Hallo, ist es eigentlich vorteilhaft, eine Session in Logic (komplette Band) mit 48 kHz aufzunehmen, wenn ich das ganze am Ende doch auf CD brenne, also den Mix auf 44,1 kHz konvertieren muß? Ich will komplett in Logic mischen. Ist es vielleicht wegen der Bearbeitung besser, oder wird das am Ende sowieso wieder durch konvertierungsfehler zerstört, oder gar schlimmer gamcht?
Meines Erachtens bringt es nicht viel, in 48 KHz statt in 44.1 KHz zu arbeiten, da a. kein hörbarer Unterschied besteht b. die meisten Soundkarten nicht damit klar kommen, es sei denn, Du benutzt einen DAT-Recorder als Wandler c. Du Recht hast, wenn Du im Konvertieren den Fehlerteufel lauern siehst. Sinnvoll ist allerdings eine interne 32-bit-Bearbeitung, da Du hier, speziell bei umfangreicher Bearbeitung, viele "Rundungsfehler" umgehen kannst. Das gilt nicht nur für Logic, sondern generell für alle Audiobearbeitungsprogramme. Grüsse, Christoph
Hí, meine Erfahrung ist die, das viele moderne Soundkarten nur noch mit der höchsten Samplerate sampeln, und dann halt schon runterrechnen auf 44.1k. Das gibt im SATlive einen timejitter und manchmal noch andere verrückte Sachen. In wieweit das allerdings das menschliche Gehör beeinflusst, sei dahingestellt. Tomy
Hallo Uvo, diese Frage ist weniger von Belang (bringt nur geringe Vorteile), viel mehr macht es Sinn, die Originalaufnahme mit größerer Wortbreite vorzunehmen (entsprechende A-Geräte vorausgesetzt), also mindestens mal mit 20 oder gar 24 bit und auf dieser Ebene weiter zu bearbeiten. Intern - also auf Soundkarte o.ä. - erfolgt die Bearbeitung mit 32 bit (siehe Christophs Aussage). Erst wenn alle DSP-Vorgänge abgeschlossen sind und der endgültige Schnitt fertig ist, kann man das ganze dann auf das übliche 16/44,1-CD-Format runterkonvertieren. Seriöse Hörversuche haben bestätigt, daß das Ergebnis vom Rauschen her besser ist. MfG Rainer
meine meinung! ich hab zwar nicht das technische hintergrundwissen wie rainer, aber meine soundkarte mach 96khz und ich nehme trotzdem nur mit 44 auf. 24bit wandlung und eine anschließende interne rechengenauigkeit von 32bit ist da sinnvoller. ich weiß sowieso nicht was diese 96khz bringen sollen, außer das die industrie angekurbelt wird. ist unser gehör nich schon mit 44khz an seinen wahrnehmungsgrenzen angelangt? gruß
ich weiß sowieso nicht was diese 96khz bringen sollen, außer das die industrie angekurbelt wird. ist unser gehör nich schon mit 44khz an seinen
88.2KHz wären für ein Endprodukt von 44.1kHz besser. Zum Aufnehmen, Abspeichern und Abspielen bringt es überhaupt nix. Bei der Bearbeitung kann eine höhere Abtastfrequenz sinnvoll sein. (->digitale EQs)
1.) Eine Qualitätsverschlechterungsquelle ist die Konvertierung von 48kHz auf 44.1kHz. Beide Zahlen stehen in keinem geradzahligen verhältnis, daher ist Qualitätsverlust vorprogrammiert. 2.) besser eine langsame exakte Softwarekonvertierung als eine miese Hardware konvertierung einer billigen Soundkarte D.h. richte dich nach deinem Equipment. Wenn die Soundkarte in wirklichkeit mit 48kHz arbeitet und auf 44.1 runterrechnet, dann nimm 48kHz. Wenn du alte ADATs benutzt dann auch. Wenn dein Equipment beides genauso gut kann, dann nimm die Abtastrate von Endprodukt. Also 44.1kHz.
Wenn ich mich jetzt nicht gerade geistig verknote, sollte eine Verdoppelung der Abastrate 3dB mehr Dynamik bringen, da sich das Quantisierungsrauschen auf die doppelte Bandbreite verteilen kann. Allerdings gibts diesen Effekt durch höhere Wortbreite "billiger".
Wenn ich mich jetzt nicht gerade geistig verknote, sollte eine Verdoppelung der Abastrate 3dB mehr Dynamik bringen, da sich das Quantisierungsrauschen auf die doppelte Bandbreite verteilen kann. Allerdings gibts diesen Effekt durch höhere Wortbreite "billiger".
Richtig. Ein bit mehr entspricht Vervierfachung der Abtastrate. Vorteile von 96kHz sind: - mehr "Frequenzplatz" für Noiseshaping - manche Algorithmen lassen sich (besser) implemtieren. Zum Bespiel habe digitale EQs Schwierigkeiten wenns in die Nähe der Nyquistfrequenz geht. D.h. ein Glockenfilter bei 20kHz ist unsymetrisch......
hi, das problem sind die wandler und deren low pass filter. da eine messung des pegels zwischen high cut und "sample and hold" meistens nicht gegeben ist, macht es sinn auf mind. 48 khz aufzunehmen, da die filter "phasenschweinereien" verursachen, die pegelanhebungen und -absenkungen von bis zu 1 dB erzeugen können. wenn diese auserhalb des hörbaren bereichs liegen ist es nur halb so schlimm. gruß racker
Vorteile von 96kHz sind: - mehr "Frequenzplatz" für Noiseshaping - manche Algorithmen lassen sich (besser) implemtieren. Zum Bespiel habe digitale EQs Schwierigkeiten wenns in die Nähe der Nyquistfrequenz geht. D.h. ein Glockenfilter bei 20kHz ist unsymetrisch......
Die Halbierung der Systemlatenz und die bessere Spitzenwerterkennung dürften einen weitaus grösseren Praxisnutzen haben, als die oben genannten Vorteile. Trench