Win98 konfig

Erstellt 2 Antworten3 Beiträge
Startbeitrag#1
Es werden, gerade in letzter Zeit, recht viele Forumsbeiträge zum Thema "Auswahl und Konfiguration von (meist PC-)Betriebssystemen" gepostet.
Die Rechner werden sicherer und vor allem schneller, anscheinend somit auch mehr eingesetzt.
Ich würde mich, ich schätze nicht als einziger, über Tips zur Konfiguration freuen.
Ich beginne am besten selbst mit meinen Vorschlägen.
Da ich Win98 installiert habe beziehen sich diese Tipps auf eben dieses Betriebssys. +allgemeines
-schnelle HD für Audiodaten
- Habe einmal gelesen, daß es der Kapazität "hilft", wenn der USB-Bus abgeschaltet ist. Stimmt das? Wenn ja und nicht benötigt, im Bios deaktivieren
.
- Bei einer Übertaktung des PCs kann es zu einer erhöhten Taktrate auf dem PCI-Bus kommen...es gibt Karten die dann nicht mehr (richtig) arbeiten können.
- Windows verwaltet den virtuellen Arbeitsspeicher. Dafür sollte immer genug Platz auf der Festplattees sein. Alternative > eine permanente Auslagerungsdatei : einzustellen unter Systemsteuerung - system -Leistungsmerkmale -virtueller Arbeitsspeicher
- Bei Verwendung von mehr als 24MB Arbeitsspeicher kann die "Standardnutzung" des PCs auf Netzwerkserver gestellt werden. (allgemein beschleunigend bei Win 95/98)
- regelmäßige Durchführung von Scandisk und Defrag grundsätzlich sehr sinnvoll
- Hintergrundbilder sollen prinzipiell auf die Systemauslastung negativ wirken

Das wars fürs erste.
Ich würde mich wohler fühlen, wenn Ihr, falls überhaupt irgend etwas für euch neu ist, auf die Stellungnahme von Rackerlui und anderen "Experten" zum Thema Comp., wartet, bevor ihr irgend etwas an euren Systemeinstellungen verändert.
Möglicherweise ist ja jede Menge Unnötiges oder gar etwas dabei, daß sich negativ oder destruktiv auf Euren Rechner, oder zumindest auf dessen Betriebssicherheit, auswirkt.
Ansonsten freue ich mich sehr auf weitere Tips, die ich dann ausprobieren kann.
Danke
Grüße
Emilio
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Antwort#2
hi,
was zur installation von hardware und software angeht, gilt das gleiche wie bei der mikrofonierung. "so viel wie nötig, so wenig wie möglich"
also das weglassen (deinstallation) der usb schnittstelle bringt einen irq (hardware adressen sind ja leider begrenzt) und etwas ram. (ca. 1mb)
wenn ausreichend ram vorhanden ist, sollte das nicht in´s gewicht fallen, genauso wie die auslagerungsdatei.
-auslagerungsdatei: (bei 256 MB ram)
in eigenschaften von system auf
leistungsmerkmale --> virtueller speicher.
dort benutzerdefinierte einstellungen für den virtuellen speicher
auswählen.
laufwerk auswählen für temporären speicher bzw. auslagerungsdatei
(am besten ein eigenes laufwerk, bzw. partition für sämtliche temp. dateien)
minimum: 512
max: 512
suchen --> system.ini
in system.ini sollte, mit 256 MB ram, der eintrag
[vcache]
MinFileCache=51200
MaxFileCache=51200
stehen
die einstellugen gelten bei 256 MB ram !!! bei 128 MB muß die 512 überall !! durch die 256 ersetzt werden.
bei 512 MB muß die 512 durch 1024 ersetzt werden.
-in eigenschaften für dateisystem --> problembehandlung
das verzögerte schreiben für alle laufwerke deaktivieren.
-Abgesehen davon, daß das übertakten generell nicht so gut ist für die hardware, würde ich, wenn überhaupt, nicht den bustakt ändern (rechner fährt sonst selten hoch), sondern den multiplikationsfaktor in zusammenhang mit dem bustakt. aber den bustakt nicht übertakten. (ausreichend kühlung des cpu sollte vorhanden sein).
-systemklänge sollten abgeschaltet werden.
- das system sollte eine eigene partition bzw. laufwerk haben !!
Temporäre dateien sollten nicht auf das systemlaufwerk geschrieben werden, wegen fragmentierung. (in sämtlicher software den temp pfad ändern)
-wenn möglich das system auf ide.
audiodaten sollten am besten auf scsi platten. (scsi contr. nur mit eigenem scsi bios verwenden)
somit ist der pci bus nicht vom system belastet und umgekehrt.
zum schluss die goldene regel
"never touch a running system"
gruß racker
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Antwort#3
zum virtuellen speicher möchte ich sagen, daß die sache nicht generell feststeht. ich hab mal eine mit an die hundert postings voluminöse diskussion in einem cubase forum verfolgt. obwohl wirklich alle möglichen und z.t. auch technisch fundierten argumente zur sprache kamen, konnte man sich nicht einigen, ob VM nun von windows verwaltet oder manuell bestimmt werden soll, und, falls manuell, wie groß er sein soll. letztlich, denke ich, ist dies auf jeden fall eine sache die man auf seinem system ausprobieren muß. ich arbeite mit festgelegtem VM, meine, dies ist bei mir die bessere lösung, aber ist vielleicht auch nur einbildung. der vorteil den man sich von sowas versprechen kann, klingt eigentlich einleuchtend, ein fester VM kann nicht defragmentiert werden, also weniger arbeit für HD kopf; BEI ZUGRIFF AUF VM! was ist aber, wenn das laufwerk von VM und quasi gleichzeitig von div. dateien lesen soll? in diesem zusammenhang erscheint es sinnvoll, fürs auslagerungsfile NICHT das laufwerk für audiodateien sondern ein physikalisch anderes (nicht partition!) zu nehmen.
was software betrifft, so sollte man auf jeden fall windows so minimal wie irgendwie möglich installieren. also am besten eine neuinstallation, alle komponenten-optionen prinzipiell erstmal abwählen, und dann gleich ein HD image. dann die basis programme, mit denen man sowieso arbeitet, evtl. systemkomponenten wieder dazupacken. wenn man eine stabile konfiguration hat, gleich noch ein image, und dann solche sachen wie plug ins. oft führen gerade die zu merkwürdigen fehlern, die auch sehr hartnäckig deinstallationen überleben. wenn man irgendwann 20 plugs installiert hat, kann schon mal was querlaufen. den fehler dann zu finden und auch wirklich aus der welt zu schaffen, kann leicht tausend mal länger dauern als einfach wieder das alte image draufzuhauen, und im schnelldurchlauf die plugs, die man letztlich gebraucht hat, zu installieren.
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