@thomasT & Co: Platinen ätzen

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
hi thomas und wer sich sonst noch angesprochen fühlt,
irgendwo im forum hast du m.W. geschrieben, das du die Platine für die MidiBox bereits geätzt hast. dazu eine frage:
wie hast du die folie mit dem platinenlayout auf der platine befestigt, ohne das wellen und blasen entstehen? am rand mit tesafilm oder durch simples drauflegen? irgendwie bin mit beiden verfahren nicht sonderlich glücklich...
habe das letzte mal vor 5 jahren geätzt und schon erhebliche wissenslücken...
erschwerend kommt bei mir hinzu, das ich 2 folien übereinanderlegen muß, da mein laserdrucker nicht ganz deckend ist..
hast du schon erfahrungswerte, wie lange das ammoniumpersulfat hält? habe bisher immer nur mit eisen-III-Chlorid geätzt und muß jetzt mit max. 1l ätzbad 4 platinen (200x 100mm) fertig gekommen. meinst du, das reicht? sonderlich viel Kupfer muß ja gar nicht weg...
bin für jeden tip dankbar
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Antwort#2
Hi!
Es waren auch meine ersten Platinen die ich selbst geätzt habe. Habe auch ein paar versaut bis es geklappt hat. Im übrigen habe ich das Thema auch in de.sci.electronics letztens durchgekaut. Such einfach mal mit google in der newsgroup.
Das beste Resultat habe ich mit normalen Kopierpapier mit meinen Epson Stylus Color 600 gemacht. 720dpi, keine Graustufen. Folie war schlecht nicht genügend Deckung. Aber es soll eine geben, die gut ist.
4,5min Belichtungszeit mit Isel Belichtungsgerät (hab ich mir mal geleistet, hatte keine Lust da auch noch was zu basteln). Damit liegt dann auch die Vorlage schön plan.
Ich ätze mit Natriumpersulfat. Keine Ahnung wie lange sich das hält. Es war eher verbraucht.
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Antwort#3
das wars. jetz fällts mir wieder ein. an google hab ich gar nicht gedacht...
danke für deinen tip
meine erste folie (angeblich für laserdrucker geeignet) ist mir im drucker zusammensgeschmolzen und die bildtrommel war hinüber... aber mittlerweile hab ich die richtige folie (fuck zweckform!)
und das belichten mit einem alten gesichtsbräuner hat auch seinen reiz... :-)
fröhliches löten!
PS:hast du den PIC mittlerweile programmiert? den Programmer selbst zu bauen hat 30min gedauert. absolute standardbauteile
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Antwort#4
PS:hast du den PIC mittlerweile programmiert? den Programmer selbst zu bauen hat 30min gedauert. absolute standardbauteile
Noch nicht. Mir haben noch ein paar Teile gefehlt. Hab auch nicht jeden Tag Zeit um zu basteln.
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Antwort#5
Noch nicht. Mir haben noch ein paar Teile gefehlt. Hab auch nicht jeden Tag Zeit um zu basteln.
Und wenn dann fehlen genau dann die Teile....arrgghhh.
Das schlimmste ist ja nicht das ätzen. Das machts ja spass, sondern das Bohren der Löcher. In meinem Fall sind natürlich beide kleinen Bohrer die ich noch hatte abgebrochen...
Aber was ich noch sagen wollte, ich habe mehr als 10 200x150 platinen mit 1liter Natrimpersulfatlösung geätzt. Na gut die letzte brauchte fast 20min...
Ich machte die Layouts auch so, dass möglichst keine grossen Flächen wegzuätzen sind. Also unbenutzte Flächen entweder als Masse oder einfach so stehenbleiben.
Vielleicht auch noch wichtig. du solltest _jeden_ Ausdruck voher überprüfen ob die Grösse tatsächlich stimmt! Ich hab mir 4 Platinen versaut, weil ich davon ausgegangen bin, wenn die einen Ausdrucke stimmen, stimmen die anderen auch.
Glück im Unglück: ich habe es gemerkt bevor ich die ca. 1000 Löcher gebort habe...
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Antwort#6
ja, die bohrerei macht wirklich spaß... spätestens nach 50 löchern muß ich was hochprozentiges trinken, damit die hände wieder ruhig werden :-))
Ich machte die Layouts auch so, dass möglichst keine grossen Flächen wegzuätzen sind. Also unbenutzte Flächen entweder als Masse oder einfach so stehenbleiben.
bei der dritten platine habe ich dann bemerkt, das die folie ziemlich ausgelutscht ist, aber die kaputten leierbahnen konnte mit edding "reparieren"
jetzt sind die platinen zum glück fertig geätzt, mir fehlt wohl die halbe nasenschleimhaut, einen Wasserkocher habe ich auch versaut und natürlich habe ich 2 plationen produziert, die spiegelverkehrt sind.....

ich habe voll auf gregs PCBs vertraut. allerdings muß ich jetzt die platinen isoliert befestigen, weil alle befestigungspunkte auf masse liegen... das hätte ich vorher ändern sollen. aber das ist auf jeden fall eins der kleinsten probleme...

leider muß ich das layout für das MTC-Display ja selbst machen, bisher habe ich aber immer fast mehr brücken als "normale" verbinungen... mit EAGLE komme ich irgendwie nicht zurecht und bald ist mein 100er pack kariertes papier alle...
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Antwort#7
jetzt sind die platinen zum glück fertig geätzt, mir fehlt wohl die halbe nasenschleimhaut,
ich habe voll auf gregs PCBs vertraut. allerdings muß ich jetzt die platinen isoliert befestigen, weil alle befestigungspunkte auf masse liegen...
mit EAGLE komme ich irgendwie nicht zurecht und bald ist mein 100er pack kariertes papier alle...
Ach die Chemikalien kann ich ab...hab jahrelang meine blossen Finger in Farbentwickler getaucht und das Zeug auch in die Augen bekommen. (bei dem ganz dunkelgrünen Licht musste man beim Bilder machen eben nahe rangehen um notfalls nach Sicht zu entwickeln, manchmal fällt eins wieder in die Schale....) jahrelang in Formaldehyddämpfen geschlafen usw... (Fotolabor neben meinem Zimmer)
Ist das ein problem? Ich habe alle Befestigungspunkte aller Platinen auf Masse
gelegt. Im übrigen fehlt bei Gregs version der Widerstand an PIC pin 6.
Bislang konnt ich auch keine Vollversion auftreiben. Ich hab die Motorfader- und Buttonplatinen mit Corel Draw gemalt. Dauerte zwar, wurde aber gut. Kaum Brücken, aber etliche Schmierzettel verbraucht.
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