Spreading???

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
Brauche mal einen Hinweis zur "Panoramakunst".
Bei eigenen kleinen Abmischungen habe ich das Problem, dass trotz meiner Verteilung der Instrumente im Stereobild die Räumlichkeit nicht so rüberkommt wie bei profesionellen Produktionen. Habe auch gehört, dass viele Studios durch ein sogenanntes "Spreading" den Klang im Stereobild festsetzen. Nun frag ich mal in die Runde, ob da was drann ist und wenn ja wie die Geschichte umgesetzt wird. Sagt mir bitte auch wenn ich total daneben liege.
Danke...bender
PS:Besonders im Auto fällts mir auf!?!
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Antwort#2
Brauche mal einen Hinweis zur "Panoramakunst".
Bei eigenen kleinen Abmischungen habe ich das Problem, dass trotz meiner Verteilung der Instrumente im Stereobild die Räumlichkeit nicht so rüberkommt wie bei profesionellen Produktionen.
Ähmm. Wollen wir nicht mal so eine Art FAQ machen? Am besten oben einblenden.
Bestimmte Fragen kommen immer wieder.
Kurz zur eigl. Frage:
Räumlichkeit erreciht man vor allem über Panorama und Hall (langer Hall->grosser Raum, kurzer Hall->kleiner Raum, Hall laut->weit weg, Original laut->nah dran) aber auch über Frequnzen. Bei weit entferten Quellen sind z.B. die Höhen gedämpft.
Man kann das Stereobild auch noch verbreitern (Stereoimager). Allerdings werden dann die Schallquellen in der Mitte leiser und der Hallanteil wird verstärkt.
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Antwort#3
Hallo bender,
ThomasT hat über das Verfahren schon wesentliches gesagt. Ich möchte nur noch ein paar Ergänzungen anfügen was "Räumlichkeit" betrifft. Gerade dieser Begriff wird vielerorts falsch definiert, insbesondere die Hifi-Szene hat da völlig falsche Vorstellungen. Die denken nämlich immer an den "Raum zwischen den Phantomschallquellen". Und genau das ist falsch! Das nämlich ist "Lokalisierbarkeit" - nicht aber Räumlichkeit.
Räumlichkeit im physikalischen Sinn bedeutet nichts anderes, als das Hinzufügen von Hall (siehe ThomasT's Beitrag) UND verzögerten Frühschallreflexionen. Wird letzteres nicht hinzugefügt, so wird nur Halligkeit aber keine Räumlichkeit erzeugt.
Zu den Sterobasisverbreiterungs-Tools (Steroimager und wie sich sich alle nennen) gibt es noch eine Möglichkeit, nämlich daß man die L/R-Signale verzögert und dosiert kreuzweise übersprechen läßt. Also L verzögert nach R und umgekehrt.
MfG
Rainer
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Antwort#4
Hallo Thomas,
Die Idee mit dem FAQ ist ganz gut.
Guck mal in dem "audiotreff.de". Diese Hifi-Freaks haben da ein "Lexikon" eingerichtet. Auch wenn dort nicht sehr viel Informatives drin steht sondern mehr triviales, meine ich, sowas müßten wir auch hinkriegen.
Andererseits weißt Eberhard Sengpiel in seinen Postings immer wieder auf seine Seiten hin wo sehr Informatives steht und viele Fragen beantwortet werden. Nur vermute ich, daß viele Teilnehmer hier diese Seiten nicht lesen...
Grüße
Rainer
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Antwort#5
"Zu den Sterobasisverbreiterungs-Tools (Steroimager und wie sich sich alle nennen) gibt es noch eine Möglichkeit, nämlich daß man die L/R-Signale verzögert und dosiert kreuzweise übersprechen läßt. Also L verzögert nach R und umgekehrt."
Eine andere schöne Möglichkeit zur Basisverbreiterung ist auch den Stereomix in M/S zu codieren und dann das S Signal etwas anders zu EQen wie das M Signal; anschließend wieder zurück in L/R codieren. Nur so als Tip zum Antesten (wen's interessiert)...
Gruß
Martin
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Antwort#6
Hallo Martin,
""Eine andere schöne Möglichkeit zur Basisverbreiterung ist auch den Stereomix in M/S zu codieren und dann das S Signal etwas anders zu EQen wie das M Signal; anschließend wieder zurück in L/R codieren. ""
Das ist im Prinzip genau das was die Stereobasisverbreiterungsschaltungen und auch die Softwarelösungen dazu machen: Gegenphasiges Übersprechen ist gleichbedeutend mit Vergrößerung des S-Signals.
Ein weiterer Hinweis: Wenn man das extrahierte S-Signal nochmals zusätzlich verzögert und neben dem unverzögerten S-Signal zum Stereosignal hinzumischt, entsteht ein gewisser räumlicher Tiefeneindruck!
Auch bei der in einem weiter unten liegendene Thread von mir angesprochenen Pseudostereofonie mit verzögerter Zumischung des Primärsignals gegenphasig in beide Kanäle ist dieser Effekt zu beobachten.
Grüße
Rainer
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Antwort#7
Die Idee mit dem FAQ ist ganz gut
Ich als laienhafter meist-nur-Mitleser würde soetwas seehhr begrüßen!
:-)
Jens
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