Grüsze!
In erster Linie trifft die Verschlechterung dann zu, wenn der Kapsel direkt ein Kondensator parallel geschaltet wird.
Wenn beim C 451 das Grundrauschen sinkt nehme ich an, Ihr baut den Schalter nach dem Verstärker oder dämpft diesen per Gegenkopplung.
Der Gedanke der der Neumann-Konstruktion zu Grunde liegt - nämlich mit Parallel-C zur Kapsel - ist der, das Signal schon an der Quelle abzuschwächen.
P.S.: Den Herrn Kleber den er hier angreift kenne ich persönlich und ich halte sehr viel von ihm.
Ja.
Was aber ein interessanter Effekt ist:
Bei Kleinmembrankapseln kann durch geringe Streukapazitäten die Empfindlichkeit leiden bzw. bei zu niedrigem Eingangswiderstand (und der sollte WEIT über 1G sein!) das Rauschen ansteigen. -> ungünstig!
Wenn man dann mit einem C abschwächt sind beide Probleme gelöst und man hat weniger Rauschen (mehr Empfindlichkeit natürlich nicht ;-).
Es gibt -10dB und -20dB und es wird an 2 verschiedenen Stellen bedämpft.
Hat auch den Nachteil, das durch die Parallelschaltung prinzipiell Verzerrungen auftreten (Stichwort konstante Ladung), die genaue Ableitung u.s.w. hab' ich jetzt nicht bei der Hand.
Stört aber anscheinend keinen ;-) (ist auch nicht dramatisch), wird auch von jedem so gemacht.
Kann man aber auch besser (und leider aufwendiger) lösen, aber man will ja nicht zu viel verraten. ;-)
Aber genug aus dem Nähkästchen geplaudert, zurück zur Arbeit!
mfg
JF
Naja, ob eine solche Zerpflügung eines Werkes irgendwas bringt (Besonders Zahlenspiele kann man ÜBERALL reininterpretieren!) ist meiner Meinung nach SEHR fraglich, aber ist nicht mein Gebiet und daher auch nicht mein Problem ;-); gehört ja auch nicht hier her.