Interessanter Forschungsergebnisse aus der Hörphysiologie und Psychoakustik

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Startbeitrag#1
Nach einem internen und inzwischen zur Veröffentlichung freigegebenen Bericht des ITU (früher CCIR, internationaler Beratungsauschuß für den Funkdienst) wurden an der berühmten Harvard-Universität in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technologie (MIT) höchst interessante Forschungen auf dem Gebiet der Hörphysiologie und Psychoakustik durchgeführt. Dabei wurde auch untersucht, ob die Haare auf dem menschlichen Kopf einen Einfluß auf das Hörvermögen bei hohen Frequenzen nehmen. Etwa 150 freiwillige Studenten stellten sich einem außergewöhnlichen Test.
Zunächst wurde mit einer Anordnung hochwertiger Lautsprecher in normaler Stereoaufstellung in einem schalltoten Raum den Versuchspersonen Rosa-Rauschen von etwa 1 min Dauer vorgespielt. Gleichzeitig waren sog. Sondenmeßmikrofone in die Ohren der VP eingelassen, deren Signale einem Spektrumanalysator zur Auswertung zugeführt wurden. Die VP sollten nun ihren Höreindruck notieren. Sodann wurden ihnen die Haare vollständig abgeschnitten (die VP waren darüber vorher informiert worden) und der gleiche Versuch wiederholt wobei
auch hier wieder der Höreindruck notiert werden mußte. Etwa 87 % der VP gaben an, daß nach dem totalen "Kahlschnitt" das Rauschen etwas höhenbetonter erschien. Durch Vergleich mit den Auswertungen der Spektrumanalyse stellte sich tatsächlich heraus, daß im Bereich zwischen 14 und 20 kHz eine resonanzförmige Überhöung des Schalldruckverlaufes am Trommelfell von 3,5 dB vorhanden war. Um die Validität der Versuchsreihe zu prüfen wurde den VP danach eine Perücke aufgesetzt und nocheinmal die Prozedur wiederholt und anschließend mit abgesetzter Perücke. Auch hier stimmten die Aussagen der VP sehr gut mit den vorigen überein. Die Messungen bestätigten es: Mit Perücke war der Frequengang am Trommelfell gerade und ohne Perücke zeigte sich wieder die 3,5 dB Überhöhung.
Die Versuche wurden sodann mit Musikprogrammen durchgeführt. Auch hier gaben die VP an, daß bei abgesetzter Perücke eine etwas größere Brillianz und ein besseres räumliches Auflösungsvermögen wahrgenommen wurde. Die Versuche mit Rosa-Rauschen wurden anschließend nocheinmal mit einem Kunstkopf KU 100 der Firma Georg Neumann wiederholt, wobei hier direkt die Signale der eingebauten Kondensatormikrofone auf den Spektrumanalysator gegeben wurde. Hierbei wurde allerdings der Frequenzgang des unbehaarten Kunstkopfes als Referenz benutzt. Beim Ausetzen verschiedener Perücken zeigten sich auch hier dann Absenkungen um bis zu 4 dB im Bereich zwischen 14 und 20 kHz.
Ein ausführlicher Bericht in dem auch die verwendeten Geräte aufgeführt sind wird demnächst in 2 folgenden Heften der Zeitschrift "Acustica" veröffentlicht.

Grüße
Rainer
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Antwort#2
womit wiedereinmal bewiesen ist......nur langhaarige Mattenschwinger sind ein wenig geschützter vor Tinnitus bei Heavy metal Konzerten. Bleibt also fern von unserer Musik, wenn ihr nicht taub werden wollt ihr Pop-freaks....*gggg*
sorry...'n bischen Flachs ab und zu muss auch mal sein.
Frohe und ruhige Feiertage wünscht euch
franky
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Antwort#3
Interessant.
Deshalb sind mir hohe Frequenzen gar 96kHz so egal....
Tho*langhaarigerBasser*mas
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Antwort#4
;-)
Servus,
ist das schon in den diversen HiVieh-Publikationen bekannt? Da werden die Friseure demnächst viel Arbeit bekommen ...
redi
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Antwort#5
Hallo Rainer,
kannst Du erklaeren aus welchem Grund die denn Rosa Rauschen benutzt haben und nicht Weisses?
Gruss, HaJo
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Antwort#6
Hallo Hajo,

Hast Du mal auf das Datum geguckt??? :-))))
Grüße
Rainer
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Antwort#7
Hallo,
ich bin zwar nicht Rainer, kann aber trotzdem was dazu schreiben :-).
Also, es hat mit dem menschlichen Ohr zu tun, der Mensch hört musikalisch, d.h. er hört in Okataven.
Wenn Du Dir die Bänder auf einem RTA (Real Time Analyzer) anschaust, so sind diese unterschiedlich breit (z.B. 80Hz und 100Hz, aber 800Hz und 1000Hz) sind.
Da ein RTA mittelt und die Energie pro Band misst, muss für ein sinnvolles Resultat die Energie pro Band gleich sein, das erreicht man indem man Rauschen mit konstantem Energiegehalt pro Frequenzbereich (d.h. gleiche Energie von 50Hz bis 100Hz wie von 500Hz bis 550Hz) filtert, so dass es die gleiche Energie pro Oktave d.h. 50 bis 100 wie 500 bis 1000 (Einer Oktave ist eine Frequenzverdoppelung) aufweist.
Dazu muss die Filterfunktion eine Steilheit von -3dB/Oktave aufweisen, was gar nicht so einfach zu machen ist, daher sollte man auch immer die zum Analyzer gehörende Rauschquelle benutzen.
Vom technischen Standpunkt ist rosa Rauschen besser, weil seine Energieverteilung der eines Musiksignals näher kommt (und die Hochtöner sagen danke :-).
Hoffe geholfen zu haben.

Messen mit MLS (hat aber auch einen RTA)
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Antwort#8
Grüsze!
Da bekommt auch der Haupthaarverlust mit dem Alter wieder Sinn. Der Körper versucht das nachlassende Gehör mittels Haarausfall zu kompensieren!
mfg
JF
*g*
p.s.: Wenn mir jemand bei einem wissenschaftlichen Versuch die Haare schneiden würde gibt's Mord und Todschlag ... :-)
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Antwort#9
Na, ich nehme an, die HiFi Freaks (sie wollen es ja linear) werden sich Perücken zulegen.
Interessant wäre natürlich auch, ob die Resultate mit der Haarfarbe und dem verwendeten Schampoo zusammenhängen.
Tomy
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Antwort#10
Bei mir ist das wirklich so, ich habe mir vor 4 wochen die haare abrasiert und es bemekrt ;-) lol
Gelungen, hier in Kanada machen die das nicht, ja ja, die guten alten Zeiten in Deutschland :-)
Gruss,

HaJo
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