Warum klingt der Sound aus Cubase schlechter, als aus SoundForge?

Erstellt 27 Antworten28 Beiträge
Startbeitrag#1
Wenn ich den selben Sound (WAV Datei, 16 Bit) in Cubase per Softsampler abspiele klingt der Sound anders (schlechter) als in SoundForge - obwohl beides über die selbe Soundkarte läuft. (lautstärke und EQ habe ich angepaßt, bzw. abgeschaltet, alles auf neutral gestellt, keine Effekte)
Auf dem Akai S5000 klingt das Sample sogar noch fetter, bzw. brillanter.
Kennt jemand das Phänomen?

Steve

PS: Soundkarte ist eine Echo Gina
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Antwort#2
Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht: Habe Audiospuren aus Reason in Cubase exportiert - und dann gestaunt. Es hörte sich ganz anders an, vor allem ist die Tranzparenz baden gegangen, aber volles Rohr. Ich kann mir das auch nicht erklären.
Leider bin ich auf Cubase (wg. Stabilität) angewiesen. Vielleicht benutze ich Cubase aber künftig nicht mehr als Sequenzer, sondern nur noch als Instrumentenpark (Pluginns).
Sobald es Reason mit ernstzunehmendem Midi-Sequenzer gibt und VST- und DX-Schnittstellen für die Pluginns vorhanden sind, steige ich komplett um. Ich habe von Cubase längst die Nase voll und wäre schon lange auf das "Armen-Pro-Tools" namens Nuendo umgestiegen, wenn es nicht so lange Ladezeiten beim Programmstart hätte!!!!
Gruß, Marian
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Antwort#3
Herrje...
das einer exportierten Spur aus Reason in Cubase die Transparenz fehlt, möcht ich mal bezweifeln. Denn Reason ist ja schon von vornherein ein kleiner "Muffkandidat". Aber deshalb auch noch Cubase aufgeben halte ich für total daneben. Das sämtliche Sequenzer n unterschiedlichen Grundklang haben, wissen wir wohl auch alle. Dann soll man sich eben einen suchen, der einem von vorherein schmeckt. wenn dieses Programm dann auch noch sämtliche Möglichkeiten wie zB Cubase bietet, möge man mir dieses Programm vorstellen.
Reason wir nie das werden, was du da grad möchtest. Mit MIDI und VST und allem. Weil dann wäre ja die Programmphilosophie total im Eimer. Es soll nunmal ein Standalone-virtuelles komplettes Studio darstellen. Cubase hingegen lediglich das Notenblatt zum ansteuern div. Outboardgeräte. Das man heutzutage garnicht unbedingt mehr aus Cubase raus muss... Glück für uns. VSTi machens möglich.
Diese ganzen Diskussionen um den Sound der Programme, machen mich immer bisschen madig. Wer hier sooo doll Wert drauf legt, setzt ja vorraus, das ihr das auch hört und es das Endprodukt negativ beeinflusst. SO, genau diese Typen sollen mir doch mal sagen, welche Produktion aus den Charts (is ja gut :) ) Cubase-, Logic-,ProToolswerke sind. ich möchte bitte dabeisein!
Möglichkeiten gibts heute wirklich reichlich um sonstwas am Computer zu machen. Kann das sein, das der eine oder andere da vielleicht den Überblick verliert? Geht mal lieber n Schritt zurück und macht gute Produktionen oder schreibt gute Songs. Und das können soziemlich alle Programme -auf die eine oder andere Weise!
Und wie das Ganze dann klingt, dafür seid immernoch IHR selbst verantwortlich!!
denn bis * Ari
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Antwort#4
Dem schließe ich mich an! Speziell die Sache mit (schreibt erst mal gute Songs) möchte ich unterstreichen. Obwohl ich auch der Meinung bin, dass Cubase irgendwie den Sound "färbt",schlage ich vor, folgenden Versuch durchzuführen:
Man nehme ein Audiofile, lade es ins Cubase und exportiere das (alle Einstellungen natürlich auf Null). Anschließend die beiden Dateien zB. von Wavelab's Dateienvergleicher auf Unterschiede analysieren lassen.
Bin gespannt was da rauskommt.
Gruß Zifko
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Antwort#5
Mit dem Dateivergleich allein ist es nicht getan und meine These stützte sich auch nur darauf, daß bei einem MIX die Tranzparenz flöten geht.
BTW, um auf das Posting des Vor-Vorredners zurückzukommen: Selbstverständlich wird Reason nie das bieten, was ich mir vorstelle, da hast Du schon absolut Recht, daß dann das Programmkonzept im Eimer wäre.
Aber ich kann mir andererseits auch nicht vorstellen, daß ich der einzige bin, der sich über fehlende Pluginn-Schnittstellen ärgert.
Und nochwas an den Vor-Vorredner: Es wird wohl niemand heraushören können, mit welchen Mitteln etwas produziert wurde, dazu müßte man das Ausgangsmaterial schon solo gehört haben.
Ich nehme aber mal einfach an, daß die Vielzahl der Chartbreaker auf Pro-Tools-Systemen entstanden ist.
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Antwort#6
jedem, der cubase einen gewissen eigenklang ankreidet, muss ich zustimmen. ich nutz(t)e es ab und an im studio als digitale mastering-lösung und ärgere mich jedesmal, dass das, was nachher auf cd gepappt ist teilweise völlig anders klingt, als ich es in cubase zum exportieren vorbereitet hatte. ich möchte gar nicht wissen, woran das liegt, aber fakt ist, dass solche fehler nicht auftreten dürfen und es schon gar nicht möglich ist, an dieser wichtigen stelle kompromisse zu treffen. deshalb habe ich meine version von cubase verkauft und ärgere mich nur noch äußerst selten bei diversen projekten damit herum.
gruß
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Antwort#7
Diese ganzen Diskussionen um den Sound der Programme, machen mich immer
bisschen madig. Wer hier sooo doll Wert drauf legt, setzt ja vorraus,
das ihr das auch hört und es das Endprodukt negativ beeinflusst.
SO, genau diese Typen sollen mir doch mal sagen, welche Produktion aus den
Charts (is ja gut :) ) Cubase-, Logic-,ProToolswerke sind.
ich möchte bitte dabeisein!
ja, aber genau so isses! ich hatte vor einiger Zeit einen geilen Track mit dem Sampler gemacht (S5000). Leider den Mix nicht mehr auf dem Pult und muß jetzt was ändern und wollte nun wenigstens die Drums mit Softsampler in Cubase realisieren, wg. total recall, etc.
Die Bassdrum klang soooo anders, daß ich erst mal zwei Stunden Soundrecherche machte um überhaupt das Problem (nämlich Cubase) zu finden. Der ganze Song ist im Eimer, wenn ich die Bassdrum über Cubase laufen lasse :(
-Ich gebe Dir vollkommen recht, daß das hinterher sowieso keiner hört (da er das original nicht kennt). Und letztendlich, wenn ich die Drum gleich in Cubase ausgesucht hätte, wäre natürlich auch nur eine ausgewählt worden, die dort eben schon fett klingt. - Aber so weiß ich halt, wie fett es vom Sampler kommt und was Cubase daraus macht. (Da es die identische WAV Datei ist, sollte es ja eigentlich fast gleich klingen)
das wird natürlich keiner können ;-)
bisher war mir das auch ziemlich egal, weil ein Song entweder gut oder schlecht ist - ganz egal ob ich z.B. Gesang in 24 Bit oder 16 Bit aufnehme. Dieses ganze Gedöns halte ich für völlig überzogen. Selbst viele Chartproduktionen werden immernoch mit 16 Bit aufgenommen - hört sowieso keiner, solange der Mix und das Master gut ist! -Ich kenne sogar Jungs die machen Hits mit gemailtem Gesang per MP3! - Ich könnte darüber noch monologe abhalten, aber ich erspar mir das jetzt ;-)
Ich war einfach nur verwundert darüber, daß ein Programm wie SoundForge (vermutlich auch Wavelab) den Sound wesentlich besser wiedergibt (da wohl direkt an die Soundkarte gesendet wird) und Cubase über die ganzen Mixeralgorithmen unterwegs irgendwas verliert...
-Da es anderen offenbar auch so geht weiß ich das nun und benutze künftig vielleicht nur noch HH und Claps und nicht gerade die Bassdrum und die Snare in Cubase. Wenn ich teure Drummachinen wie JomoX oder Machinedrum aufwendig sample, dann sollen die Sounds bitte hinterher auch so fett rauskommen wie ich es vom Original her kenne ;-)
Für mich war es jedenfalls ein beruhigendes Gefühl, noch einen Hardwaresampler wie den S5000 zu haben....
:o)
Steve
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Antwort#8
Ich nehme aber mal einfach an, daß die Vielzahl der Chartbreaker
auf Pro-Tools-Systemen entstanden ist
da würde ich nicht wetten! :)
klar gibt es viele Highendproduktionen ala "No Angels" oder weiß der Geier wie die heutigen Kommerzgroups heißen.
Aber selbst eine Nr.1 wie Madonnas "Music" wurde auf Logic in einem simplen Studio gemacht. Jamiroquai nutzt Logic. Und ich kenne einige Jungs hier in Frankfurt, die immernoch Cubase nutzen, obwohl Geld nicht der Hinderungsgrund ist...
Ich Denke auch, daß man auch noch Hits mit 'nem Atari machen kann. Entscheidend ist die Musik und der Umgang mit dem Equipment. Einer der seinen Atari richtig bedienen kann wird mehr zustande bringen, als ein Stümper mit Protools ;-)
- ok, bevor es jetzt zu philosophisch wird, höre ich lieber auf *g*

Steve
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Antwort#9
Also ich habe noch keinen Unterschied feststellen können.
Allerdings mixe ich relativ selten in Cubase (nur Vormix) und exportiere auch fast immer nur einen Kanal.
Tritt der "Eigenklang" nnur bei Sampler auf oder auch beim "normalen" Mischen.
Welche Cubase-Version?
P.S. es sollen schon Leute Unterschiede bei Cubase 5.XX und Nuendo gehört haben....
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Antwort#10
ich habe lediglich fertige mixe in cubase gemastert. version war 5.1. du musst dir das so vorstellen, dass das fertige master, das ich in cubase vorbereitet hatte, auf der cd dann seltsamerweise anders klang, als ich es in cubase abgehört hatte. einfluss von d/a-wandlern der karte kann ich ausschließen, da ein linearer frequenzgang durch messung bestätigt wurde. ich konnte es mir damals einfach nicht erklären, warum der effekt auftrat...
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Antwort#11
Also es dürfte fakt sein, dass wenn du deutliche Unterschiede gehört hast irgendetwas faul war. Hast du mal die CD über deinen Rechner abgespielt. D.h. Track importiert und dann das Wav abgespielt? (_nicht_ direkt über das CD-Laufwerk, denn das geht oft analog in die Soundkarte, d.h. du hättest die Wandler des CD-Laufwerks und nicht die der Soundkarte in der Kette)
Wie klangen denn die Unterschiede?
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Antwort#12
Hallo Steve,
Was für einen "Softsampler" benutzt du denn?
Vermutlich hat der Sampler irgendeinen Einfluss auf den Sound (z.B. Velocity-abhängige Filter).

Gruß,
Benjamin
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Antwort#13
jedem, der cubase einen gewissen eigenklang ankreidet, muss ich zustimmen. ich nutz(t)e es ab und an im studio als digitale mastering-lösung und ärgere mich >jedesmal, dass das, was nachher auf cd gepappt ist teilweise völlig anders >klingt, als ich es in cubase zum exportieren vorbereitet hatte.

Si. Das Arrangement hört sich anders an, als die exportierte Wave- (bzw. AIFF-) Datei.
Dabei ist es ziemlich egal, ob man (bei gleicher Samplingrate selbstverständl.) ob man in 16, 24 oder 32 Bit Wortbreite exportiert.
Fakt ist: Exportierst Du in Cubase, kommt etwas anderes heraus.
Ich habe spasseshalber nochmal gleiche Mixe in Reason angehört - *es liegen Welten dazwischen* - in Cubase kalt, untranzparent - in Reason Warm, Druckvoll und Tranzparent. In Reason bekomme ich Profi-Sound, der nach einem ausgiebigen Mastering so warm und Druckvoll klingt wie ein Pophit À la Kylie Minogue. Und das alles voll digital, das muß man sich mal vor Augen halten.
Mit Cubase haut es dagegen selten hin, wie ich es mir vorstelle.
ich möchte gar nicht wissen, woran das liegt, aber fakt ist, dass solche >fehler nicht auftreten dürfen und es schon gar nicht möglich ist, an dieser >wichtigen stelle kompromisse zu treffen.
So ist es. Was sich als professionelle Audio-Lösung schimpft, darf sich so grobe Schnitzer nicht erlauben.
Marian
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Antwort#14
angeblich gibt es auch einen Klangunterschied von VST zu SX. Im Steinberg forum gab es einige Blindtests, die belegt haben, daß SX besser klingt!

Steve
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Antwort#15
vielleicht die CD in Mono gebrannt?
*lol*
;-)
Steve
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Antwort#16
ja, das hab ich mir auch schon überlegt. Ich benutze LinPlug III (gekaufte Vollversion, letztes Update). Gegenüber Halion ist der Vorteil einfach die simple Bedienung, der einfache Sampleaustausch und die speziellen Funktionen/Effekte für Drums. Für den test habe ich jedoch alles auf neutral gelassen...
Ich werd es irgendwann nochmal mit Halion testen, aber da andere ähnliche Erfahrungen haben, liegt es wol an Cubase. Der Unterschied ist nicht sofort hörbar und gering. Im direkten A/B vergleich hört man es jedoch sofort.
Steve
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Antwort#17
Das könnte es sein!
So falsch ist das gar nicht. Standartmässig sind die Pan-Pots bei Cubase auf Mittelstellung. Also in Mono in Cubase abgehört....
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Antwort#18
Da mich das sehr interessiert aber selbst diese Erfahrung eben nicht gemacht habe. (habe allerdings noch nie einen AB-Test gemacht, sondern immer nur mit Pause dazwischen.)
Tritt das Problem (d.h. der Eigenklang Cubase) auf:
- wenn nur abgespielt wird, also die Wave direkt rausgeroutet wird auf einem ASIO-out?
- Wenn der Cubasemischer mehrere Spuren zusammenmischt?
- beim Exportieren eines Tracks?
- bei Exportieren eines Mixes?
- auch ohne jegliche FX?
Macht es einen Unterschied ob welche Treiber involviert sind? (ASIO, ASIO2, MME, directx)?
Ich mische - zumindest die ersten 20Spuren - nicht in Cubase. Vielleicht merke ich deshalb nichts. Vielleicht ist aber bei euch was faul. Ich kann mir nicht vorstellen dass die Eigenklänge von diversen DAWs so offensichtlich sind. vorhanden ja, aber eher im audiopihilen Bereich.
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Antwort#19
Mit dem Dateivergleich allein ist es nicht getan
Nicht allein, aber wenn die Daten gleich sind, dann sind auch die Ergebnisse identisch!
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Antwort#20
hallo thomas:
1.)sound war okay , wenn ich mir den fertigen mix in cubase angehört hatte
2.)nach dem exportieren zeigte das .wav klangunterschiede zur vorher abgehörten version auf; dabei war es egal, ob ich mir das wav-file nun direkt in cubase, winamp, oder sonst einem player angehört hatte
3.)dasselbe problem trat bei der fertigen cd auf; der klang war nicht derselbe, den ich in cubase produziert hatte (selbe abhöranlage vorrausgesetzt)
hoffe, dass das deine fragen beantwortet.
gruß, christian
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