Was für ein Vertrag??

Erstellt 2 Antworten3 Beiträge
Startbeitrag#1
habe über zwei Jahre hinweg eine Band aufgebaut und produziert, jetzt bekam die Band daraufhin einen Deal. Ich habe es mit der Band so vereinbart, daß alle Studiokosten frei sind, und ich am Gewinn der Band beteiligt bin. Nun bin ich auf der Suche nach dem richtigen Vertrag, durch den ich meine Anteile absichere und sich die Band verpflichtet mich als Produzenten über mehrere Optionen zu binden. Was für ein Vertrag kommt da in Frage?
Wenn die Band auf keinen Vertrag mit mir eingeht ( was sie hoffentlich nicht tut! ) wie bin ich dann abgesichert ( habe die Bänder der Songs, außerdem steuerte ich manche Solos u. Loops bei ) um meinen Anteil zu erwirken?
Tom
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Antwort#2
Hallo
habe über zwei Jahre hinweg eine Band aufgebaut und produziert, jetzt bekam die Band daraufhin einen Deal. Ich habe es mit der Band so vereinbart, daß alle Studiokosten frei sind, und ich am Gewinn der Band beteiligt bin. Nun bin ich auf der Suche nach dem richtigen Vertrag, durch den ich meine Anteile absichere und sich die Band verpflichtet mich als Produzenten über mehrere Optionen zu binden. Was für ein Vertrag kommt da in Frage?
Wenn die Band auf keinen Vertrag mit mir eingeht ( was sie hoffentlich nicht tut! ) wie bin ich dann abgesichert ( habe die Bänder der Songs, außerdem steuerte ich manche Solos u. Loops bei ) um meinen Anteil zu erwirken?
Knebelvertrag?
Wenn du die Aufnahmen finanziert hast sind die Aufnahmen/Bänder grundsätzlich dein Besitz. Sie können dann nicht ohne dein Einverständnis verwendet werden. Allerdings kann die Band die selben Titel problemlos neu einspielen.
Wenn du gleichzeitig (Mit-)Komponist bist, dann bist du in jedem Falle als Urheber beteiligt (GEMA), auch bei Neuaufnahmen.
In beiden Fällen stellt sich allenfalls die Frage, ob du deine Ansprüche beweisen kannst.
Einen rechtlichen Anspruch darauf, dass du weiterhin als Produzent berücksichtigt wirst gibt es in IMHO nicht. Ausser vielleicht es wäre eindeutig so abgesprochen gewesen (mündlicher Vertrag). Besser hättest du den Vertrag vor zwei Jahren gemacht. Hinterher ist man immer klüger.
Trench
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Antwort#3
Hallo
Üblicherweise solltest du mit der band einen produzentenvertrag machen, der eine beteiligung pro verkaufter einheit vorsieht. normalerweise 4 prozent vom händlerabgabepreis (hap). bei singleauskopplungen und samplern usw. reduziert sich dein anteil entsprechend. eine andere möglichkeit-auch das ist schon vorgekommen-wäre eine gleichberechtigte beteiligung aller bandmitglieder und dir. das setzt allerdings voraus, dass ihr ein gutes verhältnis zueinander habt. die band für weitere produktionen vertraglich an dich zu binden, halte ich für keine gute idee, da der produktionsprozess natürlich immer ein harmonisches "miteinander" voraussetzt, was bei einem "knebelvertrag" dann nicht mehr gewährleistet werden kann. d.h. am ende sind alle unzufrieden und die platte ist scheisse; die band kommt nicht weiter und du auch nicht. also, verträge immer vorher machen, denn von keinem budget gibt man lieber was ab, als von ein bisschen.
bis denne
u.s.


http://www.unterwasserstudio.de
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