Pegelsummenberechnung:

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallöchen:
Weis jemand von euch wie Pegelsummenberechnung mit DB funktioniert??
Wenn ich zb:-8DB mit einem -8DB Ton gleicher Phasenrichtung addiere;wieviel DB erhalte ich dann??
Wer hilft mir??
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Antwort#2
Weis jemand von euch wie Pegelsummenberechnung mit DB funktioniert??
Wenn ich zb:-8DB mit einem -8DB Ton gleicher Phasenrichtung addiere;wieviel DB erhalte ich dann??
Wer hilft mir??
Es ergibt eine Verdopplung, d.h. wenn es um Spannungen geht, 6 dB dazu, d.h. der resultierende Ton liegt bei -2dB
Tomy

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Antwort#3
Weis jemand von euch wie Pegelsummenberechnung mit DB funktioniert??
Wenn ich zb:-8DB mit einem -8DB Ton gleicher Phasenrichtung addiere;wieviel DB erhalte ich dann??
Wer hilft mir??
Es ergibt eine Verdopplung, d.h. wenn es um Spannungen geht, 6 dB dazu, d.h. der resultierende Ton liegt bei -2dB
Tomy
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Antwort#4
Weiss jemand wie Pegelsummenberechnung mit dB funktioniert?
Wenn ich z.B.-8 dB mit einem -8 dB Ton gleicher Phasenrichtung
addiere, wieviel dB erhalte ich dann?
Bei der Addition von zwei unterschiedlichen dB-Werten sollte
man folgende Formel zur Berechnung verwenden:
Summe zweier Spannungspegel =
20 * log (10^x1/20 + 10^x2/20)
Also bei obigem Beispiel;
20 * log (10^-8/20 + 10^-8/20)
= 20 * log 0,7962 = -2 dB
Weitere Beispiele und Berechnungen:
Forum für Mikrofonaufnahme
und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com



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Antwort#6
Summe zweier Spannungspegel =
20 * log (10^x1/20 + 10^x2/20)
da kann ich nicht zustimmen, denn der logarithmus ist keine lineare function, daher ist log(a) + log(b) nicht gleich log(a+b) sondern log(a*b).
Die Formel in dB für eine Spannung ist 20*log(x/xref), wobei der Logarithmus der zur Basis zehn sein muss. Falls der Taschenrechner das nicht kann, hilft vielleicht log(x) = ln(x)/ln(10)
Tomy

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Antwort#7
Hi Tomy,
ich bin aber auch für die Addier-Methode.
Wenn ich in nem seriellen Schaltung, z.B. Mixerchannel, die einzelnen Spannungsverhältnisse in dB umrechne und dann am Schluß zusammenaddiere, kommt bei mir das gleiche raus, wie wenn ich die Eingangsspannung ins Verhältniss zur Ausgangsspannung setze.
Bei Bedarf kann ich dir gern mein Beispiel schicken.
Gruß
Andreas
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Antwort#8
Hi Tomy,
wieso ist das falsch? Ich habe es nachgerechnet und komme zum selben Ergebnis wie ebs. Er addiert ja auch keine Logarithmen, sondern in der Formel von ebs werden erst die Logarithmen wieder in eine "lineare Zahl" umgerechnet, sodann addiert und aus dem Ergebnis wieder der neue Logarithmuswert (dB) gebildet.
Die "20" im Exponent der 10 im Argument des Logarithmus rührt ja von der Umrechnung der dB in Linearfaktoren.
Solange die Spannungen alle frequenz- und phasengleich sind, ist dies Rechnung zulässig. Schwierig wird es, wenn es verschiedene stochastische Signale sind, die nicht korreliert sind. Dann müssen die einzelnen Pegel nach der De-Logarithmierung geometrisch addiert werden und nach der Addition wieder logartihmiert. Oder man geht dann nicht mit dem Faktor 1/20 in den Exponent von 10 im Argument des log, sondern mit 1/10. Ich habe das mal machen müssen bei Addition von Pegeln als ich 14 Glocken aufgenommen hatte die unterschiedliche Pegel hatten um diese dann so anzuheben, daß der Gesamtpegel nach der Mischung von 14 Spuren gerade 0 dBfs erreichte.
MfG
Rainer G
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Antwort#9
Bei der dB Geschichte fällt mir noch eine weitere Verbesserung ein.
Eine FAQ liste. Gerade die dB geschichte wird doch nun oft gefragt, oder midi.
Nur mal so zur Diskussions in den Raum geworfen.
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Antwort#10
Hi Rainer
du hast recht, es hat mich nur verwundert, weil die Klammer gefehlt hat. Auch hat er natürlich die Referenz auf 1, aber das ist da ja wurscht.
Ich merke immer wieder, ich sollte einfach nicht unter Zeitdruck posten.
An Andy:
Hmm, also wenn du zwei Eingänge mit je -6dB hast, kommen dann bei Dir -12dB am Master an ?
Tomy

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Antwort#11
Hi Tomy,
Ich halte mich bei solchen Formelausdrücken streng an die mathematische Vorschrift: Punktrechnung geht vor Strichrechnung und Potenz/Exponentialrechnung geht vor Punktrechnung.
Für den Fall der Pegelrechnung mit stochastischen Signalen habe ich in dem Artikel über Glockenaufnahmen bei "www.soundgalerie.de" im Magazin "Stage Aid" geschrieben. Dort habe ich den genauen Rechengang erläutert.
Ansonsten hast Du recht, man sollte nicht unter Zeitdruck posten (geht mir aber auch manchmal so)....
MfG
Rainer G.
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Antwort#12
Hi Rainer,
da stimme ich Dir 100% zu. Also lautet die Formel (mathematisch korrekt):
Summe zweier Spannungspegel =
20 * log (10^(x1/20) + 10^(x2/20))
Tomy


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Antwort#13
Hi,
Plus 3 dB = doppelte Lautstärke= 10fache Leistung
Gruß Stefan

Hallo Stefan,
da muß ich Einspruch erheben. Denn: Bei einer Pegelerhöhung um 3 dB, verdoppelt sich die elektrische Leistung eines beliebigen Verstärkers und damit auch die Schalleistung. Die Lautstärke ist dem Schalldruck proportional und dieser gehorcht einem linearen Zusammenhang mit der Spannung bzw. Strom. Also Spannungsverdopplung bewirkt 6 dB mehr Schalldruck und damit 6 dB mehr Lautstärke, also Lautstärkenverdopplung. Die Leistung vervierfacht sich dann.
Für die EMPFINDUNG einer Lautstärkenverdopplung ist eine Verzehnfachung der Leistung erforderlich (= 10 dB mehr Schalldruck). Das ist das was Du wahrscheinlich gemeint hast.

MfG
Rainer G
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Antwort#14
Hi Tomy,
nein damit hab ich gemeint, ich red grad vom relativen Pegel
wenn ich an nem Bauteil in nem Channel meinetwegen 60dB hab und am nächsten einzelnen Bauteil sagen wir -6dB hab ich an beiden Bauteilen nen Pegel von 54dB
Gruß
Andreas
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