Guten Morgen :-) Ich hab einen alten Radiomitschnitt aus den 80ern in die Finger bekommen, auf dem auch Nachrichten sind. Vor den Nachrichten ist ja das bekannte piep piep piep piiiiiep Es ist XX Uhr. Und jetzt die Frage: Welchen Pegel und welche Frequenz haben denn diese Piepese ??
Nemo fragt: Vor den Nachrichten ist ja das bekannte piep piep piep piiiiiep. Es ist XX Uhr. Welchen Pegel und welche Frequenz haben denn diese Piepse?
Hallo Nemo, die Tonhöhe (Frequenz) des bekannten Piep-Tones lässt sich durch Hören und Vergleichen herausbekommen. Beim "Pegel" muss man die Frage stellen, gegenüber welcher Pegelmarke? Z.B. gegenüber digital 0 dB-FS oder -9dB-FS oder bei analoger Bandaufzeichnung: gegenüber der internationalen Mono-Bandvollaussteuerung von 320 nWb/m oder gegenüber der ARD-Stereo-Vollaussteuerung von 514 nWb/m oder dem ARD Studiopegel von + 6 dBu oder dem amerikanischen Mischpultpegel von + 4 dBu? Oder selbst gegenüber 0 VU, was immer das sein mag? Wie man sieht, ist das Wort Pegel und eine dazugehörende Spannung nicht eindeutig, auch wenn die Marke 0 dBu = 0,7746 Volt sind - das ist sicher. Man kann die gesuchte Tonhöhe der Piepser mit einer Frequenztabelle herausbekommen. Gehe zu: http://www.sengpielaudio.com/Hilfen01.htm --- unten im Link: "Frequenzbereiche der Musikinstrumente" Gruß ebs PS: Da fällt mir noch ein: Da gibt es noch den Pegel vom SAT = Ampex Standard Alignment Tape mit der Referenz 185 oder 200 nWb/m (für VU-Meter-Einmessung), das in USA hauptsächlich verwendet wird. Unsere Messbänder geben für VU-Meter zu viel Pegel.
Ich würde am ehesten CoolEdit (Demo- Version) downloaden und die Frequenz (-en)darüber analysieren. Pegel läßt sich nur schätzen: Sprecher sollte bei 0 dB liegen, die Piepser darüber zurückrechnen (auch über CoolEdit). Gruß Joschi
Hi Nemo, ebs hat Dir schon das wichtigste erklärt, ansonsten kann man nur von relativen Pegeln ausgehen: Soweit ich es auswendig weiß, liegen diese Töne für die Zeitmarken bei -9 dB. Aber wohlgemerkt: Das ist nicht die Aussteuerung Deines Tonbandes, sondern der relative Pegel zur Senderaussteuerung. Wenn der Aussteuerungsmesser am Sendepult im Funkhaus "0 dB" anzeigt, wird der Sender gerade voll ausgesteuert, also der FM-Sender mit 75 kHz Frequezhub bzw. der AM-Sender mit 100% Modulation. Auf diese Werte beziehen sich die -9 dB. Die Frequenz der Marken ist meist 1000 Hz. Müßte alles in der ARD-Bibel ("Handbuch der Tonstudiotechnik" von M.Dickreiter) stehen. MfG Rainer