Arbeit über Pultdesign

Erstellt 2 Antworten3 Beiträge
Startbeitrag#1
Sei gegrüßt!
Ich bin einer der, wie ich in diesem Forum gemerkt habe, dämlichen (*grins*) Leute, die an der SAE den Audio Engineer absolviert haben und auch noch den Bachelor-Kurs hintendran gehängt haben. Da ich eigentlich aus dem Livebereich heraus an die SAE gegangen bin und auch sehr viel live arbeite, habe ich beschlossen, das Thema meiner Abschlussarbeit auch in diesen Bereich zu legen.
Thema meiner Honours-Arbeit ist das Designen eines idealen Live-Mischpultes (ich weiss, eigentlich ist es nahezu unmöglich, aber da ich selbst eine kleine Beschallungsfirma habe und mich deswegen auf dem Markt umgesehen habe, habe ich herausgefunden, dass es nur wenige vernünftige Allround-Pulte gibt, an denen aber auch noch einiges verbessert werden könnte), welches in allen Bereichen (Theater, Konferenz und sonstige FoH- oder Monitoranwendungen) einsetzbar und besser als bestehende Pultkonzepte zu bedienen ist. Um einen Fragebogen zu erstellen brauche ich zunächst einmal Anregungen von Tontechnikern, die bereits im Livebereich gearbeitet haben. Wenn Du also Ideen hast, wie solch ein Pult ausgestattet sein müsste (Features, Signalfluss etc.), dann sende mir diese bitte schnellstens zu. Außerdem möchte ich herausfinden, die Ära der analogen Pulte geht ja auch im Livebereich (sehr) langsam zu Ende, wie ein digitales Pult beschaffen sein sollte, um den Anforderungen, die man als Livetechniker hat, zu genügen (z.B. auf welchen Bedienelemente braucht man direkten Zugriff während der ganzen Show, welche Einstellungen muss man nur während des Soundchecks machen und kann diese also auf einem eingebautem Touchscreen machen, z.B. Phasereverse, Auxsends pre/post schalten etc.). Bedenke bei denen Überlegungen bitte auch die Anordnung der einzelnen Bedienelemente, da diese für das Handling von großer Bedeutung ist (z.B. Anordnung der Routingtasten, Position der Mastersektion in Pultmitte oder am Pultrand links/rechts etc.).
Das ganze eilt leider ein wenig und deswegen würde ich mich freuen, wenn ich schnell recht viele Anregungen bekäme.
Im Voraus recht her(t)zlichen Dank für Deine Bemühungen!
MfG
Ben Dehmer
eMail:[E-Mail-Adresse entfernt]
P.S.: Aus den Anregungen soll, wie bereits oben beschrieben, ein Fragebogen erstellt werden, den ich Dir dann, sobald er fertiggestellt ist, zusenden möchte. Antworte mir deswegen bitte unbedingt per eMail.
Da ich es hier mit erwachsenen Personen zu tun habe, bitte ich um ernsthafte Antworten (wir können über alles reden, aber bitte nicht in dem Ton (oder eher Text), den ich teilweise, leider, in diesem Forum schon mitbekommen habe.
ZitierenPost melden
Antwort#2
Sei gegrüßt!
Ich bin einer der, wie ich in diesem Forum gemerkt habe, dämlichen (*grins*) Leute, die an der SAE den Audio Engineer absolviert haben und auch noch den Bachelor-Kurs hintendran gehängt haben. Da ich eigentlich aus dem Livebereich heraus an die SAE gegangen bin und auch sehr viel live arbeite, habe ich beschlossen, das Thema meiner Abschlussarbeit auch in diesen Bereich zu legen.
Thema meiner Honours-Arbeit ist das Designen eines idealen Live-Mischpultes (ich weiss, eigentlich ist es nahezu unmöglich, aber da ich selbst eine kleine Beschallungsfirma habe und mich deswegen auf dem Markt umgesehen habe, habe ich herausgefunden, dass es nur wenige vernünftige Allround-Pulte gibt, an denen aber auch noch einiges verbessert werden könnte), welches in allen Bereichen (Theater, Konferenz und sonstige FoH- oder Monitoranwendungen) einsetzbar und besser als bestehende Pultkonzepte zu bedienen ist. Um einen Fragebogen zu erstellen brauche ich zunächst einmal Anregungen von Tontechnikern, die bereits im Livebereich gearbeitet haben. Wenn Du also Ideen hast, wie solch ein Pult ausgestattet sein müsste (Features, Signalfluss etc.), dann sende mir diese bitte schnellstens zu. Außerdem möchte ich herausfinden, die Ära der analogen Pulte geht ja auch im Livebereich (sehr) langsam zu Ende, wie ein digitales Pult beschaffen sein sollte, um den Anforderungen, die man als Livetechniker hat, zu genügen (z.B. auf welchen Bedienelemente braucht man direkten Zugriff während der ganzen Show, welche Einstellungen muss man nur während des Soundchecks machen und kann diese also auf einem eingebautem Touchscreen machen, z.B. Phasereverse, Auxsends pre/post schalten etc.). Bedenke bei denen Überlegungen bitte auch die Anordnung der einzelnen Bedienelemente, da diese für das Handling von großer Bedeutung ist (z.B. Anordnung der Routingtasten, Position der Mastersektion in Pultmitte oder am Pultrand links/rechts etc.).
Das ganze eilt leider ein wenig und deswegen würde ich mich freuen, wenn ich schnell recht viele Anregungen bekäme.
Im Voraus recht her(t)zlichen Dank für Deine Bemühungen!
MfG
Ben Dehmer
eMail:[E-Mail-Adresse entfernt]
P.S.: Aus den Anregungen soll, wie bereits oben beschrieben, ein Fragebogen erstellt werden, den ich Dir dann, sobald er fertiggestellt ist, zusenden möchte. Antworte mir deswegen bitte unbedingt per eMail.
Da ich es hier mit erwachsenen Personen zu tun habe, bitte ich um ernsthafte Antworten (wir können über alles reden, aber bitte nicht in dem Ton (oder eher Text), den ich teilweise, leider, in diesem Forum schon mitbekommen habe.
hallo ben,
zunächst einmal finde ich bei der sae nicht die leute dämlich, sondern das preis-leistungs-verhältnis. aber genug davon.....
ich persönlich würde mir ein gutes allround digitalpult ungefähr wie folgt wünschen:
man nehme ein midas h3000, und konfiguriere es folgendermaßen:
48 monochannel inputs, 10 stereoinputs, 12 vca´s, 30 auxsends/groups, 33 in 16 matrix und das ganze noch übersichtlich gestaltet.
ich weiß, das klingt, wie der blanke irrsinn, aber: 48 inputs sind heutzutage beleibe keine seltenheit mehr: bei james last sinds 68, glaube ich(bigband, 5 sänger, chor, streicher,etc...) und 10 stereos für fx und cd und md...hm
die 24 auxsends sind bei dem zukünftig noch wachsenden bedarf an inearmonitoring(schließlich braucht man auch hier noch fx für voc, drums,gebläse,perc.etc..)heute fast schon zu wenig.
die mega-matrix ist auf industrie veranstaltungen auch schnell ausverkauft(auftritttsmonitore, backstagebeschallung, nicht zu vergessen die klo-beschallung auf hauptversammlungen..)
und dann das ganze noch vollautomatisiert, mit allen üblichen vorteilen der digital pulte(total recall, faderlink,midi,etc..)
die peripherie sollte für meinen geschmack extern bleiben, weil es qualitativ besser ist. ich finde das pm1d und das innovation gehen zum teilschon in die richtige richtung. mal sehen,was die zukunft bringt.
das einzige problem bei der sache ist, auch wenn es einsätze gibt, die diese art von pulten rechtfertigt (großveranstaltungen industrie, klassik oder festival), das wird leider niemand bezahlen können.
abschließend sei erwähnt, daß man auf nem 24 mackie und nem vernünftigen pa einen durchaus guten sound hinbekommen kann!! das scheinen manchmal einige zu vergessen!
trotzdem:träumen tun wir alle von etwas anderem...
in diesem sinne, gruß
willi


http://www.soundgott.de
ZitierenPost melden
Antwort#3
hi ben,
in der sae frankfurt steht eine neve konsole. mit der kann man ausser den record-, overdub- und mixstatus den broadcast status fahren. rechte und linke sektion des inline pultes werden gesplittet und es kann jeweils ein unterschiedlicher status gefahren werden.
die "live" pulte sind in ihrem funktions- und signalrouting möglichkeiten oft sehr eingeschränkt. die studio pulte sind zwar komplizierter, aber beinhalten so ziemlich alle funktionen des split (live) pultes und noch mehr. auf dem weg zum optimalen "live" pult wird man daher wohl bei den inline studiopulten ansetzen müssen, die auch problemlos als split pult eingesetzt werden können.
gruß racker
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.