Hallo Ich möchte mir bald für mein Homestudio ein Mikrofon für Gesang und Instrumentalaufnahemen(z.B akkustik Gittarre,Geigen....)kaufen.Welches Mikro wäre da für mich das richtige.Ich dachte da an RODE NTK(Röhrenmikrofon,soll angeblich zur Zeit konkurenzlos sein),RODE N1000,NEUMANN TLM 103.Wenn ihr die Wahl hättet,für welches Mik würdet ihr euch entscheiden.Das mik würde ich dann direkt in mein AN DI /PRO(SNR 116dB) anschliessen,welches per AES/EBU an meiner RME 96/8 angeschlossen ist. Danke für eure Empfehlungen
Ich schliesse mich mal der Frage an. Und bringe zusätzliche noch die Audio Technica AT40* zur Sprache. Zusätzlich noch (an Rainer?): was sollen Röhrenmiks eigl.? Gebe zu noch nie mit einem gearbeitet zu haben.
Hallo Thomas und Hakan, Das ganze mit den Röhrenmikros ist ihr "Sound". Die neuen Neumann (M 147 und M 149) sind bewußt auf typischen Röhrensound gezüchtet der entsteht wenn die Röhre im Grenzbereich ausgesteuert wird. An Hakan: Ich habe noch einen anderen Vorschlag: Das neue digitale Mikrofon "Solution D" von Neumann. Kann man direkt an eine AES/EBU anschließen. Grüße Rainer
War ja eigl. klar. Also frage ich anders: Wozu brauch man das? Vorallem in dem Zusammenhang mit dem "Nichtsound" der Preamps. Ich wollte eigl. wissen ob es _sinnvoll_ ist. Denn einerseits soll ja das klangneutrale Kleinmembran den soundigen GM vorgezogen werden. Und dann soll der Preamp ebenfalls klangneutral sein. Also müsstest du Röhrenmiks (als "Klassiker") ablehnen, oder?
Eigentlich ja - aber "normale" (nicht auf röhrensound getrimmte) Röhrenmicros, die im normalen Bereich (keine Röhrensättigung) gefahren werden, klingen allerdings auch kaum anders als "Solid-State" Mikrofone - am ehesten kann man Röhrenmicros von Normalen Mics noch an Streichinstrumenten (Cello, Violine) erkennen, was(wenn ich gut aufgepasst habe) mit der WEllenform der abgegebenen Schallwelle und der Eigenresonanzanregung der Röhre zusammenhängt . Gutes Beispiel für "normale" Röhrenmics wären die Brauner Mic's... Vielleicht noch ein Vergleichsobjekt: Das AKG C414... :) Herzlichen Gruß aus Wien Georg
Hallo Thomas, ich lehne Röhrenmikrofone nicht prinzipiell ab, denn ich fahre die ja i.d.R. nicht bis in den Sättigungsbereich der Röhre. Ich lehne sie jedoch deshalb ab, weil mir die Handhabung zu umständlich ist. Diese ganzen Netzteile dazu, die dann auf der Bühne herum liegen, sind mir einfach lästig. Transistormikrofone schließt man an wie ein dyn. Mikrofon und fertig. Ich bleibe aber trotzdem der Ansicht, daß man klangliche Effekte aller Art besser und gezielter mit entsprechenden Effektgeräten erreichen kann. Beim Mikrofon ist man immer festgelegt. Aber das soll jeder selbst entscheiden wie er seine Vorstellungen am besten realisiert. Nur eines sollte man nicht machen: Seine Arbeitsweise einer bestimmten "Philosophie" unterwerfen. Sonst läuft man nämlich Gefahr, daß man eines Tages nicht mehr marktgerecht produziert. Von daher ist man mir einer flexiblen Lösung am besten bedient. Grüße Rainer
Grüsze! Also ich würde auch keine Röhre kaufen, wenn dann schon einen Röhrenpreamp, den kann man dann übersteuern wie man will! Und nicht das AKG C4000B vergessen, günstig und gut! mfg JF