Mikrofonwahlqual

Erstellt 18 Antworten19 Beiträge
Startbeitrag#1
So langfristig wollte ich mir mal ein Päärchen von Kleinmembranmikros zulegen.
Die Anwendung ist dann hauptsächlich Overheads, akustische Instrumente (haupts. git), und gesang, auch Chor.
Preisliche sollte 1000DM/Stück nicht wesentlich überschritten werden.
Irgendwelche Vorschläge?
Richtcharakteristik? (ich tendiere ja zur Niere)
Sollte man gebrauchte Mikros kaufen?
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Antwort#2
Hi Thomas !
Ich hab mir unlängst von einem Kollegen ein Pärchen Neumann KM-184 ausgeliehen.
Fazit: Ich hab noch nichts besseres gehört. Kann ich dir wirklich ans Herz legen.
Gruß Zifko
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Antwort#3
Hi Thomas !
Ich hab mir unlängst von einem Kollegen ein Pärchen Neumann KM-184 ausgeliehen.
Fazit: Ich hab noch nichts besseres gehört. Kann ich dir wirklich ans Herz
Danke erstmal. Die sind auch schon in der Auswahl.
Aber wie sind die im Vegleich zu M300 und M200 von Gefell?
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Antwort#4
Teste mal OKTAVA MC 012 an.
Kosten DM 750 incl , 3 Kapseln und ein Dämpfungsglied.
Die Dinger sind der Hit. Klingen orginal wie ein Schoeps CMC & + MK 41.
Sehen etwas komisch aus und kommen orginal aus Russland sind aber sehr gut. Ich habe mittlerweile 5 Stück davon, weil Schoeps auf Dauer etwas teuer wird.
Teile des Schoeps Zubehör passen auch.
BTW Die Kapseln sind: Kugel,Niere und Hyperniere.
Gruss Frank
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Antwort#5
Teste mal OKTAVA MC 012 an.
Kosten DM 750 incl , 3 Kapseln und ein Dämpfungsglied.
Die Dinger sind der Hit. Klingen orginal wie ein Schoeps CMC & + MK 41.
Sehen etwas komisch aus und kommen orginal aus Russland sind aber sehr gut. Ich habe mittlerweile 5 Stück davon, weil Schoeps auf Dauer etwas teuer wird.
Teile des Schoeps Zubehör passen auch.
BTW Die Kapseln sind: Kugel,Niere und Hyperniere.
Gruss Frank

Hallo Frank,
Ich kenne diese Oktava-Mikrofone auch, ein Kollege von mir hat diese. Sie sind allerdings nicht so rauscharm wie die Neumann oder Schoeps.
Von den Dämpfungsgliedern rate ich allgemein ab, da diese den Störabstand verschlechtern - bei allen Mikrofonen. Auch die bei den Neumann-Mikrofonen einschaltbare 10-dB-Dämpfung benutze ich außerordentlich selten, weil auch hier der Störabstand sich um den selben Faktor verschlechtert.

Grüße
Rainer G.
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Antwort#6
Grüsze!
Von den Dämpfungsgliedern rate ich allgemein ab, da diese den Störabstand verschlechtern - bei allen Mikrofonen. Auch die bei den Neumann-Mikrofonen einschaltbare 10-dB-Dämpfung benutze ich außerordentlich selten, weil auch hier der Störabstand sich um den selben Faktor verschlechtert.
Jein!
Es kommt darauf an, wo man die Dämpfung hinbaut! Normalerweise stimmt deine Aussage, aber nicht IMMER!
Leider wird das von den Herstellern kaum/nie angegeben, da kann nicht mal ich was daran ändern ....
mfg
JF
p.s.: Beim neuen C451 z.B. sinkt das Grundrauschen in der -10dB Stellung!
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Antwort#7
Grüsze!
Wollte nur darauf hinweisen das von AKG gerade eine neue Version des C451 aufgelegt/vorgestellt wurde!
Mit moderner Technologie und "alter" Akustik, kein Modularsystem mehr (fix Niere).
SEHR gute Löschung, also recht rückkoppelunempfindlich.
Empfohlener Listenpreis ?400,- ; Stereopärchen ?865,-
Ist wirklich gut geworden das Mikro, zwei Monate warten würde sich auszahlen...
mfg
JF
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Antwort#8
Teste mal OKTAVA MC 012 an.
Kosten DM 750 incl , 3 Kapseln und ein Dämpfungsglied.
Hab ich gar nicht (mehr) dran gedacht. Danke für die Erinnnerung.
Bezugsquelle. Thomann?
Ich frage deshalb weil ich mich erinnere, dass in rec.audio.pro mal eine Diskussion war und man die _nicht_ in Russland kaufen sollte, sondern von einer Firma, die die Mikros vorher auswählt und testet etc. Die Fertigungstoleranzen sollen nicht so toll sein.
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Antwort#9
Hallo JF,
Du hast schon recht. In erster Linie trifft die Verschlechterung dann zu, wenn der Kapsel direkt ein Kondensator parallel geschaltet wird. Dann wird ja das Verhältnis ("delta C" / C ruhe) kleiner, während der Impedanzwandler unverändert bleibt und damit auch sein Grundrauschen.
Wenn beim C 451 das Grundrauschen sinkt nehme ich an, Ihr baut den Schalter nach dem Verstärker oder dämpft diesen per Gegenkopplung.
Der Gedanke der der Neumann-Konstruktion zu Grunde liegt - nämlich mit Parallel-C zur Kapsel - ist der, das Signal schon an der Quelle abzuschwächen.

Grüße
Rainer G.
P.S.: Habe gerade mal in den Hifi-Foren gelesen.... ist ja nicht mehr feierlich was sich da tut...! Die Äußerungen des "Guru" im Musikforum sind ja derart unqualifiziert daß es einem graust. Den Herrn Kleber den er hier angreift kenne ich persönlich und ich halte sehr viel von ihm.
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Antwort#10
P.S.: Habe gerade mal in den Hifi-Foren gelesen.... ist ja nicht mehr feierlich was sich da tut...! Die Äußerungen des "Guru" im Musikforum sind ja derart unqualifiziert daß es einem graust.
Oh, Surftips. Danke.
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Antwort#11
Tag,
wo findet sich denn dieses HiFi - Forum,
ich möchte da mal reinschauen. ( bei mir regnet es !! )
Gruß
t
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Antwort#12
Grüsze!
In erster Linie trifft die Verschlechterung dann zu, wenn der Kapsel direkt ein Kondensator parallel geschaltet wird.
Wenn beim C 451 das Grundrauschen sinkt nehme ich an, Ihr baut den Schalter nach dem Verstärker oder dämpft diesen per Gegenkopplung.
Der Gedanke der der Neumann-Konstruktion zu Grunde liegt - nämlich mit Parallel-C zur Kapsel - ist der, das Signal schon an der Quelle abzuschwächen.
P.S.: Den Herrn Kleber den er hier angreift kenne ich persönlich und ich halte sehr viel von ihm.
Ja.
Was aber ein interessanter Effekt ist:
Bei Kleinmembrankapseln kann durch geringe Streukapazitäten die Empfindlichkeit leiden bzw. bei zu niedrigem Eingangswiderstand (und der sollte WEIT über 1G sein!) das Rauschen ansteigen. -> ungünstig!
Wenn man dann mit einem C abschwächt sind beide Probleme gelöst und man hat weniger Rauschen (mehr Empfindlichkeit natürlich nicht ;-).
Es gibt -10dB und -20dB und es wird an 2 verschiedenen Stellen bedämpft.
Hat auch den Nachteil, das durch die Parallelschaltung prinzipiell Verzerrungen auftreten (Stichwort konstante Ladung), die genaue Ableitung u.s.w. hab' ich jetzt nicht bei der Hand.
Stört aber anscheinend keinen ;-) (ist auch nicht dramatisch), wird auch von jedem so gemacht.
Kann man aber auch besser (und leider aufwendiger) lösen, aber man will ja nicht zu viel verraten. ;-)
Aber genug aus dem Nähkästchen geplaudert, zurück zur Arbeit!
mfg
JF
Naja, ob eine solche Zerpflügung eines Werkes irgendwas bringt (Besonders Zahlenspiele kann man ÜBERALL reininterpretieren!) ist meiner Meinung nach SEHR fraglich, aber ist nicht mein Gebiet und daher auch nicht mein Problem ;-); gehört ja auch nicht hier her.
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Antwort#13
Tag,
wo findet sich denn dieses HiFi - Forum,
ich möchte da mal reinschauen. ( bei mir regnet es !! )
Ich denke er meint: http://www.audio-markt2.de/forum.php3
Bei uns hier scheint die Sonne.
...und ich häng hier am Rechner...
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Antwort#15
Hallo Ihr beiden,
nicht nur das audiomarkt.de (da wurden in letzer Zeit nur Lachnummern und sonstiger Unfug geschrieben), sondern das http://www.audiodiskussion.de.
Aber es gibt auch Hifi-Foren in denen es vernünftig zugeht. Guck mal in
http://www.hifinet.de. Dies ist nach meinem Empfinden das bis jetzt sachlichste und sauberste Hifi-Forum wo man auch durchaus mal was schreiben kann ohne daß man gleich angepöbelt wird.
Grüße
Rainer
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Antwort#16
Hallo Ihr beiden,
nicht nur das audiomarkt.de (da wurden in letzer Zeit nur Lachnummern und sonstiger Unfug geschrieben), sondern das http://www.audiodiskussion.de.
Aber es gibt auch Hifi-Foren in denen es vernünftig zugeht. Guck mal in
http://www.hifinet.de. Dies ist nach meinem Empfinden das bis jetzt sachlichste und sauberste Hifi-Forum wo man auch durchaus mal was schreiben kann ohne daß man gleich angepöbelt wird.
Grüße
Rainer
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Antwort#17
Hallo JF,
ich habe lange überlegt, ob ich zu dem Thread im Musikforum was schreiben soll. Ich lasse es dort besser sein, denn ich habe keine Lust mich mit den Freaks dort rumzustreiten. Es gibt offenbar Leute, die alles was sich ihnen entzieht und was sie nicht verstehen als Unsinn abtun. Aber vielleicht lernen die es auch noch wenn sie mal älter werden. Ich habe in meinem früheren jugendlichen Leichtsinn ähnlich gedacht. Inzwischen hat mich die Zeit eines besseren belehrt und ich habe mir schon lange solche Denkweisen abgewöhnt.
Naja, ob eine solche Zerpflügung eines Werkes irgendwas bringt (Besonders Zahlenspiele kann man ÜBERALL reininterpretieren!) ist meiner Meinung nach SEHR fraglich, aber ist nicht mein Gebiet und daher auch nicht mein Problem ;-); gehört ja auch nicht hier her.

Nein, das kann man nicht so einfach. Es ist in der Tat eine gewisse Symbolik in der Musik J.S. Bach's vorhanden und zwar sowohl eine Zahlensymbolik als auch - wie AH geschrieben hat - eine Motivsymbolik. Und sogar - hauptsächlich in den Passionen von Bach eine Kreuzigungssymbolik. Ich habe mich auch darüber schon mit mehreren Musikprofessoren unterhalten, die mir unabhängig voneinader das selbe sagten. Wer das alles als Unfug abtut, macht es sich zu einfach. Sicherlich sind dieses Feinheiten und Einzelheiten für den Zuhörer nicht sonderlich von Bedeutung. Für den Musikwissenschaftler schon.
Ich belache niemand, der über diese Dinge schreibt. Dagegen aber ist es Spinnerei (so die Aussage eines Musikprofessors!) wenn jemand beim Hören von Bach'schen Passionen sagt: "Ich höre da Kreuzessymbole etc." .
Kurz gesagt: Es ist an diesen Dingen etwas wahres dran, aber man sollte es nicht überbewerten. Aber auch nicht abwertend mit einer Handbewegung vom Tisch wischen, denn das disqualifiziert diesen "Guru" im Musikforum. Zumal er noch groß und breit sagt, daß er nichts von Komposition versteht.
Soviel nur zu diesem Thema. Wir wollen da hier nicht weiter ausschlachten, denn der Thread hier handelt ja um ein rein technisches Thema über Mikrofone...

Grüße
Rainer G
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Antwort#18
Tag,
danke für die Links, aber ich bleibe lieber hier.
Die "Jungs von nebenan" sind zu viel für mich.
Viele Grüße,
t
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Antwort#19
Bezugsquelle. Thomann?
Ich frage deshalb weil ich mich erinnere, dass in rec.audio.pro mal eine
Music City und Mediatec in Köln.
Gruss Frank
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