Schaltproblem

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
ich habe folg. Problem: Ich habe sehr kostengünstig eine Yamaha-Endstufe P3200 sowie zwei Boxen Yamaha S15E bekommen. Problem hierbei: die Boxen haben je 250W Musikleistung; der Verstärker kommt aber auf 520 W je Kanal. Laut Handbuch soll man für eine Fall wie den hier vorliegenden, dass die Leitung der Boxen kleiner ist als die Endstufen-Leistung eine entsprechende Sicherung zwischenschalten (hier also Wurzel(250W/8Ohm) = 5,5 Ampere) - leider wurde vom bisherigen Eigentümer nichts diesbezügliches erwähnt.
Was soll ich nun am besten tun?
Vielen Dank
Thomas
Link zum Verstärker:
http://www.yamaha-europe.com/yamaha_europe/germany/20_proaudio/60_power_amplifier/10_no_category/10_power_amplifier/40_p_series/20_P3200/index.html
Link zu den Boxen:
http://www.sound-and-drumland.de/artikel.php?artno=251212
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Antwort#2
Hallo Namensvetter,
also: Der Amp hat 540Watt an 4 Ohm, d.h. er bringt ca 46 Volt. Mit den 46 Volt hast Du bei einer 8 Ohm Box 270 Watt. Das ist zwar nur eine Näherung, aber schon mal beruhigend.
Ansonsten geht normalerweise die Box auch an 500W nicht kaputt, wenn nicht
- der Verstärker übersteuert wird
- die Box viel Pegel unter ihrer Tuningfrequenz kriegt.
In beiden Fällen nützt auch eine schwächere Sicherung nicht unbedingt was.
Tomy

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Antwort#3
Danke! Schön, das zumindest Namensbrüder zusammenhalten :)
Ganz toll fände ich natürlich noch eine Hilfsrechnung - Physik ist bei mir irgendwie schon was länger her und dementsprechend seltsam meine Ergebnisse :((
Lt. Handbuch kommen auf 8 Ohm übrigens 370 Watt...
Danke nochmal
Thomas
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Antwort#4
Hallo,
also hier zu den Formeln:
- P=U*I (1)
- P=U*U/R
- P=I*I*R
Da ergibt sich theoretisch dann die halbe Leistung bei doppeltem Widerstand. Aber nur wenn man von Umax = Konstant ausgeht. Das ist jedoch bei normalen Endstufen (ohne Schaltnetzteil) nicht der Fall, d.h. die Spannung bricht bei geringerer Belastung weniger zusammen, ergo ist die Leistung an 8 Ohm mehr als die halbe 4 Ohm Leistung.
Zu den anderen Punkten:
- eine verzerrte Endstufe erzeugt a, wesentlich mehr Energie und b, mehr Obertöne (= hohe Frequenzen). Und die hohen Frequenzen killen den Hochtöner, der ja auf den Hochtonanteil im normalen Signal dimensioniert ist.
- Unterhalb ihrer Resonanzfrequenz wirkt das Loch in einer Bassreflexbox wie ein offenes Gehäuse, d.h. die Membranenauslenkung wird sehr viel stärker, da die Rückstellkraft der Luft im Gehäuse fehlt.
Wenn du mal einen Lautsprecher ohne Gehäuse hast, häng ihn doch mal an einen Verstärker und schau wie er hupft, schon bei sehr geringer Lautstärke.
Grüße
Tomy

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Antwort#5
Alle Klarheiten restlos beseitigt :-)
Normalerweise mißtraue ich zwar allen Hersteller-Angaben, aber diesmal scheint's zu stimmen :-)
Vielen Dank nochmal!
Thomas
PS.: Von Deiner Seite sieht man in Opera leider gar nichts :(
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