Grundlagen Mixdown -- absoluter Anfänger!

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi!
Ich habe eine Frage an euch Gurus: Ich habe mir nun von RME das Digiface + ADI8-Pro gekauft und möchte nun wissen, wie ich von der mehrkanaligen Aufnahme eine gut klingende Demo-CD daraus mache???
Was muss ich alles anwenden?
Aufgenommen habe ich live eine Band mit folgender Kanalbelegung:
1) base drum
2) overhead mikro
3) Akustikgitarre 1
4) Akustikgitarre 2
5) Lead Voc. 1 (Mann)
6) Lead Voc. 2 (Frau)
Mir ist klar, dass ich z.B. Hall brauche, aber wieviel auf welchen Kanal??? Was gibt es sonst noch gutes?? Und v.a. wie und welche Werte stellt man in z.B. Cubase (oder Cool Edit) ein???
Bitte helft einen Anfänger da ein wenig weiter! Ich würde mich über zahlreiche Meldungen freuen, auch über Links wo es was Gutes im Netz gibt!
Besten Dank,
Bernd
ZitierenPost melden
Antwort#2
Ich habe eine Frage an euch Gurus: Ich habe mir nun von RME das Digiface + ADI8-Pro gekauft und möchte nun wissen, wie ich von der mehrkanaligen Aufnahme
Du kauftst dir für 2000DM einen A/D-Wandler und bist Anfänger.
Ich nenne dir gerne meine Bankverbindung falls du noch mehr Geld übrig hast....
Ernsthaft: gute Werkzeuge garantieren keinen guten Sound! Sie sind _Werkzeuge_, keine magischen Maschinen. "Mischen nach Zahlen" geht nicht. Du kannst dir die gleiche Sprühpistole und die gleich Acrylfarbe kaufen wie Hans Ruedi. Solche Bilder kriegst du auch nicht hin......
Das beste was du machen kannst ist:
- Grundlagen beherrschen (was mach ein Kompressor, was macht Hall)
- Hören
- Probieren
- andere Mixe anhören
- Probieren
- andere über die Schulter schauen
- Probieren
Wichtigster Anfängerfehler (oft beobachtet): viele gute Einzelsounds machen noch keinen guten Gesamtsound! Jedes Instrument braucht seinen frequenzmässigen Platz.
Es gibt zwar einige immer wiederkehrende Muster (wie bei Bassdrum 300Hz heraus, 4-6KHz anheben oder so) aber es gibt so viel Faktoren, dass die keine Regeln sein können.
ZitierenPost melden
Antwort#3
Soweit mir bekannt, bringt mann ,an der nicht so hochgelobten SAE, den leuten das Abmischen anhand von gewissen Grundregeln bei. Zwar ist mir vollkommen bewusst, das dies keinen Spitzensound garantiert, doch wundert es mich dass dort auch wenn für viel Geld, anhand von Ausgangsstandards produziert wird.
An DIESEN könnte ich mir vorstellen beginnt mann zu experementieren.
Was nützt es eine Kugel machen zu wollen wenn mann nichtmal weiss wie ein Kreis aussieht.
Aus eigener erfahrung hier, kann ich dir nur sagen dass ich dass gefühl habe dass die leute vieles für sich behalten. Wenn auch mit recht. Die konnkurenz wird in dem zeitalter vorschrittlicher technologie immer vorsichtiger.
Würdest Du als Aktienfreak jedem das geheimniss deines Erfolges anvertrauen.
Ich würde dir gerne Lektüre vorschlagen, konnte aber bisher selbst keine finden.
Ich wünsche dir viel Glück, doch aus egoismus wünsch ich mir mehr.
Auch wenn nach aussen hin alles so freundlich ist.
Bye
ZitierenPost melden
Antwort#4
Hi,
und genau das habe ich bei der SAE auch feststellen muessen, als ich da mal eine Tour gemacht habe. Die habe in Frankfurt echt kein schlechtes Studio (das koennte sich meine Schule nicht leisten), aber der Ingenieur, der das Studio vorgestellt hat, erschien mir sehr dicht zu halten, was sein allgemeines Wissen anging (ich habe das dann auch auf sein Fachwissen uebertragen).
Ich bin nun an einer aehnlichen Schle bloss in Toronto/Kanada und die haben mir von Anfang an einen sehr offenen Eindruck gemacht, und ich kann sagen, der Ingenieur, der uns ausbildet, verraet uns die "geheimen" Tricks seines Daseins im Studio, ganz offen. Das Problem bei den meisten Schuelern ist, dass sie die nicht aufschreiben oder nicht realisieren (was ich aber mache und damit auch im Studio, schon dicken Respekt von anderen bekomme). Ich will mich hier nicht selber gut stellen,aber ich kann sagen, dass ich in der Schule hier einen sehr guten Start bekomme und ich das Gefuehl habe, nun schon anderen ein ganzes Stueck vorrauszusein, die ein solche Ausbildung nicht machen.
Wir haben also nur ein kleines AMEK und ein paar Drawmer etc. und keine Neve (ich glaube die hatten die in Frankfurt), aber ich nehme mehr Tips mit nach Hause als viele andere.
Deshalb kann ich Euch nur raten, lasst Euch nicht von dem Equipment der Schulen verblenden, sondern achtet darauf, dass es eine gute Ausbildung ist (und nicht nur durch meine Kohle der Schule ein schoenes Studio kaufe, das wie bei der SAE in Frankfurt sogar kommerziel genutzt wird).
Gruss,

HaJo
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.