Billige Klinkenstecker mit Zugentlastung für Patchbay

Erstellt 24 Antworten25 Beiträge
Antwort#21
Kontaktkorrosion heißt das wohl (ohne jetzt im Chemiebuch nachgeschaut zu haben), und da brauchts evtl. gar keine (Luft-)Feuchtigkeit.
Aber:
Was sind "Thermospannungen"?
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Antwort#22
Servus,
nur noch mal zur Erinnerung: Ich bin ein Elektrodepp (sowohl praktisch als auch theoretisch).
Also:
Ohne Flußmittel kann ich nicht löten. Dabei gehts allerdings nicht um Leiterplatten oder Chip-Füßchen sondern nur um "dicke" Kabel und "dicke" Stecker (auch wenn ich jetzt gerade Billigversionen verarbeitet habe, die eben gar nicht so dick sind ...)
Jetzt hab ich in (fast ?) jeder Löthilfe gelesen: Keine Flußmittel verwenden, es sei denn, es ist Colophonium (wird das so geschrieben?) oder was weiß ich ...
Wie schaut das eigentlich im (Live-)Audio-"Bereich" aus? Flußmittelreste können doch da, wo Stecker, Buchsen und Kabel zusammenkommen, keinen Schaden anrichten, der größer wäre, als das Risiko einer "kalten" Lötstelle.
Oder?
redi,
der immer noch den ((billigen), leichten (!),) zugentlastungsstarken (Klinken-)Stecker sucht ...
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Antwort#23
Hallo rrbth (?),
das mit der Löttemperatur habe ich natürlich auch noch nicht nachgemessen ;-)
Einfach mal ein paar Leute fragen (Verkäufer in Fachgeschäften,richtige alte Hasen, sind da eine gute Quelle.
Und zum Flußmittel: es gibt deren verschiedene, von reiner Salzsäure zum weichlöten (!) von Edelstahl, bis zu diversen Rezepturen für die verschiedensten Materialien, auch meist säurehaltig. Denn der Spengler braucht ein Mittel, das die Oxydschicht, z.B. auf Kupfer, entfernt.
Wenn der Steckerlöter ein Kabel abisoliert, gibt es kein Oxyd, oder jedenfalls ganz wenig, da reicht auch Kolophonium. Und das ist auch nicht agressiv.
Mein Tip: Löthonig heißt das Zeug, was es z.B. bei Conrad gibt. Das ist eine Kolophoniumpaste (spielzeuggroße Tube), und der Hersteller "garantiert" sogar, daß es nicht aggressiv ist.
Grüße,
CJB
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Antwort#24
Hallo Redi,
Thermospannungen entstehen immer bei der Berührung zweier unterschiedlicher Metalle. Darauf beruht das Thermoelement. Korrosionen können auch entstehen ohne Feuchtigkeit.
Zu den Flußmitteln: Reines Kolophonium ist auch nur wenig geeignet, sondern es muß aktiviertes Kolophonium sein. Dieses ist mit einem organischen Stoff angereichert der beim Löten zunächst wie eine Säure wirkt und die Oxidschicht löst, aber dann sofort verdampft und unschädlich wird. Lötzinn das ein solches Flußmittel enthält ist unter dem Markennamen "Fluitin" erhältlich. Hersteller sind die Küppers-Metallwerke in Bonn.
Auf keinen Fall Lötfett oder Salmiakhaltige Flußmittel (Markenname "Tinnol") verwenden, denn diese sind nicht völlig säurefrei.

Grüße
Rainer
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Antwort#25
Hallo,
bin doch etwas verblüft über die letzten Postings hier.
Für Stecker und ähnliches, auch für alle Bauteile, nimmt man doch Elektroniklot mit Flussmittelfüllung.
Alles andere ist für den Bereich (wenn man nicht von Lötstrassen spricht), doch völlig unrelevant.
Also Redi, geh zum Elektronik Center, kauf dort 250gr Lötzinn und fang an zu löten.
Grüße
Tomy

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