Gitarre und Sänger REC

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen!!
Ich möchte demnächst eine Aufnahme eines Sängers mit seiner Gitarre machen. Diese Person sitzt entweder im Aufnahmeraum oder auch in einem größeren Wohnraum. Der Sound der CD soll dem, der mir als Zuhörer aus 1-2 Metern Entfernung zu Ohren kommt sehr nah kommen.
Ich denke da an folgende Mic Positionen:
1 Gitarre (dyn.)
1 Sänger (Nieren-Kondenser)
1-2 Kondenser (keine Kugel Mics) für den Raum (Reflektionen)
Ist das eine gute Entscheidung? Wenn nicht, was kann ich besser machen?
Produziere sehr viele verschiedene Bands, dennoch stellt sich hier für mich eine Problem aus der sehr geringen Entfernung der beiden Klangquellen dar.
MfG Steve aus Essen
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Antwort#2
Hallo
Also wenn du schon den Klang haben willst, den du in 1-2 Metern hörst, weshalb willst du denn so einen Krampf machen mit Einzelabnahme/Nahmikrofonierung plus Raummikrofone (weshalb eigentlich keine Kugeln?). Versuchs doch mit einer simplen Stereoanordnung in der gewünschten Distanz (>auspropieren).
Trench
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Antwort#3
Hallo Steve,
warum willst Du keine Kugeln verwenden? Wenn Du den Gitarristen so hören willst wie Du ihn im Raum aus 2 Metern Entfernung hörst, dann hörst Du ja beim natürlichen Hören auch die Raumreflexionen mit. Wenn Du diese dann bei der Aufnahme dadurch unterdrückst, indem Du Nieren verwendest, wird der Raumeindruck auf jeden Fall "direkter" sein. Man sollte beachten: Nur ein Kugelmikrofon gibt die räumliche Tiefe am natürlichsten wieder.
Mein Vorschlag: Versuche mal mit 2 Kugeln in A/B-Anordnung das Geschehen einzufangen und die beiden Stützen (die dann Nieren sein können) nur leicht zuzumischen zwecks erhöhung der Präsenz.
Die andere Alternative: Statt der A/B, eine M/S-Anordnung mit einer KUGEL und einer Acht (die meisten machen Niere + Acht).
In beiden Fällen den Aufnahmebereich nicht zu groß wählen (bei M/S mit dem Verhältnis M:S jonglieren und bei A/B mit dem Abstand der Kapseln.
Sieh mal in ebs' Seiten was er über den "Aufnahmebereich" schreibt.
Ich verwende wo immer es die Situation zuläßt Kugeln, und zwar Einmembrankugeln, weil diese die Tiefenstaffelung korrekter darstellen als Doppelmembrankapseln.
MfG
Rainer
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Antwort#4
Hallo
Also wenn du schon den Klang haben willst, den du in 1-2 Metern hörst, weshalb willst du denn so einen Krampf machen mit Einzelabnahme/Nahmikrofonierung plus Raummikrofone (weshalb eigentlich keine Kugeln?).
Trench
Versuchs doch mit einer simplen Stereoanordnung in der gewünschten Distanz (>auspropieren).
Danke für deine Antwort, aber...
... ich hab schon versucht, den Krampf zu umgehen, was aber dann wie ein unkoordinierbares "Gematsche" klang. Außerdem käme dieser Vorschlag der Anordnung der Ohren gleich, welche aber in keinster weise die Charakteristik von Mics haben.
Steve
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