Mikrofonthese

Erstellt 1 Antworten2 Beiträge
Startbeitrag#1
Da wir es grad von Mikros haben.
Ich hab neulich in einer Diskussion die These vertreten, dass wer mit Mikrofon X nicht einen einigermassen brauchbaren Sound hinkriegt es auch nicht mit Y schafft. (oder wenn nur durch Zufall). Wohlgemerkt mit gleicher Richtcharakteristik. (also so D112 vs. beta 52 vs. 421)
Weil man hört zu oft die Aussage mit Mikrofon X klang es ganz miess und mit Mikrofon Y dann top.
Klar klingen Mikros (und Preamps) unterschiedlich. Aber das sind nur Nuancen, die eine guten vom sehr guten Sound unterscheiden. Nicht aber miess und gut.
Und auch klar ist dass andere Miks u.U. andere Aufstellungen brauchen.
ZitierenPost melden
Antwort#2
Da kann ich Dir bedingt recht geben, man kann nicht aus jedem Sänger einen Pavarotti machen. Aber daß es sich nur um Nuancen handelt, möchte ich so nicht stehen lassen.
Worin ich Dir absout zustimme, ist die Sache mit dar Aufstellung. Ganz extrem zu hören ist das bei Akustikinstrumenten. Da nehme ich mir in der Regel einen Assistenten, der mit dem Mikro das Instrument abtastet, während ich in der Regie mithöre. Wenn ich allein bin, setze ich mir einen guten geschlossenen KH auf und spaziere selber um das Instrument. Man kann dadurch wirklich u.U. mehr rausholen als mit zig versch. Mikros an ein und derselben Stelle. Wenn ich (und meine Kunden) richtig Zeit habe, mache ich mir auch mal die Mühe, mit einer ganzen Mikrofonbatterie die unterschiedlichen Stellungen durchzuprobieren, um dann die geeignete Auswahl zu treffen.
Ein Patentrezept gibt es bei Akustikinstrumenten eh nicht, höchstens auf Erfahrungen und/oder Theorien beruhenden Richtlinien.
Letztendlich kommt man ums Probieren fast nie herum.
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.