Gesangsmikro

Erstellt 23 Antworten24 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
nach dem fast unüberschaubaren Angebot an Mikrofonen, möchte ich als Anfänger doch gerne mal wissen, welche Mikros sich für den Gesang eignen. Ich denke da an Prisklassen nicht über 250 Eu. Außerdem hab ich gehört, daß man den angegebenen Frequenzkurven nicht immer trauen kann - daher meine Frage.
Grüße
Daniel
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Antwort#2
Hallo,
nach dem fast unüberschaubaren Angebot an Mikrofonen, möchte ich als Anfänger doch gerne mal wissen, welche Mikros sich für den Gesang eignen. Ich denke da an Prisklassen nicht über 250 Eu. Außerdem hab ich gehört, daß man den angegebenen Frequenzkurven nicht immer trauen kann - daher meine Frage.
Grüße
Daniel
Nachdem wir unsere beinahe ganzen SM58-Kisten endlich durch das Beyerdynmaic TGX58 ersetzt haben, kann ich dir dieses Mikro als Gessangsmic durchaus empfehlen (Kosten: etwa 100 Euro)
mfg
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Antwort#3
Hallo Daniel,
ich empfehle dir ein Mikro aus dem hause Sennheiser z. B.: e855 oder e855S oder aber auch das kóndensatormikro e865 oder e865S ich arbeite selbst damit und bin vollstens zufrieden!
Schau doch einfach mal bei Thomann nach!!!
www.thomann.de
VlG
Tobi
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Antwort#4
Hallo Daniel,
Mit Mikros ist es ähnlich wie mit Mode oder Partnern:
1. Es muß zu Deinen Stimmlichen Eigenschaften passen.
2. Der Klang einer Stimme ist letztendlich Geschmackssache.
Am besten probierst Du mehrere Exemplare unter exakt den gleichen Bedingungen aus. Teste dabei auch die Rückkopplungsempfindlichkeit bei Deiner Anlage. Laß dabei den EQ ausgeschaltet oder, wenn das nicht geht, auf Mitte!
Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem AKG C535 gemacht, welches inzwischen bezahlbar geworden ist. Noch ein Kauftipp: Wenn Dir einer im Laden das alte Märchen erzehlt, daß Kondensatormikrofone stärker koppeln als dynamische, oder daß sie sofort kaputt sind, wenn sie mal runterfallen - glaub es einfach nicht, aber laß Dich auf keine Diskussion ein, die sind unverbesserlich.
Gruß
Martin

Meine Homepage
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Antwort#5
Hallo Daniel,
kann dem Martin nur zustimmen. Es gibt (fast) unendlich viele Stimmer - Musik - Mikro Kombinationen, und da kann man die passende nur durch Ausprobieren finden.
Um noch ein paar Namen zu nennen:
- Peavey PVM 22
- Shure Beta 58
- Shure SM58
und viele und vieles mehr.
Tomy

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Antwort#6
Hi Daniel,
wir ham in der Band für Gesang die ATM 41HE von Audio Technica (um die 160? dürfte das noch kosten). Hat im Vergleich zum SM58 meiner Meinung nach einen brilianteren und durchsichtigeren Klang und ist außerdem etwas Rückkopplungsunempfindlicher, zumindest mal auf unserer Anlage.
Gruß
Andreas
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Antwort#7
Abend,
das Shure SM58 kenne ich als Funkmikro-Ausführung, und bin von dem nicht so überzeugt (kann aber sein, daß eins mit Kabel dran besser klingt...).
Ich werde mich aber mal umsehen, und mir von den Genannten mal was ausleihen.
Vielen Dank von meiner Seite,
Daniel
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Antwort#8
Hallo Daniel,
würde mich interessieren, zu welchem Ergebnis Du gekommen bist und warum. Vielleicht kannst Du es posten.
Vielen Dank
Martin
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Antwort#9
Grüsze!
Ich finde die ganz billigen AKG-Dynamischen recht interessant. (besonders für Sprecheraufgaben, da recht linear)
Auch wird von D40 - D660 S die gleiche Kapsel verbaut (Man sehe sich mal Frequenzgang und Directivity der Mic's an), nur die Mechanik wird immer besser.
Wenn du also viele Mikros brauchst und keine Kohle hast kann man ruhig ein D60S nehmen. Hab' erst gestern mit einem älteren, auch billigen Mikro verglichen, das hat recht traurig daneben ausgesehen.
Ich selber hab' ein AKG D3800 (bin da etwas fixiert bei den Micros ;-), wobei der Vergleich mit dem D3700 interessant ist. Je nach Stimme/Sänger ist das passende (unabhängig vom Preis!) zu wählen.
Warum die Tri-Power Linie von AKG trotz Bombenkritiken (Preis/Leistung D3700) völlig "unbekannt" ist wird mir auch immer ein Rätsel bleiben, aber der Markt ist eben konservativ ...
Um wieder zu Billig-Mic's zu kommen: Angeblich sind auch die Behringer OK für's Geld, hab' ich aber noch nie probiert. Aber eben sehr günstig.
Und ich kann auch nur nochmal sagen das der Klang/Verhalten (z.B. Stärke des Nahbesprechungseffekts) des Mic's zur Stimme/Gewohnheit (z.B. Mikrofon "jausnen"->Mic mit weniger Tiefen und weniger starken Nahbesprechungseffekt) des Sänger passen muß! Daher einige Mic's in gewohnter Umgebung ausprobieren, auch mal länger (der erste Blitzschnelleindruck täuscht manchmal, lauter klingt besser u.s.w..)
Außerdem hab ich gehört, daß man den angegebenen Frequenzkurven nicht immer trauen kann - daher meine Frage.
Hmm, dem Verlauf des Frequenzgangs einer halbwegs seriösen Firma sollte man schon trauen können, bessere Mic's werden auch gemessen und schlechte aussortiert.
Die Empfindlichkeit hat schon ein paar dB Toleranz, was aber gerade bei Gesangsmic's nicht DAS Problem darstellen sollte.
mfg
JF
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Antwort#10
Grade in Sachen Feedbacksicherheit und Output schlägt das TGX 58 das SM58 um Längen
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Antwort#11
Grade in Sachen Feedbacksicherheit und Output schlägt das TGX 58 das SM58 um Längen
Da habt ihr aber einen sehr lauten Bühnenpegel.
Ich hatte noch nie mit einem SM58 Probleme mit dem Feedback.
Gruss Elias
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Antwort#12
Grade in Sachen Feedbacksicherheit und Output schlägt das TGX 58 das SM58 um Längen
Da habt ihr aber einen sehr lauten Bühnenpegel.
Entweder brüllt die da immer, oder du arbeitest ohne Monitore :-)
Tomy

Meine Homepag
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Antwort#13
Grüsze again!
Da ich ja öfter auf AKG-Neuigkeiten hinweise, auch hier ;-)
Das C900 hat ist im Amiland begeistert aufgenommen worden!
Hat eine C1000 ähnliche Kapsel und für den Preis wirklich OK.
mfg
JF
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Antwort#14
Ich hab da eine Hardrock band gemixt. Hatte ein sehr gutes Monitorsystem mit db "mäxchen" und auch vier wege. Aber gegen 400 Watt Vollröhrebass auf 4x10" und einen 15", jeweils 2 Full Stacks mit jeweils 100 Watt Vollröhrengitarrentops auf jeweils 2 Stacks mit 2 4x12" Boxen, da fing ich mir trotz viel EQ mit gutem Constant Q EQ von Altair noch einiges an Feedback ein. Mit einem TGX-58 hatte ich deutlich mehr Gain-Before-Feedback. Aber in "normalen" Anwendungen reicht die Feedbacksicherheit des Shure schon aus. Wobei ich die neuen Sennheiser oder auch das TGX 58 vom Klang einfach besser finde. Am besten war bis jetzt aber noch ein EV ich glaube 757 oder sowas. Das war einfach nur der Hammer.
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Antwort#15
Sehr gut sind auch die Mics aus dieser Neodym (oder so) Serie von EV. Die Teile klingen sehr amtlich.
Ich bin eigentlich kein großer SM58 Fan. Man kann mit diesem Micro fast alles totschlagen (=abmiken) aber es gibt schon bessere Sachen auf dem Markt, die auch nicht unbedingt die Masse kosten.
Grade bei Gesangsmikros, die eigentlich mit die wichtigsten sind, sollte man schon etwas sorgfältiger aussuchen und auch mal mehr ausgeben.
Was bringt dir dein Shure SM91 für die Bassdrum, das was-weiß-ich-wieviel kostet und du einen geilen Kicksound hast, wenn du gleichzeitig 40? Mics für die Vocals nimmst und du dir Feedback einfängst viel am EQ schrauben darfst und es am Ende doch nicht wirklich gut klingt.
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Antwort#16
hallo daniel,
versuch´s doch auch mal mit nem audix om 7. kann auch was.. ;-)
gruß
willi


willi´s seite..
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Antwort#17
Hi Martin,
wenn dieses Posting bis dahin noch aktuell ist, werde ich das gerne machen. Ich komme erst nächste Woche zum Aussuchen. Wie ich das hier mitbekommen habe, sind die Postings sehr schnell "im Archiv".
Grüße Daniel
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Antwort#18
etwas wahres ist da schon dran (denke ich), daß die Kondensator Mikros schneller kaputtwerden, wenn Sie fallen (das mit dem Koppeln ist natürlich Blödsinn).
Da die Membran sehr nahe an der Gegenelektrode liegt (Mikrometer-Bereich) und der Bewegungsraum der Membran viel kleiner als bei einem Tauchspulenmikro ist, kann es leicher passieren, daß die Membran an die Gegenelektrode kommt (z.B. beim Fallen).
Mie wurde geagt, daß das ein "Ankleben" verursacht und somit die Kondensator-Wirkung nicht mehr funktioniert, daher ist es dann tot.
Ein Tauchspulenmikro hat Membranbewegungen im Milimeterbereich und ist deshalb "sturzunempfindlicher".
Mir is zwar auch noch nie ein Kondensator eingegangen, aber im Live-Einsatz fällt schnell mal was...
Vielleicht kann ja das irgendjemand, der sich damit genau auskennt, bestätigen oder widerlegen (soll natürlich kein persönlicher Angriff sein).
Im übrigen gibt es auch dynamische Mikros die Studio Standard sind - auch für vocals: EV RE20, Shure SM7 (und wahrscheinlich viele andere).
Natürlich stehe ich auch auf die Kondensator Dinger... will damit nur sagen, daß auch Kondensatoren (genauso wie die Tauchspulen) Nachteile haben.
Bitte nicht persönlich nehmen
und vielleicht ist das auch absoluter Blödsinn,
Grüße,
Hermann.
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Antwort#19
Hallo Hermann,
Wenn ein Kondensatormikrofon fällt und die Membrane an die Gegenelektrode anklatscht ist das noch völlig harmlos, solange nämlich die Kapsel dabei nicht in irgendeiner Weise gestaucht wird. In meiner früheren Firma hatten wir mal so einen Fall mit einem Bruel&Kjaer Meßmikrofon. Da war die Membrane durch einen Sturz verspannt. Mir hat im vorigen Jahr ein Kunde ein KM 84 auf einen Steinfußboden geschmissen indem so ein Dappes vom Chor den ganzen 4-Meter-Ständer umwarf. Die Kapsel war gestaucht und die Membrane sah aus wie Wellpappe. Das Mikrofon war preislich gesehen Totalschaden. Der Kunde hatte zum Glück eine Haftpflichtversicherung...
Wenn die Membrane an die Gegenelektrode anklatscht (z.B. durch Windzug) macht das bei den heutigen Mikrofonen nichts mehr. Die geht auch wieder in die Ruhelage zurück. Bei den älteren Kondensatormikrofonen mit Nickelmembran (z.B. die Neumann KM 50-er Reihe oder KM 88) kann dies allerdings zu Defekten führen: nämlich durch den entstehenden Kurzschluß kann es passieren, daß ein mikroskopisch kleines Loch in die Membrane brennt.
Zum dynamischen Mikrofon:
Auch bei einem dyn. Mikrofon kann es zu Defekten kommen und zwar ebenfalls dann wenn durch einen Sturz die Membrane verspannt wird. Habe ich auch schon erlebt. Das Mikrofon funktioniert dann zwar noch, aber der Klang ist verfärbt.
Ansonsten was bei Vocal-Anwendungen noch ein Probieren wert ist: Bändchenmikrofone! z.B. Beyer M 260. Auch für eine Bassdrum sind diese ganz gut geeignet.
MfG
Rainer
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Antwort#20
Hallo Daniel,
Du kannst ja neu posten mit dem Hinweis auf diesen Beitrag und der URL.
Martin
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