sch...., es brummt!

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
Sorry, aber bei der Hitze bin zu faul um im Archiv zu wühlen.
Ich suche Trennüberträger um diverse Brummschleifen zu eliminieren.
Tips, welche und woher.
Extra dimensionieren lassen?
Wie siehts dann mit universellen Einsatz aus?
Ich wollte die hinter der Patchbay im Rack einbauen. Problem: da gehen auch die Netzkabel lang. Sind da Eintreuungen zu beführchten?
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Antwort#2
Ich wollte die hinter der Patchbay im Rack einbauen. Problem: da gehen auch die Netzkabel lang. Sind da Eintreuungen zu beführchten?
Viel schlimmer als die Netzkabel sind die Netztrafos der Geräte im Rack.
Auch Video-/Computermonitore haben ein "nettes" Streufeld.
Wie hoch die Brummeinstreuungen sind, hängt von den verwendeten Übertragern ab. Sie sollten eine möglichst gute zusätzliche magnetische Abschirmung (Stahlblechgehäuse) besitzen.
Weiterhin hängt der erzielbare Störabstand natürlich von der Höhe der Signalpegel ab. Bei Mikrofonpegel wist Du beim selben Übertrager eher Brummen hören, als bei +4dB Line-Pegel.
Bernd
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Antwort#3
Hallo Thomas,
frag mal bei Haufe oder bei Pikatron an (beide in Usingen, Taunus). Die fertigen Dir Übertrager nach Kundenwunsch. Mit Mu-Metallabschirmung. Alle Übertrager werden nach dem IRT-Pflichtenheft 3/5 angefertigt und erfüllen somit die Rundkfunknormen. Ich habe mir da schon einige Übertrager nach meinen Vorgaben anfertigen lassen.
Die URL von Haufe weiß ich leider nicht. Mußt mal suchen.
Grüße
Rainer

Pikatron
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Antwort#4
Danke erstmal soweit.
Da ich grad am Kabellöten bin: spricht was dagegen bei der Verbindung D/A-Wandler - Endstufe die Masse der Stecker (Klinke, symetrisch) nur einseitig mit Kabelschirm zu verbinden?
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Antwort#5
Hallo Thomas,
wenn die Verbindung ohnehin symmetrisch ist, lege ruhig den Schirm auf beiden Seiten auf. Meine Erfahrungen mit vollständiger Vermaschung der Erden sind gut.
Habe ganze Studios und Ü-Wagen in Maschenerde projektiert und mit-aufgebaut - beste Ergebnisse. Störeinstrahlfestigkeit ist um 10 dB besser als vergleichbare Sternerdungssysteme.
Grüße
Rainer
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Antwort#6
Danke erstmal soweit.
Da ich grad am Kabellöten bin: spricht was dagegen bei der Verbindung D/A-Wandler - Endstufe die Masse der Stecker (Klinke, symetrisch) nur einseitig mit Kabelschirm zu verbinden?

Im Allgemeinen ist es sinnvoll, die Abschirmungen beidseitig anzuschließen, da man so möglichst niederohmige Masseverbindungen erhält und damit geringe Potentialdifferenzen der einzelnen Gerätemassen. Dies wiederum minimiert auch Brummstörungen.
Bei der Vielzahl von Geräten und Verbindungen gibt es öfter Brummschleifen. Da diese bei symmetrischer Verkabelung und hohen Pegeln nicht störend sind, bei unsymmetrischer Verkabelung und kleineren Pegeln jedoch zu hörbarem Brummen führen können, kann man in Spezialfällen duch gezielte Verschaltung der Masseverbindungen Vorteile erhalten bzw. im Einzelfall teuere Übertrager einsparen.
Wenn z.B. drei Geräte A, B und C jeweils miteinander verbunden sind (jedes mit jedem), und die Verbindung zwischen A und B brummgefährdet (z.B. unsymmetrisch) ist, dann kann es vorteilhaft sein, bei einer der "brummsicheren" Verbindungen B-C oder A-C die Masseleitung gezielt hochohmiger auszulegen bzw. im Extremfall ganz wegzulassen. Damit verringert man die Potentialdifferenz zwischen den Massen von A und B und erhält auf der betreffenden direkten Verbindung weniger Brummen.
Ich habe z.B. teilweise Adapter mit 100-Ohm-Widerstand in der Masseleitung.
Rainer (dem zeige ich mein Equipment lieber nicht, ist nämlich nicht nach Rundfunk-Pflichtenheft) wird bei diesem Beispiel auf Leitung A-B den Einsatz von Übertragern vorziehen, aber da die auch manchmal recht teuer sind, ist dies eben eine Billiglösung.
Aber natürlich auch nur in Spezialfällen realisierbar. Allgemein lieber alle Abschirmungen anschließen, s.o.
Bernd
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Antwort#7
Hi Rainer,
ich werde aus deinen Aussagen nicht so richtig schlau.
Liegt die Abschirmung auf (Gehäuse-) Erde der einzelnen Geräte,
oder meinst du die Signalmassen, und es gibt im System eine Verbindung Masse- Erde, oder oder ????
Der Grund der Frage ist der, das ich gerade am überlegen bin, ob es sinnmacht, meine Sideracks durchzuarbeiten und konsequent die Verbindung Masse - Erde in den Geräte aufzumachen, und nur am Mischpult eine Verbindung Masse - Erde vorzunehmen.
Tomy
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Antwort#9
Hallo Tomy,
die Abschirmung soll auf der "0 Volt" der Schaltung liegen und diese 0 Volt im Gerät mit Gehäuse verbunden sein.
Ich habe bei meinen Eigenbau-Geräten folgende Anordnung gemacht:
4 Messingbolzen an der Rückwand des jeweiligen Gerätes. Auf dem 1. Bolzen (vom Geh. isoliert) liegt der Schutzleiter der Neztleitung. Der 2. Bolzen ist mit dem Gehäuse verbunden durch Zahnscheibe. Der 3. Bolzen ist wieder vom Geh. isoliert und darauf geht die "0-Volt" der Schaltung. Der 4. Bolzen ist ebenfalls vom Geh., isoliert und darauf gehen alle Schirme der XLR-Buchsen. Die 4 Bolzen werden durch externe Brücken miteinander verbunden.
Ensteht jetzt irgendwo eine Brummstörung oder ähnlich, läßt sich durch auftrennen der jeweiligen Brücke die Störquelle leicht ermitteln.
Dieses ganze Prinzip haben wir bei großen Studioanlagen auch so gemacht.
Ich bitte aber zu bedenken, daß ich generell mit symmetrischen Leitungen arbeite.
Bei unsymmetrischen Verbindungen muß der Schirm zunächst auf die "Signalmasse" und die Signalmasse muß ja ohnehin im Gerät mit der internen Betriebserde (0 Volt der Schaltung) verbunden sein.
Grüße
Rainer
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Antwort#10
Hi Thomas,
Ist der Ausgang des D/A-Wandlers etwa unsymmetrisch? und der Eingang der Enstufe symmetrisch? Dann kann es natürlich zu solchen Dreckeffekten kommen. Bei elektronischer Symmetrierung habe ich immer etwas Bedenken hinsichtlich der Unsymmetriedämpfung. Dieses Problem tritt bei Trafosymmetrierung nicht auf.
Grüße
Rainer
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Antwort#11
die sollten eigl. beide symetrisch sein.
Ich will nicht ausschliessen, dass die Kabel defekt sind/gelötet wurden.
Allerdings bei beiden Kabeln?
Oder die Buchsen sind defekt. aber hier müssten jeweile 8 bzw. 2 defekt sein. Hmm.
BTW. Post erhalten?
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Antwort#12
Hallo Rainer,
ich habe mal bei Pikatron angefragt, aber die bauen keine Kleinserien. Anscheinend nur was für Großaufrtäge.
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Antwort#13
Hallo Tomy,
die Abschirmung soll auf der "0 Volt" der Schaltung liegen und diese 0 Volt im Gerät mit Gehäuse verbunden sein.
Ich habe bei meinen Eigenbau-Geräten folgende Anordnung gemacht:
4 Messingbolzen an der Rückwand des jeweiligen Gerätes. Auf dem 1. Bolzen (vom Geh. isoliert) liegt der Schutzleiter der Neztleitung. Der 2. Bolzen ist mit dem Gehäuse verbunden durch Zahnscheibe. Der 3. Bolzen ist wieder vom Geh. isoliert und darauf geht die "0-Volt" der Schaltung. Der 4. Bolzen ist ebenfalls vom Geh., isoliert und darauf gehen alle Schirme der XLR-Buchsen. Die 4 Bolzen werden durch externe Brücken miteinander verbunden.
Ensteht jetzt irgendwo eine Brummstörung oder ähnlich, läßt sich durch auftrennen der jeweiligen Brücke die Störquelle leicht ermitteln.
Dieses ganze Prinzip haben wir bei großen Studioanlagen auch so gemacht.
Ich bitte aber zu bedenken, daß ich generell mit symmetrischen Leitungen arbeite.
Bei unsymmetrischen Verbindungen muß der Schirm zunächst auf die "Signalmasse" und die Signalmasse muß ja ohnehin im Gerät mit der internen Betriebserde (0 Volt der Schaltung) verbunden sein.
Grüße
Rainer
Hoffentlich setzt Du das Gerät nie bei einer 3x230 V Leitung ein...
Es wäre der letzte Einsatz des Gerätes...
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Antwort#14
Sicher sind die Pikatröner an Großserien mehr interessiert. Aber bisjezt habe ich immer bei denn bekommen was ich wollte, selbst Einzelstücke. Sind dann nur verhältnismäßig tuer.
Frag' doch auch mal bei Haufe in Usingen an. Die bauen ebenfalls Übertrager und die Qualität ist genauso gut wie Pikatron.
Grüße
Rainer
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