frauen vox mic

Erstellt 9 Antworten10 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Leute
ich habe ein riesen Problem: Ich mische eine Gruppe, bei der eine Frau singt.
Die hat ne Stimme mit so viel hohen Mitten und Präsenzen, daß ich nicht mehr weiß was ich machen soll. Das tut echt weh beim Konzert. Habe schon alle möglichen Mics ausprobiert, bestes war EV757 aber selbst da .....
HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILLFE
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Antwort#2
Hallo Leute
ich habe ein riesen Problem: Ich mische eine Gruppe, bei der eine Frau singt.
Die hat ne Stimme mit so viel hohen Mitten und Präsenzen, daß ich nicht mehr weiß was ich machen soll. Das tut echt weh beim Konzert.
Klingt nach Tristania....
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Antwort#3
hi
wenn es so krass ist, kann man mit nem mikro nichts dran ändern. nimm einfach nen fetten equalizer (am besten parametrisch oder graphisch) und filtere die ganzen ekligen mitten und hochmitten ab 1kHz bis 5kHz raus! wenn du nur so nen einafchen EQ mit einmal semi-par. mitten plus hi-shelf (wohl 10kHz) hast, ist es natürlich schwieriger, weil der höhenregler eigentlich groß cutten kann, ohne daß gleich alles mulmig wird. dann eben die center freq. vom mittenband weiter nach oben, und ordentlich drücken! wenn die frau dann ihren gesang nicht mehr mag, und dich anmotzt, sag ihr, daß du sonst kopfschmerzen kriegst. was ich jetzt nicht ganz aus deinem posting entnehmen konnte, wo wird da gemischt, und was für equipment steht bereit? nichtetwa ein zisch-problem, daß man mit de-esser hinkriegen könnte? oder gibt es einen kompressor? dann den komp. VOR dem EQ ins signal, das nimmt evtl. schon einmal ein paar schmerzende peaks, dann weiter EQen. am besten wäre natürlich ein multibandkompressor. also schnell noch mal rüber zu T.C.... abgesehen davon: kann man ihr nicht sagen, daß sie anders singen soll?
greetz,
ferb
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Antwort#4
Hallo
Danke für die Antwort.
Das mit dem Multiband hab ich gestern erst probiert.
Gemischt wird überall, wir sind von kleinen Clubs bis zu größeren Events unterwegs.
Habe mit den Technikern von zwei anderen Gruppen, die gestern noch mit uns gespielt haben, von EQ verbiegen, über Kompressor bis zu nem DBX DDP und verschiedenen Mics, alles probiert. Aber am Ende haben wir uns alle nur noch dumm angekuckt.
Das Problem ist auch kein Zischen, sondern absolut schmerzende Mittenfrequenzen im Bereich 1-2 und 4-5 kHz. Doch erstens reicht der EQ nicht aus (!!!Gain) und zweitens fehlt dann noch dazu Durchsetzungskraft wenn ich das Zeug versuche rauszudrehen. Aber vielleicht sollte ich´s mal mit nem param. EQ TC oder so versuchen, weil die Pult EQ´s wie schon gesagt halt oft kein Q haben.
Ein gescheites Mikro, das zur Abwechslung mal keine Präsenzen und Mitten hat, wär mir aber halt echt am liebsten.
Aber echt, so ne Sache hab ich noch nie erlebt, und ich mach das auch nicht erst seit gestern. Dreh bald durch.
Das mit der Sängerin was sagen ist übrigens recht übel, is seit kurzem noch dauzu meine Freundin (grober Mist, jetzt kann ich nicht mehr motzen)
CU Marco
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Antwort#5
hi nochmal
-was fürn multiband habt ihr? und steht der dauerhaft zur verfügung?
-eine ähnliche methode wäre, einen normalen kompressor per sidechain nur auf der problem-bandbreite fahren zu lassen!
-oder gleich mit zwei kompressoren (du hast von zwei kritischen bereichen gesprochen, 1-2 u. 4-5kHz), den sidechain von jedem gerät jeweils mit einem signal füttern, das per bandpaß und/oder parametrischem EQ einen der beiden frequenzbereiche betont. wäre im prinzip ne art de-essing...
also ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, daß das problem unlösbar ist! ich hab selber eine stimme, die manchmal bei 1-2 kHz sehr aufdringlich klingt, je nach den umständen. aber mit kompression und EQing, wie auch immer, war das immer zu managen!
greetz
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Antwort#6
Ich habe selbst das genau umgekehrte Problem: Überhaupt keine Mitten und Präsenzen. Ich bekam mal ein Sennheiser Mic vorgesetzt, bei dem meine Stimme dann fast gar nicht mehr zu hören war, weil das Mic in dem Bereich so blass war. Ich weiß leider nicht mehr den Typ (is 10 Jahre her) aber ist vielleicht 'n Versuch wert.
Marcel
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Antwort#7
Hallo Marco,
ich habe Dir privat geantwortet, weil ich diverse Möglichkeiten kenne, die bei Deinem Problem greifen könnten, leider brauchts eine Analyse per Gespräch. Ruf mich gerne an, wenns bei Dir angekommen ist. Ansonsten halt Remail.
Ciao
Jörg kirsch
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Antwort#8
hallo
noch haben wir keinen eigenen multiband, aber ich werd noch ein bischen rumprobieren, und mir dann einen zulegen.
warscheinlich den dbx ddp, der hat mir ganz gut gefallen.
ich hoffe auch, daß dieses problem lösbar ist, ist aber halt ne harte nuß.
Danke für die tips
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Antwort#9
hallo marco,
wenn´s das budget hergibt, würde ich dir ein neumann kms105 und einen avalon 737sp oder focusrite red 7 empfehlen.ein spl channel one tuts vielleicht auch, hab mit echt ganz gute erfahrung gemacht...
gruß willi


http://www.soundgott.de
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Antwort#10
Hallo Leute
ich habe ein riesen Problem: Ich mische eine Gruppe, bei der eine Frau singt.
Die hat ne Stimme mit so viel hohen Mitten und Präsenzen, daß ich nicht mehr weiß was ich machen soll. Das tut echt weh beim Konzert. Habe schon alle möglichen Mics ausprobiert, bestes war EV757 aber selbst da .....
HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILLFE
Versuch´s doch mal mit `nem Beyer MCE 91 oder AKG C 535, die sind beide erschwinglich und speziell das MCE 91 hat ordentlich Dampf im unteren Mitten- bis Baßbereich sowie sehr seidige nicht aufdringliche Höhen.
Etwas teurer aber ebenfalls mit einer leichten Absenkung im schrillen Bereich ist das Audio Technica AT 4054 (Großmembran)
Der beste EQ nützt Dir nichts, wenn du die Frequenzen, welche Du anheben willst, nicht einfängst.
Grundsätzlich wäre aber speziell bei diesem Problem ein bißchen Stimmbildung bei einem guten Gesangslehrer bestimmt die beste, wenn auch langwierigste und u.U. teuerste Lösung, denn auch das beste Mikrofon kann nicht zaubern. Ich bin diesen Weg gegangen und nach einem halben Jahr wurde die Mikrofonierung zunehmend unkomplizierter.
Zum Neumann KMS 105 möchte ich noch bemerken, daß es ein fantastisches aber auch gnadenlos ehrliches Mikrofon ist.
Viel Spaß beim Experimentieren.
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