Tonübertragung via Telefon(netz)

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Netzgemeinde,
verzeiht mir bitte, wenn ich ein wenig OT bin, ich suche eine Möglichkeit
(hauptsächlich) Sprache über das (analoge) Telefonnetz von einer ELA zu
einer anderen zu übertragen.
Wer hat damit schon Erfahrungen Gemacht und kann mir ein paar Tips (zu
Schaltungen, Telefonen oder sonst.) geben.
TIA und Grüßle,
Uli
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Antwort#2
Am besten ist es natürlich mit ein, bzw. zwei ISDN- Leitungen und entsprechenden Codecs (z.B. MusicTaxi) die Tonübertragung vorzunehmen!
Über eine Analogleitung ist natürlich nur Mono- Übertragung möglich und - wie bekannt - in mieser Qualität. Du kriegst keine bessere Qualität, wie du auch vom Telefon gewohnt bist - auch mit entsprechendem Equipment!
Es gibt für analoge Anlagen so Teile, an die du ein paar Mikros und Kopfhörer anschließen kannst - über ein Telefon erfolgt dann die Anwahl des gewünschten Anschlusses. Dann kann man zwar über Mikros reden - die Qualität bleibt aber wie am Telefonhörer!
Also: Das Optimum ist die ISDN- Lösung!
Grüße
Hallo Netzgemeinde,
verzeiht mir bitte, wenn ich ein wenig OT bin, ich suche eine Möglichkeit
(hauptsächlich) Sprache über das (analoge) Telefonnetz von einer ELA zu
einer anderen zu übertragen.
Wer hat damit schon Erfahrungen Gemacht und kann mir ein paar Tips (zu
Schaltungen, Telefonen oder sonst.) geben.
TIA und Grüßle,
Uli
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Antwort#3
Hallo,
Über eine Analogleitung ist natürlich nur Mono- Übertragung möglich und - wie bekannt - in mieser Qualität. Du kriegst keine bessere Qualität, wie du auch vom Telefon gewohnt bist - auch mit entsprechendem Equipment!
Der Rundfunk überträgt hin und wieder über Telefonleitung in guter Qualität. Funktionieren tut das also schon. Es kann natürlich sein, daß eine solche Verbindung extra bei der Telekom angemeldet werden muß.
Da müßte sich mal Rainer dazu äußern, der hatte ja schon öfter mit dem Rundfunk zu tun.
MfG
DB
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Antwort#4
Hallo Kollegen,
Wenn die Übertragung innerhalb eines Ortsnetzes ist, kann man durchaus Studioqualität übertragen, d.h.: Bandbreiten bis 15 kHz sind möglich. Bei Leitungslängen innerhalb des Ortes die nicht länger sind als 2 km gibt es noch keine nennenswerte Bandbreiteneinschränkungen. Es kann sogar sein, daß je nach Anpassung sogar eine Höhenanhebung im Bereich um 15 kHz auftritt.
Für Stereo sind allerdings zwei Leitungen erforderlich. Das geht ohne die Innaspruchnahme der Telekom nicht so ohne weiteres. Ob das von den Kosten her rentabel ist bezweifle ich.
Wenn der Rundfunk solche ÜT's macht, kommt jemand von der Telekom und schließt den Ü-Wagenausgang an das öffentliche Netz an. Die gehen nämlich dann i.d.R. an den nächsten Ortsanschlußkasten und ggf. über einen speziellen Leitungsentzerrer.
Eine Übertragung per ISDN geht mit der gewöhnlichen S0-Schnittstelle auch nur bis zu der im Telefonnetz üblichen Sprachbandbreite von 3,4 kHz. Der Rundfunk hat hierfür die sog. "S2M"-Schnittstelle. Das ist eine Standleitung, bei der i Grunde genommen 32 S0-Verbindungen übertragen werden und somit eine Bitrate von 2Mb/sek möglich wird. Das aber ist sehr teuer.

Grüße
Rainer G
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Antwort#5
Hallo Kollegen,
Wenn die Übertragung innerhalb eines Ortsnetzes ist, kann man durchaus Studioqualität übertragen, d.h.: Bandbreiten bis 15 kHz sind möglich. Bei Leitungslängen innerhalb des Ortes die nicht länger sind als 2 km gibt es noch keine nennenswerte Bandbreiteneinschränkungen. Es kann sogar sein, daß je nach Anpassung sogar eine Höhenanhebung im Bereich um 15 kHz auftritt.

Hallo Rainer,
was du meinst, sind doch wohl die alten analogen Ortsvermittlungsstellen.
Bei den digitalen Vermittlungsstellen, wie sie heute fast ausschließlich verwendet werden, kann der Frequenzgang doch nicht bis über 4 kHz reichen, da auch schon bei Ortsverbindungen A/D- und D/A-Umsetzungen mit 8 kHz Samplingrate durchgeführt werden, oder?
Bernd
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Antwort#6
Hi,
wenn man das bei der Telekom bestellt, dann bekommt man eine physikalische Verbindung. D.h. es geht nicht über irgendwelche Umsetzer, sondern direkt.
Da gab es dann so Kisten, da konnte man zwei Kanäle rüberschicken und hat noch eine Mono N-1 'Komandoleitung' gehabt.
Ob das heute noch so geht, weiss ich nicht.
Gezahlt wurde das ganze dann wie eine Standleitung, also nach Metern
Tomy

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Antwort#7
Hallo Bernd,
Prinzipiell meine ich wohl die analogen OVST's. Aber: Ich kenne auch Rfk-ÜT's wo innerhalb eines Ortsnetzes (obwohl digital) eine analoge ÜT gemacht wurde, wo nur die Leitungen als Verbindung verwendet wurden. Im Amt nachher muß dann auf eine Breitbandleitung übergegangen werden.
Grüße
Rainer G
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Antwort#8
Vielen Dank für eure Antworten und Anregungen.
[...] ISDN- [...]
[...] Du kriegst keine bessere Qualität, wie du auch vom Telefon gewohnt bist - auch mit entsprechendem Equipment!
Es gibt für analoge Anlagen so Teile, an die du ein paar Mikros und Kopfhörer anschließen kannst - über ein Telefon erfolgt dann die Anwahl des gewünschten Anschlusses. Dann kann man zwar über Mikros reden - die Qualität bleibt aber wie am Telefonhörer!
[...]
[...]
Fällt weg, weil selbst ein sog. 'Zeitanschluss' zu teuer für eine
sporadische Benutzung ist.
Die Ü-Qalität ist hier ausnahmsweise mal nicht das wichtigste, man muss
nur auf der anderen Seite was verstehen.
Genau das ist meine Frage, was kann ich hier verwenden?
Gibt es da ein Gerät/Geräte, das/die ich an das Hörerkabel
anschließe, wie z.B. ein Headset, und ich dann (evtl.) noch
einen Pegel einstellen kann? Bzw. Eigenständige Geräte, die
ich nur mit dem Telefonnetz verbinden muss?

Grüßle,
Uli
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Antwort#9
Hallo,
es gibt komplette Telefonkonferenz systeme z.B. von Shure.
Ich hab mal was gebaut, und zwar ein billiges Telefon mit Freisprecheinrichtung geschlachtet, anstelle des Elektret mikros eine Di Box reingebastelt (vorsicht, DC), und auch das Lautsprechersignal via DI box rausgezogen.
Dann noch einen automatik Mischer davor, und schon war es das.


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