wie lauten die? Gibts überhaupt irgendwelche QUALITÄTSVORSCHRIFTEN FÜR MUSIKINDUSTRIETAUGLICHE MASTER? Ich will nämlich SELBER eine PROFESSIONELLE(CHARTTAUGLICHE) PRODUKTION machen. >Meine Musik klingt echt endgeil!! > Aber ich bin kein MILLIONÄR und kann nur leider mit meinem "zweitklassigen"Studio arbeiten und muss dementsprechend alles selber aufnehmen!!(will ich auch!>meine eigentliche musik soll so klingen wie ICH es will und nicht wie andere es wollen) Oder ist Aufnahme im RICHTIGEN Studio ein MUSS?? Wie lauten diese Aufnahme-Qualitätsvorschriften?(zb:Brillianz,Stereobreite,Kompression,Sonstiges usw.....???) >Den Vertrieb kann ich natürlich nicht alleine machen. Kennt ihr einen hochklassigen Industriellen Vertrieb? Bis dahin soll mein Master im großen und ganzen schon FERTIG sein! Kennt ihe sonstige Tipps/Hinweise? Was und wozu ist die Gema?? Wäre zahlreichen und reichhaltigen INDUSTRIETAUGLICHEN Tipps dankbar mit Rücksicht dadrauf dass mein Portemonnaie nicht das größte ist.
Gibts überhaupt irgendwelche QUALITÄTSVORSCHRIFTEN FÜR MUSIKINDUSTRIETAUGLICHE MASTER? Ich will nämlich SELBER eine PROFESSIONELLE(CHARTTAUGLICHE) PRODUKTION machen. > Aber ich bin kein MILLIONÄR und kann nur leider mit meinem "zweitklassigen"Studio arbeiten und muss dementsprechend alles selber aufnehmen!!(will ich auch!>meine eigentliche musik soll so klingen wie ICH es will und nicht wie andere es wollen) Kennt ihr einen hochklassigen Industriellen Vertrieb? Kennt ihe sonstige Tipps/Hinweise? Was und wozu ist die Gema??
Ja. RedBook. D.h. die technischen Spezifikationen des Premasters müssen stimmen. Ist das ok, presst dir das Presswerk auch den grössten Schrott. Der potentielle Käufer entscheidet letztendlich. Nicht irgendeine ISO-Norm. Super. Ein gutes Ziel. Ich bezweifle das du es hinbekommst. Das ist nicht bösgemeint aber ein Erfahrung. -> www.krachwerk.de/warum.html Wie du es willst? Oder besser wie du es _kannst_? Ich denke eher letzteres. Ja. Aber ob die an einer Zusammenarbeit mit dir interessiert sind steht auf einem ganz anderen Blatt. Ja. Was willst du wissen? Du musst schon konkreter fragen wenn du irgendwelche Probleme hast. Hier wird dir bestimmt jeder gerne weiterhelfen nur pauschale Kochrezepte _gibt es nicht_ ! www.gema.de
P.S. pemantene GROSSSCHREIBUNG wird oft mit Schreien gleichgesetzt. Unterstreichungen _besser_ _so_. Multiple Ausrufezeichen und Fragezeichen sind auch peinlich. Das hier soll ein sachliches Forum sein. Nur so am Rande, man wird sonst oft missverstanden.
Hallo Maximilian, also ganz ehrlich: Wenn ich mir Dein Posting lese, kribbelt es mir ein bißchen in den Fingern und ich kann mich da der Provokation nicht so ganz erwehren...! 1.) GROSSBUCHSTABEN sind verpönt und gelten als "schreien". 2.) Was verstehst Du unter einem "richtigen" Studio? Gibt es auch "falsche" Studios? 3.) """Meine Musik klingt echt endgeil!!""" Bitte nicht zu viel Eigenlob... Zu Deinen "Qualitätsanforderungen": Wenn DU selbst der Produzent bist, kannst Du doch machen was Du willst. Du kannst den Sound selbst bestimmen. Nur eines mußt Du wissen: Jemand der sich einer Philosophie verschreibt, muß damit rechnen, daß seine Produkte eines Tages nicht mehr marktgerecht sind und sich kaum noch verkaufen lassen. Du mußt schon darauf achten was Deine Kunden wünschen. Zum Vertrieb: Ich weiß nicht welche Art Musik Du verkaufen möchtest, aber: die Vertriebsfirmen werden Dir von vornherein sagen, was sich gut oder schlecht verkaufen läßt. Wenn Du mit einem marktgerechten Produkt kommst, wird sich evtl. auch ein Vertrieb finden. Kommt dann auf Dein Verhandlungsgeschick an. Wenn Du z.B. im Klassikbereich versuchst die approx. 23424te Einspielung von J.S.Bach's "d-moll-Toccata" an den Mann zu bringen, dann kannst Du das von vornherein vergessen. Da wird sich kein Vertrieb darauf einlassen, und zwar ganz einfach deshalb nich, weil es von diesem Werk schon -zig Einspielungen gibt. Ich kenne selbst Juroren bzw. Rezensenten für neue Einspielungen. Solche wie das erwähnte Werk hören die sich gar nicht erst an - kannst es glauben! Das war jetzt nur ein Beispiel aus der Klassik. Mit jedem andern Genre ist es aber genauso. Zur GEMA: Die G. vertritt die Rechte der Urheber, der Künstler, Verlage etc. Jede Produktion muß der G. gemeldet werden. Das kannst Du das Preßwerk machen lassen. Du mußt dann nur eine Anmeldeformular ausfüllen, wo alles angegeben ist wie: Komponist, Textdichter, Veleger, Arrangeur, Ausgabe des Werks, Zeitdauer der einzelnen Titel etc. Dieses bekommst Du vom Preßwerk. Auch wenn es ausschließlich Stücke sind die Du selbst komponiert und getextet hast: anmelden mußt Du sie in jedem Fall. Zu den Aufnahmequalitätsvorschrifen: Für das Preßwerk interessiert nur eines: Ist das angelieferte Master REDBOOK-konform? Wenn ja, ists gut, wenn nein bekommst Du es wieder zurück. Die interessieren sich nur für das rein technische. Ob Du ein Mono anlieferst oder ein Stereo oder ein Stereo mit Überbasis, das spielt für die keine Rolle. Und ob das komprimiert ist oder nicht auch nicht. Es gibt diesbezüglich keine Vorschrift. Die Vorschriften sind ausschließlich rein physikalisch-technischer Natur. Für Premasters kannst Du anliefern: entweder ein Exabyte-Band im DDP 1.0-Protokoll (empfohlen) oder: 1 CD-R oder: 1 U-Matic im PCM 1630-Format oder auch eine analog-Aufnahme mit 38 cm/s CCIR oder digital-Aufnahme. Allerdings kostet dann die Premastererstellung zusätzlich Geld. MfG Rainer
Also das stimmt nur, wenn man selbst seine Werke von der GEMA vertreten lässt. Spricht sie dort angemeldet hat.
Doch , auch wenn die Werke völlig frei sind. Beispiel: Wenn ich eine CD pressen lassen möchte mit eigenen Werken aber kein Mitglied der GEMA bin, also meine Werken nicht von ihr vertreten lasse, muß zwar das Preßwerk dies der GEMA melden, aber es fallen keine Vergütungsgebühren an. Die Preßwerke sind verpflichtet - so steht es in den AGB der Preßwerke - jede Produktion zu melden. Gebühren fallen nur dann an, wenn die Werke vergütungspflichtig sind. MfG Rainer
muß zwar das Preßwerk dies der GEMA melden, aber es fallen keine Vergütungsgebühren an. MfG Rainer
Das war mir klar. Nicht klar ist mir momentan, ob ich die CDs die ich beispielsweise für eine Band selber brenne (und wenn nur ein paar Belegexemplare) rein rechtlich anmelden müsste. Die Preßwerke sind verpflichtet - so steht es in den AGB der Preßwerke - jede Produktion zu melden. Gebühren fallen nur dann an, wenn die Werke vergütungspflichtig sind.
Für das Preßwerk interessiert nur eines: Ist das angelieferte Master REDBOOK-konform? entweder ein Exabyte-Band im DDP 1.0-Protokoll (empfohlen) oder: 1 CD-R oder: 1 U-Matic im PCM 1630-Format oder auch eine analog-Aufnahme mit 38 cm/s CCIR oder digital-Aufnahme. Allerdings kostet dann die Premastererstellung zusätzlich Geld.
Was ist das? Gibt's da was im Netz zum nachlesen? Wenn's nicht zu viel Umstände macht, bis auf das zweite kenn ich auch nix. Ich will zwar nichts pressen lassen, aber mich interessiert das einfach. Grüße Daniel
Hallo Daniel, Zum Red-Book: siehe oben den Eintrag von Eberhard Sengpiel an Maximilian. Zum U-Matic-1630-Format: Dies ist das früher verwendete CD-Premaster-Format. Das digitalisierte Audiosignal wurde "segmentiert" und als sog. "Pseudovideosignal" ausgegeben, welches dann auf einem Videorecorder vom Typ "U-matic" aufgezeichnet wurde. Dies wurde anfangs so gemacht, als man noch keine ausgesprochenen Digital-Audiorecorder hatte. Das U-matic-Videoformat ist ein in der professionellen Videotechnik gebräuchliches Format (Kassette mit 3/4-Zoll-Band). Auf den analogen Audiospuren des U-matic-CD-Premasters war auf der einen der PQ-Burst und auf der anderen der Timecode. Die Digitalisierung und Pseudovideoformatierung geschah mit dem Sony-Prozessor "PCM 1630". Das "Exabyte"-Premaster im DDP-Protokoll wird auf ein 8-mm-Band (8-mm-Kassette) aufgezeichnet wobei am Anfang die sog. "DDP-Dateien stehen und dahinter dann das Audio-Imagefile der CD. "DDP" steht für "Disc-Description-Protocol". Wie es genau aufgebaut ist, dazu müßte ich in der Zeitschrift "Audio professional" nachsehen. Diese müßte ich allerdings erst raussuchen, liegt nämlich schon einige Jahre zurück (anfang der 90-er). Das DDP-Protokoll wird von allen modernen HDR-Workstations wie SADiE, Sonic-Solutions, Pro-Tools und auch m.W. Samplitude unterstützt. Auch für Wave-Lab gibt es dafür ein Plug-In. Eine Aufzeichnung auf Analogband muß natürlich voll und ganz digitalisiert werden bevor es auf DDP oder sonst was kommt.
Hallo Thomas, grundsätzlich muß jede Vervielfältigung von Tonträgern der GEMA gemeldet und von dieser genehmigt werden, auch Promotionexemplare. Genaueres kannst Du bei der GEMA (www.gema.de) erfragen, da ist man in der Regel sehr freundlich und auskunftswillig. Die einzige Ausnahme bilden kostenlos! hergestellte Kopien für den privaten Gebrauch, was Verwandtschaft und engen Bekanntenkreis einschließt. Die im Gesetzestext stehende zahlenmäßige Begrenzung "einige wenige" wurde, so meine Information, vor einiger Zeit per Gerichtsurteil auf sieben Stück begrenzt. Also selberbrennen für privaten Gebrauch ist erlaubt (bis 7 Stck.), wenn die CD´s verschenkt werden. Hierüber kann Dir auch die deutsche Landesgruppe der IFPI (www.ifpi.de) Auskunft erteilen. Gruß Martin
muß zwar das Preßwerk dies der GEMA melden, aber es fallen keine Vergütungsgebühren an. MfG Rainer
Das war mir klar. Nicht klar ist mir momentan, ob ich die CDs die ich beispielsweise für eine Band selber brenne (und wenn nur ein paar Belegexemplare) rein rechtlich anmelden müsste. Die Preßwerke sind verpflichtet - so steht es in den AGB der Preßwerke - jede Produktion zu melden. Gebühren fallen nur dann an, wenn die Werke vergütungspflichtig sind.
Wenn Du der GEMA melden musst, bring ganz ganz ganz viel Zeit mit. Du darfst erst dann anfangen zu vervielfältigen, wenn Du die Rechnung von der GEMA bezahlt hast. So weit, so gut. Nun habe ich Anfang Oktober 2001 eine 100er-Serie (zum Selber-Brennen) GEMA-Lizenzen beantragt, Orgelmusik (teilweise geschützt) zum 100-jährigen Bestehen einer Kirche, und dort in der Gemeinde verkaufen. Die Rechnung ist jetzt, nach 4 1/2 Monaten, immer noch nicht angekommen. Jubiläumszeitraum futsch, Weihnschtsgeschäft futsch, es naht die Passionskonzert-Saison ... und 50 Vorbestellungen wurden bereits storniert. Ich frage mich, welchen Job die bei der GEMA schwänzen. Michael
Hallo Michael, Das verstehe ich nicht(?) Wenn ich ein vergütungspflichtiges Werk bei einem Preßwerk in Auftrag gebe, dann bekomme ich innerhalb 10 Tagen meine CD's. Die GEMA-Rechnung - das habe ich schon gehabt - kommt manchmal erst nach einem halben Jahr. Ich mache mich da überhaupt nicht verrückt. Es steht nirgendwo, daß man erst dann vervielfältigen darf, wenn die GEMA-Gebühren bezahlt sind. Ich mache es immer so, daß mit dem Einreichen des Premasters und der Drucksachen an das Preßwerk auch das ausgefüllte GEMA-Anmeldeformular einreiche. Ich hatte da noch nie Verzögerungen wegen GEMA. Wenn Du selbst vervielfältigst, mußt Du nur unverzüglich eine entsprechende Meldung an die GEMA machen. Ist ja genauso mit Konzerten: Du kannst Konzerte veranstalten wann Du willst, Du mußt nur unverzügliche Meldung machen. MfG Rainer
Ich hatte übrigens kurz vor Weihnachten 2001 ähnliches zu machen: Auch ein Kirchenkonzert mit vergütungspflichtigen Werken. Die CD's wurden im Preßwerk angefertigt und sind längst ausgeliefert (vermutlich auch schon fast alle verkauft). Die Gema hat mir noch keine Rechnung geschickt. Auch Ende Oktober hatte ich in der selben Kirche ein Chorkonzert von einer Chorprojektwoche. Auch hier habe ich pressen lassen und die CD's sind ausgeliefert. Hier ging kurz danach die GEMA-Rechnung direkt an meinen Kunden. Wenn es so wäre wie Du geschildert hast, dürften ja die Preßwerke auch erst dann mit der Pressung beginnen wenn die GEMA-Gebühren bezahlt sind.
Ich hatte übrigens kurz vor Weihnachten 2001 ähnliches zu machen: Auch ein Kirchenkonzert mit vergütungspflichtigen Werken. Die CD's wurden im Preßwerk angefertigt und sind längst ausgeliefert (vermutlich auch schon fast alle verkauft). Die Gema hat mir noch keine Rechnung geschickt. Auch Ende Oktober hatte ich in der selben Kirche ein Chorkonzert von einer Chorprojektwoche. Auch hier habe ich pressen lassen und die CD's sind ausgeliefert. Hier ging kurz danach die GEMA-Rechnung direkt an meinen Kunden. Wenn es so wäre wie Du geschildert hast, dürften ja die Preßwerke auch erst dann mit der Pressung beginnen wenn die GEMA-Gebühren bezahlt sind.
MfG RG
Ich hatte mit Rechnungen absolut kein Problem als die Vervielfältigungen noch vom GEMA-Büro in Köln gemacht wurden. Da stand auch nirgendwo geschrieben, dass vor Bezahlung nicht kopiert werden dürfe. Nachdem es das Kölner Büro nicht mehr gibt, musste ich mir die Formulare bei der Generaldirektion in München besorgen, und da kam gleich ein ganzer Packen Papiere an, mehrfach wurde darauf hingewiesen, daß die "Vervielfältigungsrechte erst dann genutzt werden dürfen", wenn die GEMA-Rechnung bezahlt ist. _Nur_ für Großaufträge und Presswerke gibt es die Möglichkeit, vorab einen Betrag von mindestens 100 Mark (alte Info...) zu überweisen, dann können die Rechte sofort genutzt werden. Tja ... Michael
Hallo Michael, mit der Rechnung hat das gar nichts zu tun, das Presswerk resp. der Vervielfältiger bekommt innerhalb von wenigen Tagen von der GEMA eine sog. Freistellung, dann kann´s losgehen. Zu diesem Zweck wird rechts oben auf dem Lizenzantrag die Adresse und die Fax-Nr des Presswerks angegeben. Als ich vor kurzem eine 30 Stück-Auflage Demos (selbergebrannte) anmeldete (ich fragte telefonisch nach, wie ich vorgehen solle), meinte die freundliche GEMA-Mitarbeiterin sogar, bei dieser Auflage genügt es, wenn sie mir die Freistellung hier und jetzt telefonisch erteilt. Also im Zweifelsfall einfach anrufen, in der Regel geht es ganz unbürokratisch (meine Erfahrungen). Natürlich macht der Ton die Musik. Gruß Martin
"DDP" steht für "Disc-Description-Protocol". Wie es genau aufgebaut ist, dazu müßte ich in der Zeitschrift "Audio professional" nachsehen. Diese müßte ich allerdings erst raussuchen, liegt nämlich schon einige Jahre zurück (anfang der 90-er).
Du mußt nicht suchen. Das geht für mich ein bischen sehr in die Materie, da ich grad erst im technischen Bereich angefangen hab. Danke aber für die auskunft. Grüße Daniel