Grüsze!
Ich finde die ganz billigen AKG-Dynamischen recht interessant. (besonders für Sprecheraufgaben, da recht linear)
Auch wird von D40 - D660 S die gleiche Kapsel verbaut (Man sehe sich mal Frequenzgang und Directivity der Mic's an), nur die Mechanik wird immer besser.
Wenn du also viele Mikros brauchst und keine Kohle hast kann man ruhig ein D60S nehmen. Hab' erst gestern mit einem älteren, auch billigen Mikro verglichen, das hat recht traurig daneben ausgesehen.
Ich selber hab' ein AKG D3800 (bin da etwas fixiert bei den Micros ;-), wobei der Vergleich mit dem D3700 interessant ist. Je nach Stimme/Sänger ist das passende (unabhängig vom Preis!) zu wählen.
Warum die Tri-Power Linie von AKG trotz Bombenkritiken (Preis/Leistung D3700) völlig "unbekannt" ist wird mir auch immer ein Rätsel bleiben, aber der Markt ist eben konservativ ...
Um wieder zu Billig-Mic's zu kommen: Angeblich sind auch die Behringer OK für's Geld, hab' ich aber noch nie probiert. Aber eben sehr günstig.
Und ich kann auch nur nochmal sagen das der Klang/Verhalten (z.B. Stärke des Nahbesprechungseffekts) des Mic's zur Stimme/Gewohnheit (z.B. Mikrofon "jausnen"->Mic mit weniger Tiefen und weniger starken Nahbesprechungseffekt) des Sänger passen muß! Daher einige Mic's in gewohnter Umgebung ausprobieren, auch mal länger (der erste Blitzschnelleindruck täuscht manchmal, lauter klingt besser u.s.w..)
Außerdem hab ich gehört, daß man den angegebenen Frequenzkurven nicht immer trauen kann - daher meine Frage.
Hmm, dem Verlauf des Frequenzgangs einer halbwegs seriösen Firma sollte man schon trauen können, bessere Mic's werden auch gemessen und schlechte aussortiert.
Die Empfindlichkeit hat schon ein paar dB Toleranz, was aber gerade bei Gesangsmic's nicht DAS Problem darstellen sollte.
mfg
JF