Re: Samplitude ist das beste für dich (s.u.)

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Startbeitrag#1
Dank erst einmal für die Antworten! Ja, hab ich auch schon dran gedacht und damals getestet. Mir hat nur die Flexibilität hinsichtlich der Fensteranordnung nicht zugesagt, und damals bei meinem Vorgängerrechner ( PIII 700 ), auch der hohe Ressourcenbedarf, bei größeren Projekten versteht sich!
mit nem p700 kannst du eigentlich sehr komfortabel mit samplitude arbeiten. du kannst nur nicht volle plug-in-power erwarten. vielleicht hattest du ne etwas langsame festplatte, das macht viel aus bei vielen spuren.
von dem design würde ich mich nicht beeinflussen lassen, das kannst du ganz einfach durch skins anpassen (fertige skins gibts im web).
auf version 6.5 brauchst du nicht erst warten, soviel wird sich da nicht ändern. version 6.0 ist absolut top und das ergebnis 20jähriger entwicklung! Wenn du gut eingearbeitet bist, möchtest kein analoges mixen mehr .... ich sag nur: "objektorientiertes arbeiten"! ausserdem wird samplitude sowieso von magix weiter entwickelt
Samplitude läuft auf jeden fall weiter, und zwar bei magix. unabhängig von emagic. es wurde auch von magix-leuten entwickelt, da brauchst du dir keine sorgen machen (siehe samplitude.de)
Dann hab ich mir die neue Version von Magix angeshen, und war ziemlich erschrocken über das Erscheinungsbild...
Nun warte ich auf Samplitude Pro, vielleicht vergeblich, da ja emagic nun an Apple verkauft wurde, und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß sie Samplitude auf den Mac portieren. Ehrlich gesagt läßt das angegündigte Samplitude Pro auch schon sehr lange auf sich warten...
Nicht daß ich mich wieder in ein Programm einarbeite welches letztendlich am auslaufen ist...
oder weiß jemand mehr?


Samplitude Website
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Antwort#2
vielleicht kann ich wiedermal eine neue Diskussion entfachen....
Digitales softwarebasiertes Mischen hat sicherlich auch seine schönen seiten und eigentlich bräuchte man ja keine Mischpulte mehr, wieso aber werden dann um teures Geld wunderbare Digitalkonsolen, und um noch teureres Geld noch wunderbarere Analogmischpulte (SSL, Neve) gebaut, wenn man eigentlich nur ein paar Fader und nen Computer braucht....?
Zum Schneiden, klar, ist ein digitales HD-Recording-System undschlagbar von der Flexibilität, qualität, Bedienkomfort und Geschwindigkeit...aber zum Abmischen...?!
Ich persönlich arbeite seit kurzem, nach drei Jahren rein softwaregestützen Abmischens, wieder auf einer großen Analogkonsole, und ich habe plötzlich wieder mehr Feeling, ich habe die Einbildung, dass die Arbeit angenehmer von der Hand geht, ohne andauernd auf Bildschirme schaun zu müssen... ich kann mich irgendwie mehr der Musik widmen, und das obwohl ich mit dem Computer in der Muttermilch aufgewachsen bin... :)Alles sehr subjektive Empfindungen...
Mich würde nun Eure Meinung interessieren, was Ihr von alledem haltet, und wie Ihr es haltet - Mischpult raus, oder doch nicht? oder lieber digital? oder doch analog?!
Lieben Gruß,
Georg

Tonzauber - einfach klassisch
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Antwort#3
Hallo Georg,
hatte kürzlich das erstmal das 'Vergnügen' live mit einem Digitalpult zu arbeiten. Dabei ist mir stark aufgefallen, dass ca. 80% der eigentlichen Soundarbeit (also vom künstlerischen Teil her) bei mir unbewusst abläuft, d.h. ich greife einfach mal an einen Regler, ohne vorher genau zu überlegen, was ich eigentlich machen will. Und dieses intuitive Arbeiten geht halt mit einem Digitalpult einfach nicht.
Gruß
Tomy

völlig digital..
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Antwort#4
Der Vorzug der konventionellen Mischpulte liegt doch allein schon darin:
Man hat 10 Finger und kann damit gleichzeitig mehrere (nicht unbedingt gleich 10) Regler bedienen und das nicht nur gleichlaufend, sondern auch ggf. mal gegeneinander. Mit EINER Maus ist das undenkbar. Beim Computer braüchte man dann 10 Hände und 10 Mäuse.

Grüße
Rainer
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Antwort#5
Mit einem "echten" Mischpult hat man viel mehr Gefühl. Wie unten schon geschrieben man macht sehr viel intuitiv. Bei Mausklickerei muss man immer überlegen was man machen will, deshalb geht die Arbeit schlechter von der Hand.
Ausserdem gibt es kein digitalpult wo alle Paramter eines Kanalzuges ohne zusätzliches Menu erreichbar sind. Man sieht halt alle und kann auf alles zugreifen bei analogem Equipment.
Hardwarecontroller können das lediglich mindern. Ansonsten kann man sich gleich ein Pult kaufen, denn - da ich selbst grad noch am basteln bin - die Bedienelemente sind das teuerste. 90% der Kosten eines digitalpultes ist die Mechanik. Und da kann man sich gleich ein Pult kaufen, statt eines Controllers.
Für mich persönlich ist guter Sound wichtig. Und da mische ich lieber zu 100% im Rechner als mit dem Mackiepult. D.h. ich mache die Abstriche lieber am Bedienkomfort als am Sound.
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