Hallo, ich bekomme das Netzbrummen in meinem Homestudio einfach nicht weg: Ich verbinde den Studio-Ausgang meines Behringer MX8000 mit einem Eingang meiner Hoontech DSP24. Alle Regler am Mischpult sind unten, keine Geräte (z.B. Synthie, Effekte) sind angeschlossen. Auch wenn ich eine DI-Box (MAM DI-16) dazwischenschalte, ist das Brummen noch da. ICH WERDE WAHHHHHNSIIIIINNNIG! Wer weiss Rat?
Mach mal den Ground-Lift der DI-Box rein damit jede galvanische Verbindung unterbrochen ist, dann muß das Brummen weg sein, wenn nicht, ist ein Gerät defekt.
Hast Du eine TV-Karte in deinem Rechner? Wenn ja, versuch mal das Antennankabel abzuziehen. Wenn es dann weg ist, solltest Du einen Mantelstromfilter ins Antennenkabel einschleifen. Gruß Manuel
Hi! Ich hatte ein ähnliches Problem hab zwar kein Studio aber ich denke es ist das gleiche. Ich habe folgendes gemacht: und zwar habe ich die Erden in den Steckdosen in meinem Zimmer mit Gaffatape überklebt. Diesen Tip habe ich mal im Musicstorekatalog gelesen. Einziger Nachteil, die betroffenen Geräte sind nicht mehr geerdet aber das Brummen war total beseitigt. MFG Hunter$
Hi! Ich hatte ein ähnliches Problem hab zwar kein Studio aber ich denke es ist das gleiche. Ich habe folgendes gemacht: und zwar habe ich die Erden in den Steckdosen in meinem Zimmer mit Gaffatape überklebt. Diesen Tip habe ich mal im Musicstorekatalog gelesen. Einziger Nachteil, die betroffenen Geräte sind nicht mehr geerdet aber das Brummen war total beseitigt . MFG Hunter$
Hallo! Du hattest mal beschrieben, dass du an deinen Geräten diverse Masse/Erde Anschlüsse hast. Kannst du mal genau das _wie_ insbesondere die Schaltung in den Geräten beschreiben. Die Masse/Schutzleiter wird doch oft komplett durchgeschliffen. D.h. ohne Groundlift finde ich doch auch am pin 1 der XLR-Buchsen den Schutzleiter vor.
Hallo, ich bekomme das Netzbrummen in meinem Homestudio einfach nicht weg: Ich verbinde den Studio-Ausgang meines Behringer MX8000 mit einem Eingang meiner Hoontech DSP24. Alle Regler am Mischpult sind unten, keine Geräte (z.B. Synthie, Effekte) sind angeschlossen. Auch wenn ich eine DI-Box (MAM DI-16) dazwischenschalte, ist das Brummen noch da. ICH WERDE WAHHHHHNSIIIIINNNIG! Wer weiss Rat?
Bevor Du die Erdungen kappst, würde ich darauf achten, dass: - Alle Geräte an derselben Steckdose angeschlossen sind - Die Kabel schön verlegt sind, d.h. keine Brummschleifen bilden, - Ton- und Stromkabel schön getrennt liegen und nicht zu Nahe an Trafos (Z.B. vom Behringer-Mixer) vorbeiführen. - Vielleicht hilft's. Viel Glück! heinz
Hallo Thomas, Das Erdungssystem bei meinen Geräten ist so aufgebaut: An der Rückwand habe ich 4 Messinggewindebolzen angebracht, die zunächst von der Metallplatte isoliert sind. Auf den 1. Bolzen ist nur der Schutzleiter von der Kaltgerätesteckdose kommend aufgelegt. Der 2. Bolzen ist nur mit dem Gehäuse verbunden, der 3. Bolzen bekommt ausschließlich die 0-Volt der geräteinternen Versorgungs-Gleichspannung und auf dem 4. Bolzen liegen alle 1-er Pins der XLR-Anschlüsse auf und folglich auch die Schirme der ankommenden und abgehenden Leitungen. Die 4 Bolzen werden außen dann mit Brücken verbunden. Damit lassen sich dann durch öffnen der Brücken leicht Brummschleifen ausfindig machen. Dieses Prinzip mit den Erdungsbolzen wird in der Rundfunktechnik häufig angewand.
Hallo Hunter$, wenn dann mal ein Gerät schadhaft ist, kannste nur noch auf den FI hoffen. Wenn Du keinen hast, kann es passieren, daß Du neben dem Brummen auch gleich noch Dich selbst beseitigt hast. Wenn sowas im Musicstorekatalog stand, sollte ernsthaft deren Kompetenz hinsichtlich Elektrotechnik angezweifelt werden. MfG DB
Grüsze! Mach' dir nur kein CE oder VDE Zeichen auf die Geräte. ;-) Verkaufen darfst du das so aber nicht! mfg JF
Hallo JF, Die Geräte die wir für Rundfunkanlagen derart gebaut haben sind auch keine autarken Geräte wie z.B. ein Hallgerät, sondern Teile einer festen Anlage, z.B. irgendwelche Einschubträger für Baugruppen. Aber auch die Telcom-Gestelle der Rundfunkstudios sind so gebaut. Habe da vom Rundfunk hausinterne Norm-Infos. Was das CE-Zeichen angeht: Ist sowieso nur ein Persilschein. Auf jeden Fall aber sind die Brücken grundsätzlich nicht ohne Werkzeug lösbar. Aber auch bei Meßgeräten ist eine ähnliche Konfiguration üblich, nämlich daß man zumindest die interne 0 Volt durch Trennung einer Brücke vom Gehäuse trennen kann. Und die haben alle VDE- und CE-Konformität. MfG Rainer
Die Geräte die wir für Rundfunkanlagen derart gebaut haben sind auch keine autarken Geräte wie z.B. ein Hallgerät, sondern Teile einer festen Anlage, z.B. irgendwelche Einschubträger für Baugruppen. Aber auch bei Meßgeräten ist eine ähnliche Konfiguration üblich, nämlich daß man zumindest die interne 0 Volt durch Trennung einer Brücke vom Gehäuse trennen kann. Und die haben alle VDE- und CE-Konformität.
Hab' ich mir schon gedacht. 0 und Gehäuse sind ja auch nicht kritisch, aber was man mit der Schutzerde macht sollte man sich GENAU überlegen! Safety fist! Solange kein Laie an den Geräten herumpfuscht ist's ja auch kein Problem. Aber es passiert halt schnell mal was ..... mfg JF
Grüsze! Das du damit dich selbst und ANDERE gefährdest ist dir klar, oder? Kauf' dir doch einen Trenntrafo für eines der Geräte, sooo teur sind die nicht, du bist galvanisch getrennt und die filtern dir sogar "gratis" Netzstörungen aus dem Netz (bzw. verhindern das welche reinkommen -> Computer). Oder probier einen Audioübertrager, sollte eigentlich auch funktionieren. Du wärst nicht der Erste dessen letzte Tätigkeit das abkleben der Erdung war.... mfg JF
Das ist ja nur die äusserste provisorische Notlösung. Bedenklich finde ich, daß es im Musicstorekatalog als Lösung angepriesen wird.
ich würde es als versuchten selbstmord bezeichnen. hmm.. vielleicht sollte man bedenken das die worte "streng verboten" und "nur für musiker mit lebensversicherung" daneben steht - besonders verantwortlich ist es aber nicht, sonst hätte er es ja nicht nachgemacht.. auf jeden fall bedenklich.
Hallo, ich würde auch sagen: GEHÄUSE (bzw. berührbare leitende Teile) immer auf Erde. (Sagt glaub ich auch der VDE bei Geräten der Klasse I). Ob man dann die Signalmassen trennt oder nicht, ist noch eine andere Sache. Tomy
Hallo JF und alle anderen: Ich muß noch dazu bemerken, daß die besagte Brücke von Schutzleiter zum Gehäuse niemals im Betrieb aufgemacht wird. Höchstens dann, wenn mal eine Brummschleife entstanden ist, macht man diese Brücke zu Meßzwecken VORÜBERGEHEND auf, um die Brummschleife zu lokalisieren. Dann müssen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden um den Brumm zu beseitigen. Allerdings nicht durch abklemmen des Schutzleiters. Diese besagten Brücken sind überhaupt eher zu Meßzwecken gedacht, als daß man permanent eine öffnet und schon gar nicht die Schutzleiterbrücke zum Gehäuse. Wenn eine Brücke geöffent werden muß weils irgendwo brummt, ist etwas faul und der Fehler muß halt gesucht werden. Um diese Suche zu erleichtern, dazu dienen diese Brücken. MfG Rainer