bitte helft mir mal - ich suche ein Mikrofon, um nen Gitarrenamp, Thinwistle und Gesang abzunehmen. Welches eignet sich dafür am besten und ist nicht so sauteuer?
Mikrofon
bitte helft mir mal - ich suche ein Mikrofon, um nen Gitarrenamp, Thinwistle und Gesang abzunehmen. Welches eignet sich dafür am besten und ist nicht so sauteuer?Hallo
Versuchs mal mit einem Shure SM 57 (wenn's nicht so teuer sein soll) für Gesang würde ich generell zu einem großmembrahn Microfon raten.Audio Technica AT 4047SV oder ein BPM CR 73 /TB ...die sind recht günstig und klingen erstaunlich gut.Muss ja nicht immer Neumann sein :O)
Um Gitarre vernünftig über einen Verstärker abzunehmen musst du aber auf einiges achten, damit es richtig gut klingt! Vieleicht schreibt jemand noch was dazu kenn mich da nicht so gut aus um dir da einen vernünftigen rat zu geben.
hi,
bezgl. gitarre
das sm 57 ist für den richtig guten gitarren sound schon geeignet und eine gute wahl, wenn nicht ein speaker simulator (POD von line 6) eingesetzt wird.
In erster linie ist aber die klangcharakteristik der Box (LS des gitarrenamps)entscheident. nimm das mikro (sm57) und bewege es, während einer in der regie sitzt und hört, von der mitte eines treibers (staubschutzcharlotte) langsam zum rand hin (sickenrand). den vorgang bezeichnet man als "ausphasen". der klang wird sich von brilliant hart und aggressiv bis hin zu warm, weich mit weniger transparenz ändern. das mikro sollte nicht senkrecht auf den treiber gerichtet sein, wegen der druckstau gefahr.also leicht anwinkeln. das kann aber beim "ausphasen" mit berücksichtigt werden. der mann in der regie sagt bescheid wenn das mikro die richtige position hat.
wir haben mal das md421 und das sm57 im direkten vergleich an der peavey 5850 gitarrenbox (heißt die so??) gehört. ohne daß ich wusste welcher kanal mit welchem mikro belegt ist (ssl konsole), habe ich das sm57 als wesentlich "knackiger" empfunden und das md 421 wieder eingepackt.
gruß racker
bezgl. gitarre
das sm 57 ist für den richtig guten gitarren sound schon geeignet und eine gute wahl, wenn nicht ein speaker simulator (POD von line 6) eingesetzt wird.
In erster linie ist aber die klangcharakteristik der Box (LS des gitarrenamps)entscheident. nimm das mikro (sm57) und bewege es, während einer in der regie sitzt und hört, von der mitte eines treibers (staubschutzcharlotte) langsam zum rand hin (sickenrand). den vorgang bezeichnet man als "ausphasen". der klang wird sich von brilliant hart und aggressiv bis hin zu warm, weich mit weniger transparenz ändern. das mikro sollte nicht senkrecht auf den treiber gerichtet sein, wegen der druckstau gefahr.also leicht anwinkeln. das kann aber beim "ausphasen" mit berücksichtigt werden. der mann in der regie sagt bescheid wenn das mikro die richtige position hat.
wir haben mal das md421 und das sm57 im direkten vergleich an der peavey 5850 gitarrenbox (heißt die so??) gehört. ohne daß ich wusste welcher kanal mit welchem mikro belegt ist (ssl konsole), habe ich das sm57 als wesentlich "knackiger" empfunden und das md 421 wieder eingepackt.
gruß racker
Das war eigentlich keine Absicht ist mir auch gar nicht aufgefallen was ich geschrieben habe, hab ich erst eben gerade durch dein Posting gesehen. Mir war nur aufgefallen das es falsch war.Hure SM57 ich glaube 179,-.
MFG
Hunter$
welchem mikro belegt ist (ssl konsole), habe ich das sm57 als wesentlich "knackiger" empfunden und das md 421 wieder eingepackt.Und beide zusammen? Oder andere Kombinationen?
Hallo,
eine eierlegende Woll-Milch-Sau, welche Du gerne haben möchtest, gibt es leider in diesem Bereich keine. Grundsätzlich ist ein neutrales Kleinmembran-Kondensatormike für alle Anwendungen zu gebrauchen, wäre da nicht der sehr wichtige Faktor Geschmack. Mit einem SM 57 für den Amp bist du wirklich nicht schlecht bedient (verschiedenen Stellungen probieren!!!), es sein denn du stehst auf brillanten Clean-Sound. Für Gesang nimmt man das SM 57 nur, wenn man besondere Effekte erzielen möchte, ansonsten ist, wie schon erwähnt wurde, ein Mittel- oder Großmembran Kondensatormike die beste Wahl. DAS gute Mikro gibt´s sowieso nicht, ein Mikro passt zu einer Stimme oder nicht, das hab ich leider auch feststellen müssen mit dem Resultat, daß ich zwischenzeitlich ca. 100 Mikros, einen permanent leeren Geldbeutel und noch immer Hunger nach neuem habe. Wenn Du ein sehr günstiges, aber neutrales Mikro suchst, kann ich Dir das AT 3035 von audio-technica empfehlen, sollte es etwas weicher bzw. vintagemäßig klingen, versuch mal das NT 1000 von Røde. Das hat zudem einen ausgezeichneten Rauschabstand und klingt fast wie ein Röhrenmikro.
In der aktuellen Ausgabe (5/2001) der Zeitschrift "Musician-Magazine" ist übrigens ein Test (von mir), in dem diese Dinger mit drin sind. Dort kannst Du Details nachlesen. Nach Durchführung dieses Test habe ich diese beiden Mikros behalten, da sie mich überzeugt haben. Es war übrigens kein "Sponsering" im Spiel. Das Magazin soll nach Angaben des Verlags in Kürze erscheinen, frag einfach mal am Bahnhof nach.
Gruß
Martin
eine eierlegende Woll-Milch-Sau, welche Du gerne haben möchtest, gibt es leider in diesem Bereich keine. Grundsätzlich ist ein neutrales Kleinmembran-Kondensatormike für alle Anwendungen zu gebrauchen, wäre da nicht der sehr wichtige Faktor Geschmack. Mit einem SM 57 für den Amp bist du wirklich nicht schlecht bedient (verschiedenen Stellungen probieren!!!), es sein denn du stehst auf brillanten Clean-Sound. Für Gesang nimmt man das SM 57 nur, wenn man besondere Effekte erzielen möchte, ansonsten ist, wie schon erwähnt wurde, ein Mittel- oder Großmembran Kondensatormike die beste Wahl. DAS gute Mikro gibt´s sowieso nicht, ein Mikro passt zu einer Stimme oder nicht, das hab ich leider auch feststellen müssen mit dem Resultat, daß ich zwischenzeitlich ca. 100 Mikros, einen permanent leeren Geldbeutel und noch immer Hunger nach neuem habe. Wenn Du ein sehr günstiges, aber neutrales Mikro suchst, kann ich Dir das AT 3035 von audio-technica empfehlen, sollte es etwas weicher bzw. vintagemäßig klingen, versuch mal das NT 1000 von Røde. Das hat zudem einen ausgezeichneten Rauschabstand und klingt fast wie ein Röhrenmikro.
In der aktuellen Ausgabe (5/2001) der Zeitschrift "Musician-Magazine" ist übrigens ein Test (von mir), in dem diese Dinger mit drin sind. Dort kannst Du Details nachlesen. Nach Durchführung dieses Test habe ich diese beiden Mikros behalten, da sie mich überzeugt haben. Es war übrigens kein "Sponsering" im Spiel. Das Magazin soll nach Angaben des Verlags in Kürze erscheinen, frag einfach mal am Bahnhof nach.
Gruß
Martin
Hi !
Hier wird beschrieben, wie es im Studio gehandhabt wird. Zu Hause oder in kleineren Studios ist eine sehr gute Methode, um die günstigste Position für das Mikro zu finden, indem man einen Kopfhörer aufsetzt, den Verstärker recht laut aussteuert (ohne Gitarre) und an Hand des rauschens gut hören kann wo ein guter Platz fürs Mikro ist.
Ulli
Hier wird beschrieben, wie es im Studio gehandhabt wird. Zu Hause oder in kleineren Studios ist eine sehr gute Methode, um die günstigste Position für das Mikro zu finden, indem man einen Kopfhörer aufsetzt, den Verstärker recht laut aussteuert (ohne Gitarre) und an Hand des rauschens gut hören kann wo ein guter Platz fürs Mikro ist.
Ulli
