HD Computer Konstellation !!??

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Bin gerade dabei mir einen P4 2,2Ghz 1026 Ram zu kaufen. Im studio in Verbindung mit Delta 1010 Audiokarten Emagic Unitor und Logic Platinum 5.01.
gibts da Erfahrungswerte ??? vor allem die HD würde mich unteressieren ( 7200UpM - IDE)oder duch besser eine SCSI Interface mit SCSI HD. Ist es besser eine große HD oder mehere kleine ???? Hat jemand Erfahrung mit dem Midas Venice Pult für ein Demo Studio ???
Bitte im Hilfen
Danke
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Antwort#2
Direkte Erfahrungswerte mit deinem Setup habe ich nicht.
SCSI-Platten machen keinen Sinn mehr. Auch ist die Platte mit Sicherheit nicht der bottleneck beim Audio-PC. Ich halte es so, dass ich eine Systemplatte mit mehreren Partitionen (mehreren BS, z.B. Win98-Audio, Swap, Win98-Office, Linux) und eine grosse Datenplatte mit zwei Partitionen habe (Audio, andere Daten).
Das diese Konfiguration erleichtet das Backup.
Man kann aber auch alles auf eine Platte packen.
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Antwort#3
Hallo !
Hast Du zu viel Geld oder wieso einen P4 ? Sieh Dich ruhig mal bei Amd um, die bieten oft mehr Leistung für weniger Geld.
SCSI - Platten machen dann Sinn, wenn Du deine gesamten Aufnahmen nicht auf IDE in deinem Rechner bekommst ; 7 Festplatten bei SCSI stehen hier i.d.R. 2 bei IDE gegenüber. Allerdings kann man auch IDE Controller nachrüsten, die mehr Platten in einem System ermöglichen ( bis zu 4 pro IRQ, soweit ich weiß... )
Moderne IDE Platten sind heute mindestens genauso schnell ( wenn nicht gar schneller )wie SCSI-Platten, obwohl sich gegenteilige Gerüchte hart halten.
Der größte Vorteil von SCSI ist wohl die verwendbare Kabellänge, die auch 41 cm überschreiten darf ... ich glaube so bis 2m !! Damit kannst Du eben auch leicht ein externes SCSI - Gehäuse aufbauen.
Ich sehe es auch so, daß beim HD-recording der Flaschenhals die Performance der Festplatte ist. Deswegen würde sich ein RAID-System anbieten, daß den anfallenden Datenstrom gleichzeitig auf 2 Platten schreibt. Es hat seinen Grund, warum auch z.B. AVID-Systeme so aufgebaut sind.
Aktuelles Board hierfür ( allerdings für den Athlon ) wäre z.B. das MSI K3T ULTRA - Board, mal so als Tip.
Das wahrscheinlich größte Problem im Umgang mit neuen und großen Festplatten ist wohl auch deren Größe, damit kann nämlich bei weitem nicht jedes BIOS und Betriebssystem umgehen. Ab Win 2000 sollte es vom BS her gehen, das BIOS sollte auf jeden Fall auf dem neuesten Stand sein...
Und wenn es um Hardcore-Anwendungen geht : es gibt auch neue Dual-Boards für AMD mit RAID-System....
Also mein Tip: überleg Dir gut, ob Du nicht für 100 MHZ weniger bei einem anderen Prozessor eine zweite Festplatte 'einsparst' und dir so ein 5x schnelleres System bauen kannst, wenn es nicht ohnehin schon zu spät ist.

Liebe Grüsze vom Don
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Antwort#4
Hallo!
Ein paar klitzekleine Anmerkungen hätt ich noch. Ansonsten stimme ich die voll zu.
Hast Du zu viel Geld oder wieso einen P4 ? Sieh Dich ruhig mal bei Amd um, die bieten oft mehr Leistung für weniger Geld.
( bis zu 4 pro IRQ, soweit ich weiß... )
Ich sehe es auch so, daß beim HD-recording der Flaschenhals die Performance der Festplatte ist.
Es hat seinen Grund, warum auch z.B. AVID-Systeme so aufgebaut
Werden aber viel heisser was bei einem Rechner im 19"-Gehäuse problematischer sein kann.
AFAIK braucht jeder IDE-Port einen eigenen IRQ. Ist also bei der IRQ-Knappheit nicht die Lösung. Aber es gibt ja mittlerweile 80GB-Platten....

Das sehe ich nicht so.
Die Performance der Festplatte ist nicht der maximal angegebene Datendurchsatz( der wäre weit drüber...), sondern wird auch davon bestimmt wie schnell der Lesekopf positioniert werden kann, da die Audiodaten oft von verschiedenen Stellen gelesen werden müssen (vorallem wenn man _nach_ einer Aufnahme defragmentiert...). Aber genau das kann (zumindest in Cubase) durch höheren RAM kompensiert werden, da jedesmal grössere Stücken gelesen werden und die Leseköpfe nicht so oft hin und her müssen.
Der PCI-Bus und die I/Os der Soundkarte bestimmen ebenfalls die Performance des Rechners entscheident mit. 30 Kanäle von RAM in die Soundkarte gejagt ist schon etwas traffic. Die CPU-Leistung begrenzt die Performance ebenfalls vorallem wenn FX, Dynamics involviert sind.
Alle diese Sachen sagen zusammen schon eher "tschüss" als die Performance der Festplatte.
Naja, erstens hat Video noch etwas mehr Datenvolumen, zum andern stammen AVIDs wie auch Protools aus Zeiten als sowas noch unbedingt erforderlich war. "AVID mit IDE" klingt halt dann auch nicht so verkaufsfördernd wie "AVID mit SCSI(!noch immer ein guter Klang...)-RAID(!noch was tolles)".
RAIDs (zumindest die mit Redundanz) sind aber für die Datensicherheit besser, machen also schon Sinn. Gerade auch bei teuer produzierten Videos.


Manchmal frage ich mich schon was passiert wenn dereinst für weniger als ein Monatsgehalt eine kleine tragbare Kiste incl. Software gekauft werden kann, die mehr kann als heutige HighEnd-Ton-und Postproduction-Studios. Wird das das Ende der anspruchvollen Kunst sein?
Und dann schaue ich auf die Maler und Fotographen, wo auch jeder Laie Pinsel, Farben, Spritzpistole, Kamera kaufen kann aber doch nichts zustande bringt.
Aber irgendwie haben die es besser gelöst. Nicht jeder der malt, macht grosse Galerien, nicht jeder der Urlaubsfotos macht grosse Austellungen, aber jeder der daheim am PC Musik macht, will seine eigene CD und dann in die Charts.....
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Antwort#5
Moderne IDE Platten sind heute mindestens genauso schnell
( wenn nicht gar schneller )wie SCSI-Platten, obwohl sich
gegenteilige Gerüchte hart halten.
Naja, aber diese Geschwindigkeit bezahlst du damit, dass zum einen dein Prozessor um einiges mehr belastet wird als bei SCSI (dank UDMA schon besser, aber es kommt halt nicht hin) und zum anderen Unterstützen SCSI-Festplatten Command Queueing. Dadurch können sie Befehle zugriffsoptimiert Ausführen, indem sie sie umsortieren.
Ein Kompromiss wird wohl die Lösung sein. Mit 'ner schnellen CPU und einem schnellen Bus wird SCSI immer unattraktiver.
Grüße,
tobi.
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Antwort#6
Lieber (auch)Thomas !
AFAIK braucht jeder IDE-Port einen eigenen IRQ. Ist also bei der IRQ-
Knappheit nicht die Lösung. Aber es gibt ja mittlerweile 80GB-Platten....
Die CPU-Leistung begrenzt die Performance ebenfalls vorallem wenn FX,
Dynamics involviert sind.
Naja, erstens hat Video noch etwas mehr Datenvolumen, zum andern stammen
AVIDs wie auch Protools aus Zeiten als sowas noch unbedingt erforderlich
war. "AVID mit IDE" klingt halt dann auch nicht so verkaufsfördernd wie "AVID
mit SCSI(!noch immer ein guter Klang...)-RAID(!noch was tolles)".
RAIDs (zumindest die mit Redundanz) sind aber für die Datensicherheit besser,
machen also schon Sinn. Gerade auch bei teuer produzierten Videos.
Manchmal frage ich mich schon was passiert wenn dereinst für weniger als ein
Monatsgehalt eine kleine tragbare Kiste incl. Software gekauft werden kann,
die mehr kann als heutige HighEnd-Ton-und Postproduction-Studios. Wird das
das Ende der anspruchvollen Kunst sein?
Und dann schaue ich auf die Maler und Fotographen, wo auch jeder Laie Pinsel,
Farben, Spritzpistole, Kamera kaufen kann aber doch nichts zustande bringt.
Nicht jeder der malt, macht grosse Galerien, nicht jeder der Urlaubsfotos >macht grosse Austellungen, aber jeder der daheim am PC Musik macht, will >seine eigene CD und dann in die Charts.....
Dass ein IDE Port nur einen IRQ belegt habe ich nicht explizit geschrieben, aber auch nichts anderes behauptet. Die eigentlichen Probleme fangen ja eigentlich auch meist nicht bei 80, sondern ab oder über 120 GB an, was den 'aktuellen' Platten entspricht.
Das Rekalibrieren der Köpfe ist bei den aktuellen Platten bis 7200 UpM auch nicht mehr das Problem, denn heute findest Du schon ohne Aufpreis IBM-Platten für AV-Anwendungen.
Für die von Dir beschriebene Technik unter Cubase ist genau ein RAID-System, das in der Lage ist auch STRIPED zu schreiben die ideale Lösung. Genau aus den Gründen, die Du selbst beschreibst.
Deswegen mein Hinweis, dass es auch Multiprozessorsysteme von AMD gibt.
Dass es sich um ein 19"Gehäuse handeln soll, wurde nicht erwähnt. Ich geb dir aber Recht, dass die Abwärme (über 45 Watt pro CPU) nicht zu vernachlässigen ist.
Also erstens bin ich ja kein Verkäufer ( :o)) und zweitens ist das Datenvolumen ja auch eine Frage Deiner Auflösung UND der Anzahl der Spuren. Es ist schon möglich, an entsprechende Datenvolumen im Audiobereich zu kommen, besonders im Verbund mit den aktuellen 24/96 Pulten, wenn Du gleichzeitig ein komplettes Set aufnehmen möchtest....
Auch die ohne Redundanz ( also Striped) machen aufgrund der oben genannten Argumente Sinn. Auch ohne teure Videos zu produzieren... :-)
Ich denke, alles hat seine Berechtigung. Wie Du ja auch schon schreibst : der alleinige Besitz von 'Werkzeugen' führt an sich noch nicht zu einem großen Kunstwerk. Was soll einem Dachdecker ein vergoldetes Messer nützen ? Ich sehe das eher Leidenschaftslos. Und wenn es doch zu einem Kunstwerk führt : um so besser, eine Bereicherung für uns alle, oder ?
Liebe Grüsze vom Don ... :o)
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Antwort#7
Sieh Dich ruhig mal bei Amd um, die bieten oft mehr Leistung für weniger Geld.
damit wäre ich vorsichtig, nicht wegen amd selbst, sondern, weil es eigentlich keinen chipsatz gibt, der ähnlich stabil läuft wie die intel's.
es ist sehr gut möglich, dass dein system mit amd keine probleme bereitet, trotzdem läuft die mehrzahl der amd-systeme nicht rund. es macht einfach sinn, inkompatibilitätsproblemen aus dem weg zu gehen, in dem man die haupt-bausteine eines pc's von einer firma kauft.
mfg, julius.
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Antwort#8
Hallo Heli,
wenn es eine SCSI-Platte sein soll, und eine leise(!!) dazu: Ich habe die Seagate ST318438LW (bitte ganau auf die Zahlenfolge achten!), und die ist das leisteste, was ich je an HD erlebt habe: weder macht sie - im gedämmten Gehäuse ein neben dem Lüfter auffälliges Laufgeräusch, noch, und jetzt kommt der Hit, kann man sie beim Zugriff hören.
Das ist für alle, die meinen, SCSI ginge nur laut, kaum zu glauben, aber trotzdem wahr!
Von der HD gibt es auch Schwestermodelle mit mehr Kapazität.
Wenn Du Probleme hast, das herauszufinden, melde dich!
Beste Grüße,
CJB
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