Aufnahmen mit dem Kunstkopf - wer hat das schon mal gemacht?

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
und welche Erfahrungen habt Ihr damit, welchen KK habt Ihr benutzt?
Schreibt mal Eure Erfahrungen , wobei es keineswegs immer Musikaufnahmen sein müssen.
MfG
Rainer
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Antwort#2
Hallo Rainer
Ich habe leider selbst noch nicht das Vergnügen gehabt. Ich weiß allerdings eimiges darüber. Wenn etwas bestimmtes wissenmöchtest kann ich Dir evtl helfen.
Wenn Du nur einen Erfahrungsaustausch suchst versuch es mal bei dem Schulleiter der SAE in Berlin. Der Mann heißt Burkhard Schmidt´Moritz. Er hat mit seinem Kollegen Ekkehard Strauß Kunstkopfaufnahmen gemacht.
Gruß
Stefan
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Antwort#3
Hallo Stefan,
es ging mir weniger ums Wissen, sondern einfach mal darum, ob jemand mal mit dem KK gearbeitet hat. Ich habe früher während meiner Studienzeit mal ein paar Sachen gemacht mit dem Sennheiser-KK "MKE 20". Das waren damals noch Elektretmikrofone der ersten Generation und die sind heute taub. Kürzlich habe ich wiedermal was mit dem KK gemacht und zwar die "Musikalische Exequien" von Heinrich Schütz. Da das Werk so angelegt ist, daß die Chöre raumversetzt angeordnet sind, bietet sich der KK geradezu an.
Weil wie gesagt die Mikrofone taub sind, habe ich zwei Schoeps MK3 außen angeordnet. Der Effekt ist zwar nicht so gut wie mit dem richtigen KK, jedoch gibt es eine gewisse Außerkopf-Lokalisation.

MfG
Rainer
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Antwort#4
lohnt sich denn ein "Recyceln" der Elektrets nicht mehr??
Sollte doch bei sennheiser möglich sein, oder?
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Antwort#5
hallo rainer
ich war vor vielen jahren mal bei klassikaufnahmen mit dem neumannkk dabei
uns gings auch um die akl und kompatibilität zum ´normalen´ abhören über nahfeldmonitore
die akl war wirklich überwältigend gut ( und sehr abhängig von kleinsten aufstellungsänderungen ) aber die ´boxenkompatibilität´ relativ schlecht
wir haben dann noch einiges mit direktstützen, raummikros etc. probiert, aber überzeugend war es für die normale aufnahme nicht
aber daraufhin wurde er im hörspiel öfter eingesetzt ...
inzwischen soll sich die kompatibilität aber sehr verbessert haben
gruß k.
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Antwort#6
Hallo Kayy,
Wie ich schon schrieb, sind die alten Elektretmikrofone taub und ich mußte mir mit den außen angebrachten Kugeln von Schoeps behelfen, die etwa so angebracht waren wie seinerzeit das Bügelmikrofon mit den Elektrets von Sennheiser. Was haupsächlich unbefriedigend ist, ist nicht nur die fehlerhafte vorne-hinten-Ortung, sondern auch noch ziemliche Klangfärbungen im Bereich des "i"- und "ü"- Formants. Ich mußte stark entzerren um die Aufnahme einigermaßen verfärbungsfrei zu bekommen. Somit kann man sich auch mit LS noch akzeptabel abhören.
MfG
Rainer
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Antwort#7
hai rainer !
hast du mal ein bischen mit der anordnung auf der ´ohrachse´ rumgespielt
( wenn es überhaupt geht )
also mal kapseln verschieben und hören was passiert
da könnte/müßte sich auch was bei den formanten ändern
aber warscheinlich kannst du nicht weiter nach innen
und den sennheiser´kopf´ kenne ich nicht
hat der ne richtige kopfform ?
schönen tag
kay
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Antwort#8
Hi KAyy,
hast du mal ein bischen mit der anordnung auf der ´ohrachse´ rumgespielt
( wenn es überhaupt geht ), nein, das geht 1. nicht in großem Unfange, und 2. blieb mir nicht sehr viel Zeit zum Experimentieren. Gerade dieser Punkt ist das häufigste Problem.
aber warscheinlich kannst du nicht weiter nach innen
und den sennheiser´kopf´ kenne ich nicht
hat der ne richtige kopfform ?
richtig, das geht nicht. Die Original-Mikrofone hatte ich damals in den KK eingebaut. Die waren auch entsprechend klein.
Der hat eine sehr realistische Kopfform, ähnlich wie der Neumann-KK auch. Von daher bestünden die wenigsten Probleme. Nur die Ohrmuscheln, die bei dem Neumann-KK aus weichem Kunststoff sind, sind beim Sennheiser aus dem selben harten Kunststoff wie der übrige ganze Kopf.

Grüße
Rainer
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