_Eigentlich_. Aber alle Wandler arbeiten so, dass analoge 0dB(==4dBu) eben nicht 0dBfs entsprechen. Genau genommen hat man es mit 3verscheidenen Skalen zu tun. Genaugenommen kann man auch dBu(==Leistung) nicht mit dBfs(==Momentanwert) vergleichen.
Kann es sein, daß wir der Gleichen Meinung sind? Aber Vorsicht: "dBu(==Leistung)" dBu ist eine Spannungspegelangabe, dBm ist für Leistungspegel Gruß Christoph
Kann es sein, daß wir der Gleichen Meinung sind? dBu ist eine Spannungspegelangabe, dBm ist für Leistungspegel
Denke schon. Pedantisch gesehen ja. Aber dBu ist aus dBm hervorgegangen. Beide hängen über einen 600Ohm Widerstand zusammen. dBu ist ja auch der Effektivwert der Spannung, nicht der Spitzenwert wie bei dBfs.
Zu den dBu und dBm: Grundsätzlich ist das "dBm" IMMER für einen Leistungspegel gedacht - nämlich 1 mW. Nur für den speziellen Fall, wo der Bezug auf 600 Ohm genommen wird, entsteht der Spannungspegel von 775 mV, was man dann in 1985 zu "dBu" erklärt hat. Die bisherige Gewohnheit, für 0 dBm den Spannungspegel 775 mV zu setzen ist im Grunde genommen falsch und hat nicht aufgehört, Verwirrung zu stiften. Wie oft muß ich den Studenten - aber auch leider manchen Dozenten ! - erklären, daß das dBm laut CCIR-Beschluß von 1985 als Spannungspegel nicht mehr zulässig ist. Vor allem laufe ich Sturm wenn einer sagt: "0 dBm = 775 mV". Das mathematisch und physikalisch falsch. Das Gleichheitszeichen hat hier absolut nichts zu suchen. Das dBm wird übrigens auch in der HF-Technik verwendet, wobei der Widerstandsbezug 50 Ohm ist. Und in der Lichtwellenleitertechnik ist das dBm gebräuchlich. Grüße Rainer
Hallo Hajo, die Aussage, dass beim Verstaerkerclippen Gleichstrom an die Schwingspulen kommt, und selbige dadurch zerstoert werden, ist inkorrekt. Beim clippen werden die Signalspitzen hart abgeschnitten, was - nach Fourierzerlegung des resultierenden Signals - zu einer starken Erhoehung des Oberwellengehalts - und damit der hochfrequenten Spektralanteile fuehrt. Dies kann dann zu leistungsmaessiger Ueberlastung der Hochtonlautsprecher und folglich Zerstoerung derselben fuehren. Dies trifft besonders fuer Laustsprechersystem fuer Heimanwendungen ('Hi-Fi') zu, welche meist im Mittel- und Hochtonbereich viel weniger belastbar sind als im Tieftonbereich - folgend dem Prinzip, dass Musiksignal meist weniger hochfrequente Energie als niederfrequente enthaelt, und man daher Kosten fuer belastbare Chassis einspart... Gleichstromanteile im Verstaerkerausgangssignal sind eher die Folge von massiven Fehlfunktionen des Verstaerkers. Gruss Micha ---
welche meist im Mittel- und Hochtonbereich viel weniger belastbar sind als im Tieftonbereich - folgend dem Prinzip, dass Musiksignal meist weniger hochfrequente Energie als niederfrequente enthaelt, und man daher Kosten fuer belastbare Chassis einspart...
Ich betreibe im Proberaum seit Jahren an einer 2x120W(RMS) Endstufe billige Hifiboxen, die nominal 50W (RMS) haben. Endstufe clippt zwar nicht laut Anzeige aber das Pult. Drumcomputer volles Brett. Und im Studio hat es mir zum Widerholten male die Hochtöner der Tannoy gekillt. Und Endstufe hat nicht geclippt.
Hallo Thomas, bitte sorgfaeltig lesen - und dann schiessen.
welche meist im Mittel- und Hochtonbereich viel weniger belastbar sind als im Tieftonbereich...
Ich betreibe im Proberaum seit Jahren an einer 2x120W(RMS) Endstufe billige Hifiboxen, die nominal 50W (RMS) haben. Endstufe clippt zwar nicht laut Anzeige aber das Pult. Drumcomputer volles Brett. Und im Studio hat es mir zum Widerholten male die Hochtöner der Tannoy gekillt. Und Endstufe hat nicht geclippt.
Hartes Clipping ist nie gut fuer die Lautsprecher - und sollte tunlichst vermieden werden. Weiches, gezieltes Clippen wird als Musikinstrument benutzt - siehe E-Bass/E-Gitarre... Steuerst Du den Verstaerker ueber 50 W Dauerleistung aus? Ich glaube nicht - das hilft im Probenraum selbst bei nicht zu wirkungsgradstarken Lautspechern schnell zu Taubheit. Wenn der AMP 120 W Sinus ueber einen Zeitraum von mehr als wenigen Sekunden in einen 50W-Lautsprecher pumpt, sollte selbiger bald eine Rauchfahne schwenken... Trotzdem machst Du dann irgendetwas falsch - deutlich falsch. Einmal darf so etwas passieren, aber wenn das zum wiederholten Male passiert, ist entweder der Tannoy-Lautsprecher unter- oder der Verstaerker ueberdimensioniert. Was sagt die Dokumentation??? Gruss Micha ---
hi! Das mit dem Gleichstrom stimmt im Gewissen Sinne schon. Nehmen wir als Bsp einen tiefen Sinuston. Die Endstufe scheidet dem Sinuston sozuisagen den Gipfel ab.cAn dieser Stelle ändert sich die Spannung nicht, bis dorthin, wo der "Berg" des Sinussignals wieder auf Talfahrt währe. Und genau in diesem Bereich, wo der "Gipfel" abgeschnitten ist, ändert sich die Spannung ja, wie bereits erwähnt, nicht, d.h. sie ist GLEICH. Und diese, zwar nur kurzzeitige Gleichspannung, hat das Sterben der Spulen zur Folge.