Suche Stereo-/Mono-Konverter

Erstellt 28 Antworten29 Beiträge
Antwort#21
Hallo,
also wenn es Din Buchsen sind, dann hast Du ein Polungsproblem. Diese Din buchsen sind total empfindlich (so ca. 1.5mV aus dem Kopf). Ich nehme an, dass Du einfach das übersprechen hörst.
Evtl. bist du zusätzlich noch am Phonoeingang, das würde die Höhenabschwächung und den Bassboost erklären.
Tomy

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Antwort#22
Ich habe den Tonband(DIN)- und den genannten (Bananenstecker-) Eingang probiert, es klingt bei beiden recht fehlangepasst (der Bass ist auch dünner als bei Radioempfang). Das Signal geht von den Buchsen durch einen 10nF-Kondensator auf das 1,3M-Lautstärke-Poti (mit zwei Anzapfungen für gehörrichtiges Dingsbums), genau wie das NF-Signal aus dem Empfangsteil auch. Als halbwissender habe ich keine Erklärung, warum eine derartig niederohmige Quelle wie ein Kopfhörerausgang Probleme mit einem so hochohmigen Eingang hat. Vielleicht sollte ich mir einen Übertrager zulegen oder eine Röhrenvorstufe mit hochohmigem Ausgang bauen.
Grüße
Matthias
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Antwort#23
Eine passive DI-Box rückwärts dazwischengehängt hat das Problem deutlich verringert, der Klang ist jetzt viel genießbarer. Es war also wohl ein seltsames Impedanzproblem. @Rainer: Was wäre ein perfekter Übertrager für Line auf ein 1,3M-Poti? Könnt man die Stereo zu Mono-Konvertierung auch gleich im Übertrager erledigen?
Grüße
Matthias
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Antwort#24
Hallo Mattias,
Wahrscheinlich transformiert die DI-Box ziemlich hochübersetzt aufwärts. Dann ist es klar was passiert ist: Dann nämlich hat die Kabelkapazität die Höhen gedämpft. Schließlich haben Trafos ja die physikalische Eigenschaft, daß die Widerstände sich mit dem Quadrat der Übersetzung transformieren. Wenn dann 8 meter Kabel dranhängen (ich rechne i.A. bei allen Kabel über den Daumen mit 100 pF pro Meter, dann sind 800 pF schon recht viel) wirkt das ganze Gebilde aus Innenwiderstand der Quelle x Quadrat der Übersetzung und dem Kabel dann als Tiefpaß. Ich würde hier einen 1:1-Übertrager nehmen. Ich habe für solche Spezialfälle den Übertrager "RÜL 197 M" von Pikatron. Übersetzung 1:1,05. Der hat mir in sehr vielen Fällen schon gute Dienste geleistet, sei es als galvanische Trennung bei der Übernahme des Signals vom Ü-Wagen des Rundfunks oder sei es bei der Symmetrierung divereser Quellen.
Zum anderen habe ich einen Symmetrierverstärker entworfen, mit dem man z.B. den unsymmetrischen Soudkartenausgang auf einen Symmetrisch-erdfreien (also Übertragersymmetrierung) Ausgang bringen kann. Wer interessiert ist, dem schicke ich mal den Schaltplan (FaxNr. geben). Auch habe ich dazu noch den Leiterplattenfilm (einseitige Platine). Der Verstärker hat die Möglichkeit Entkoppelwiderstände an den Eingang zu bauen, sodaß man auch mehrere Quellen rückwirkungsfrei mischen kann.
Wer den bauen will dem kann ich auch die fertig geätzte Leiterplatte schicken (Europakarte 100 x 160).
Der Ausgangswiderstand ist ca. 8 Ohm (nicht für Lautsprecher gedacht!) und der max. Spannungspegel bis zu 5 Volt. Betriebsspannung +/- 24 Volt.
MfG
Rainer
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Antwort#25
Wahrscheinlich habe ich mich unklar ausgedrückt (oder ich habe das mit dem Tiefpass falsch verstanden):
Zuerst hatte ich den niederohmigen Ausgang (Soundkarte und Kopfhörerausgang CD-Player) mit 8m Kabel (ich habe zum Testen auch mal ein kürzeres (~2m) genommen) direkt ohne Übertrager am Radioeingang, das Ergebnis war ein fehlangepasst klingendes.
Zweiter Versuch: Kopfhörerausgang auf hochtransformierenden Übertrager (600:50k), dann auf ~2m Billigklinkenkabel und dieses hochohmige Signal an den Radioeingang, der Klang war dann OK.
Theoretisch hätte es andersherum sein müssen, oder? Ich vermute, dass der niederohmige Ausgang irgendwie die gehörrichtige Beschaltung des Lautstärkepotis im Radio durcheinanderbringt, der ist ja für hochohmige Signale ausgelegt.
An dem Symmetrierverstärker wäre ich interessiert, muss aber erst jemanden finden, der mir seine Faxnummer zur Verfügung stellt.
Grüße
Matthias
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Antwort#26
Hallo Don,
Wieso Phasenschweinereien? Wenn man gute OPs nimmt und keine C´s in die Gegenkopplung hängt, fangen die Schweinereien erst im MHz-Bereich an, und die hört nicht mal ein HiFi-Papst.
Vielleicht könntest Du mir das genauer erklären
Martin
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Antwort#27
Hallo HaJo,
nicht ganz, eine DI-Box macht hochohmige Signale niederohmig und trennt u.U. galvanisch. Bei der beschriebenen Schaltung handelt is sich um einem Summierer, der beliebig viele Signale zu einem zusammenmischen kann, ohne daß diese sich gegenseitig beeinflussen.
Martin
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Antwort#28
Hallo,
ich denke, daß ein 50er röhrenradio kaum Höhen wiedergibt, denn einerseits kann das Lautsprecher nicht, andererseits wird der Frequenzgang u.U. beschnitten sein um das eklige Pfeifen der damals üblichen LW und MW Sender zu unterdrücken.
Martin
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Antwort#29
Doch, bei UKW-Empfang sind die Höhen ja ausreichend vorhanden (wenn auch nicht bis 20kHz), es ist immerhin ein großes SABA-Radio mit den berühmten grünen Lautsprechern, um die sich die Breitband-HiFi-Freaks prügeln. Saba hat diese Radios recht aufwendig auf guten Klang hin optimiert, auch damals gab es fähige Leute;). Besonders der Bassbereich ist voll und trotzdem sehr differenziert und detailgenau , vieles was heute unter HiFi läuft, klingt im Vergleich dünn und matschig. Sorry für die alberne HiFi-Sprache, kann es nicht besser ausdrücken, dass das ganze nicht linear ist, ist mir klar.
Der Übertrager aus der umgedrehten DI-Box hat das Problem ja halbwegs gelöst, vielleicht wäre eine einfache Röhrenvorstufe mit hochohmigem Ausgang stilechter.
Grüße
Matthias
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