Wie nimmt man eine akkustik- Band am besten auf??

Erstellt 10 Antworten11 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
also, ich habe eine grosse Frage an euch:
Ich habe den Auftrag bekommen, im Frühjahr mit einer Folk-Band ein gutes Demo aufzunehmen. Ich würde gerne wissen, wie man sowas am besten aufnimmt. Die Band besteht aus 5 Leuten, wobei 2 davon mehrere Instrumente spielen.
Hier die Musiker und welche Instrumente sie spielen:
-1.: Geige, Blockflöte, Akkordeon
-2.: Cello
-3.: Mandoline, Drehleier, Geige
-4.: Percussion (laute Djembe, Tambourin)
-5.: klassische Gitarre
Mein Equipment:
-gedämmter Athlon XP- PC mit RME Hammerfall DSP- Karte und Multiface- Box und Logic 5.0 plus vielen VST Plug Ins
-ein Focusrite TrakMaster Pre Amp
-ein AT 4033a Grossmembran- Mic
-ein Rode NT 1000 Grossmembran- Mic
-evtl. ein Shure SM 58
-ein billiges 12- Spur Spirit Folio Mischpult
-Phantomspeisung 4-fach, (Rackteil)
-Tannoy Reveal Active Boxen
Aufnahmeort:
Entweder bei mir zu Hause, 20 qm- Zimmer zum Garten hinaus, >normale< Akkustik...
oder ein ruhiges Haus im Schwarzwald, wo wir uns mit PC, Equipment, Instrumenten usw. eine Woche lang einquartieren könnten mit einem 30 qm- Zimmer als Aufnahmeraum... sehr gemütlich und ruhig, mit Kamin und so... Von der Akkustik her sicher auch nicht super, aber auch nicht schlecht...
Für ein richtiges Studio reicht die Kohle leider nicht, das Demo muss aber auch nicht high-end- Quality sein und der Spass spielt auch noch ne Rolle ;))
Mich interessiert hauptsächlich die An- und Sitzordnung der Musiker ZUEINANDER und ZU DEN MIKROS, bzw. die STANDORTE DER MIKROS... Wieviele Mics am besten?? Zur Not könnte ich noch 2 Grossmembran- Mics ausleihen...
Würdet ihr die Instrumente einzeln mit je einem Mic aufnehmen oder 2 Mics links und rechts obig anbringen und damit sozusagen die ganze Band aufnehmen? Würdet ihr die Band live spielen lassen, oder jedes Instrument nacheinander aufnehmen?? Ich tendiere eher zur live- aufnahme weil das Zusammenspiel da auch deutlich besser ist, vielleicht evtl. mit einzelnen Instrumenten- Overdubs... ?
Wie macht man sowas im allgemeinen am besten? Einige von euch haben doch sicherlich schon solche oder so ähnliche Bands aufgenommen... ;))
Ich danke euch im voraus für eure Hilfen und hoffe, dass ich euch mit dieser Frage nicht zu sehr nerve, ausführlich ist sie ja... ;))
Gruss
Art
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Antwort#2
Hallo Art,
erst einmal sollte Akkordeon und Akustik in der Schreibweise unterschieden werden - dann wird sich wohl jemand finden, der mal so eben sagt, wie man ohne Studium oder Selbststudium "richtig" aufnimmt. :-)
So nach der Art: Soll ich besser Pfeffer oder Salz an den Kartoffelsalat tun?
Wirklich erfreulich für die Musiker, dass es am Kamin schön gemütlich ist. Das lässt dann über Vieles hinwegsehen.
Viele Grüße
ebs
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Antwort#3
Hallo Art,
erst einmal sollte Akkordeon und Akustik in der Schreibweise unterschieden werden - dann wird sich wohl jemand finden, der mal so eben sagt, wie man ohne Studium oder Selbststudium "richtig" aufnimmt. :-)
So nach der Art: Soll ich besser Pfeffer oder Salz an den Kartoffelsalat tun?
Wirklich erfreulich für die Musiker, dass es am Kamin schön gemütlich ist. Das lässt dann über Vieles hinwegsehen.
Viele Grüße
ebs

ICh glaube der Fragende wollte eine Antwort haben und kein geschwätz über schreibweisen von wörtern etc.
Konstruktiv soll doch so ein Forum sein oder nicht.
Also die Konstruktive Seite nun.
Die Drehleier ist sehr schwierig hier musst du mit vielen Mikros in div. abständen viel probieren.
die klingt immer irgendwie etwas fremdartig vorallem aufgenommen.
Ambesten ihr probt die Stücke ordentlich und nehmt nach klick so viele Spuren wie möglich auf mit div. Mic positionen mahct dann ne woche Pause und dann
mal ans mischen gehen.
Mach ruhig zwei drei Versionen und lass sie so ne woche bei den Musikern herum gehen, wie die das so finden.
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Antwort#4
Hallo,
also, ich habe eine grosse Frage an euch:
Ich habe den Auftrag bekommen, im Frühjahr mit einer Folk-Band ein gutes Demo aufzunehmen. Ich würde gerne wissen, wie man sowas am besten aufnimmt. Die Band besteht aus 5 Leuten, wobei 2 davon mehrere Instrumente spielen.
Hier die Musiker und welche Instrumente sie spielen:
-1.: Geige, Blockflöte, Akkordeon
-2.: Cello
-3.: Mandoline, Drehleier, Geige
-4.: Percussion (laute Djembe, Tambourin)
-5.: klassische Gitarre
Mein Equipment:
-gedämmter Athlon XP- PC mit RME Hammerfall DSP- Karte und Multiface- Box und Logic 5.0 plus vielen VST Plug Ins
-ein Focusrite TrakMaster Pre Amp
-ein AT 4033a Grossmembran- Mic
-ein Rode NT 1000 Grossmembran- Mic
-evtl. ein Shure SM 58
-ein billiges 12- Spur Spirit Folio Mischpult
-Phantomspeisung 4-fach, (Rackteil)
-Tannoy Reveal Active Boxen
Aufnahmeort:
Entweder bei mir zu Hause, 20 qm- Zimmer zum Garten hinaus, >normaleoder ein ruhiges Haus im Schwarzwald, wo wir uns mit PC, Equipment, Instrumenten usw. eine Woche lang einquartieren könnten mit einem 30 qm- Zimmer als Aufnahmeraum... sehr gemütlich und ruhig, mit Kamin und so... Von der Akkustik her sicher auch nicht super, aber auch nicht schlecht...
Für ein richtiges Studio reicht die Kohle leider nicht, das Demo muss aber auch nicht high-end- Quality sein und der Spass spielt auch noch ne Rolle ;))
Mich interessiert hauptsächlich die An- und Sitzordnung der Musiker ZUEINANDER und ZU DEN MIKROS, bzw. die STANDORTE DER MIKROS... Wieviele Mics am besten?? Zur Not könnte ich noch 2 Grossmembran- Mics ausleihen...
Würdet ihr die Instrumente einzeln mit je einem Mic aufnehmen oder 2 Mics links und rechts obig anbringen und damit sozusagen die ganze Band aufnehmen? Würdet ihr die Band live spielen lassen, oder jedes Instrument nacheinander aufnehmen?? Ich tendiere eher zur live- aufnahme weil das Zusammenspiel da auch deutlich besser ist, vielleicht evtl. mit einzelnen Instrumenten- Overdubs... ?
Wie macht man sowas im allgemeinen am besten? Einige von euch haben doch sicherlich schon solche oder so ähnliche Bands aufgenommen... ;))
Ich danke euch im voraus für eure Hilfen und hoffe, dass ich euch mit dieser Frage nicht zu sehr nerve, ausführlich ist sie ja... ;))
Gruss
Art



Zwei bis drei DPA- Mikrofone gut plaziert, auf Pegel achten und fertig
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Antwort#5
nochmal richtig
Zwei dfrei DPA Mikrofone gut plaziert, auf Pegel achten und fertig.
Bis denne
Schorsch
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Antwort#6
Hallo Art,
erst einmal sollte Akkordeon und Akustik in der Schreibweise unterschieden werden - dann wird sich wohl jemand finden, der mal so eben sagt, wie man ohne Studium oder Selbststudium "richtig" aufnimmt. :-)
So nach der Art: Soll ich besser Pfeffer oder Salz an den Kartoffelsalat tun?
Wirklich erfreulich für die Musiker, dass es am Kamin schön gemütlich ist. Das lässt dann über Vieles hinwegsehen.
Viele Grüße
ebs

ICh glaube der Fragende wollte eine Antwort haben und kein geschwätz über schreibweisen von wörtern etc.
Konstruktiv soll doch so ein Forum sein oder nicht.
Also die Konstruktive Seite nun.
Die Drehleier ist sehr schwierig hier musst du mit vielen Mikros in div. abständen viel probieren.
die klingt immer irgendwie etwas fremdartig vorallem aufgenommen.
Ambesten ihr probt die Stücke ordentlich und nehmt nach klick so viele Spuren wie möglich auf mit div. Mic positionen mahct dann ne woche Pause und dann
mal ans mischen gehen.
Mach ruhig zwei drei Versionen und lass sie so ne woche bei den Musikern herum gehen, wie die das so finden.
hi Thorsten,
danke für deine Antwort, gute Tipps! Mit der Drehleier haste recht... Werd ich mal ausprobieren! Übrigens: Solche Idioten wie ebs gibts leider nicht nur in diesem Forum, na ja egal, lasse doch reden... ;))
Gruss
Art
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Antwort#7
bist 'n schlaues Schnuckelchen, was?
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Antwort#8
Übrigens: Solche Idioten wie ebs gibts leider nicht nur in diesem Forum, na ja egal, lasse doch reden... ;))

Ähm folgendes,
auf die Gefahr hin das ich mich jetzt unbeliebt mache, aber ebs hat in gewisser Hinsicht Recht. Hab den Ausführungen von Rainer oben nix hinzuzufügen.
Es gibt hier viele die kommen, fragen und eine totsicher Antwort haben wollen, die wenn sie sie genauso ausführen das beste Ergebnis liefert. Also quasi alles vorgekaut bekommen haben wollen und sprichwörtlich nur noch verdauen wollen.
Es ist sicher ok wenn man mal rumfrägt wie's aussieht, ob jemand mit nem bestimmten Instrument was net alle Tage vorkommt, in dem Fall jetzt z.B. die Drehleier, in irgendeiner Weise Erfahrung gemacht hat und was für Probleme entstehen können. Aber die Antowrt die man bekommt ist sicher nicht die Ultimative Lösung für seine Situation.
Wie Rainer schon gesagt hat, wir sind tonschaffende Menschen und als solche lern- und begeisterungsfähig. Und vor allem sollten wir uns nicht zu schade sein, einfach mal auszuprobieren, auch wenn die Musiker dabei sind. Keiner wird einen für Unfähig halten, wenn während einer Session an Mikroposition rumgerutscht wird. Und für "klassische" Sachen wie Cello, akustische Git. gibt es genug Bücher die Abstrahlcharakteristiken, Frequenzbereiche, ect. beschreiben und man sollten nicht so faul sein da nicht mal nachzulesen und das als Grundlage für Experimente zu benutzen. Mal ganz davon abgesehen, wenn man hier einigermaßen regelmäßig reinschaut oder frühere Threads mal durchließt werden manche Fragen schon von vornerein geklärt.
So, alles andere hat Rainer schon geschrieben.
Gruß
Andreas
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Antwort#9
.. und wer gerade dem ebs unterstellt, er würde nicht fachkundig antworten, der hat hier noch kein posting von ihm verstanden.
Tomy

trotz allem nochmal das Logo
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Antwort#10
hi Andreas,
danke auch dir für deine Antwort. Es ist halt so, dass es eigentlich gar nicht mehr um die Frage selbst geht, sondern um den Umgangston. Wenn jemand zynisch auf eine ernstgemeinte Frage eines Anfängers antwortet, in überheblicher Art dann noch irgendwie die Rechtschreibung zurechtrücken will (versteh ich ehrlichgesagt immer noch nicht, was ebs damit meinte, - is auch egal) finde ich das nicht so gut. Aber egal. Es wurde mir schon viel geholfen hier, dafür bin ich thorsten und Rainer dankbar.
Immer wenn auf "naive Anfänger" teilweise verächtlich heruntergeschaut wird, finde ich das nicht so fantastisch, und frage mich, wieso solche Leute dann überhaupt noch antworten, wo sie doch von dem Typen und seiner Frage sowieso nix halten...
Diese Leut' waren auch mal "naive Anfänger" und dankbar für jedes Zipfelchen Hilfe, das sie bekommen konnten...
so, und jetzt bin ich gespannt auf die Gegenschläge!! ;))))
Gruss
Art
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Antwort#11
-1.: Geige, Blockflöte, Akkordeon
-2.: Cello
-3.: Mandoline, Drehleier, Geige
-4.: Percussion (laute Djembe, Tambourin)
-5.: klassische Gitarre
Lass die Band zusammen spielen. Also nicht nacheinander. Gerade weil kein starrer Beat (Schlagzeug) vorgegeben wird ist das Feeling beim Zusammenspiel enorm wichtig. Nach Klick spielen funktioniert nicht gut.
Bei den Mikros würde ich mir weniger Gedanken machen was für ein Typ als wie ich sie anordne. Ich würde auf jedenfall ein Stereohauptmikrofon benutzen. (Zwei gute Kondensormiks nicht zwangläufig in ORTF anordnung, aber so dass es gut klingt.)
Der Raum ist wichtig. Geh' notfalls in einen besseren (Aula, Mensa, Kirche..etc.)
Ansonsten ebs hat recht! Und ebs ist jemand der Ahnung hat. Mehr Ahnung als 90% aller die hier im Forum schreiben, mich eingeschlossen.
Ich habe auch ein paar Gedanken dazu unter www.krachwerk.de/warum.html geschrieben. Obwohl das mehr für Bands gedacht ist, die meinen im Proberaum alleine was brauchbares zustande zu kriegen.

Warum ins Studio
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