Ausgleichsstrom bei Drehstrom

Erstellt 54 Antworten55 Beiträge
Antwort#41
Hallo Volker,
Es kann sein, daß bei Verwendung bestimmter Zeichen (und zwar die "") der Text unterdrückt wird. Ist mir auch schon passiert.
Grüße
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#43
Cosinus ist schon richtig. Der Cosinus von 60° ist 0,5, alternativ hätte ich auch mit dem Sinus von 30° rechnen können, sind nämlich auch 0,5.
Wenn alle Ströme gleich sind, gibts ein gleichseitiges Dreieck - richtig. Und was passiert, wenn wir da die Vektoren aneinander legen?! Der Ausgleichsstrom wird zu Null!
(Im PA-Forum hat einer 'n halbes Fachbuch aufn Scanner gelegt. Das kann ich auch.)
Grüsse
Volker
ZitierenPost melden
Antwort#44
... wäre Null, wenn alle Phasen den gleichen Strom führen würden.
Da aber eine Phase in dem Beispiel nicht belastet ist, dann dann fließt ergo der Strom gegen den MP. Und der ist dann wie groß????? .... na????
Tomy
ZitierenPost melden
Antwort#45
okay, also die nullleitergeschichte scheint sich ja geklärt zu haben.
aber ich stolpere noch über die FIs:
macht es denn überhaupt Sinn in einer 16A CEE -Verteilung noch einen FI einzubauen? Schließlich MUß der Anschluß ja schon über Automaten UND FI im Sicherungskasten abgesichert sein. Im Fehlerfall lösen zu 99% beide FIs aus und man hat nix gewonnen...
natürlich kann es sein, das da ein i.diot (Danke, Wortsperre) am werk war und der 16A CEE nicht abgesichert ist, aber wenn ich für alle eventualitäten gerüstet sein will, müßte ich immer ein stromaggregat dabeihaben... :-)
wie wäre es, wenn ihr euch eine Verteilung von 32A CEE auf 16A CEE und Schuko zulegt? Da haben dann auch alle Automaten und FIs einen Sinn und ihr habt volle Kontrolle und vollen Zugriff auf "euren" Strom.
ZitierenPost melden
Antwort#46
Hallo Volker
I(N) = SQR((I3*cos30°-I2*cos60°)^2+(I1-I2*cos30°-I3*cos60°)^2)
Ist natürlich sehr unübersichtlich, und du hast m.E. einen Fehler drin:
IN = SQRT( SQR( I1*Cos(0) + I2* Cos(120) + I3*cos(240)) +
SQR( I1*Sin(0) + I2* SIN(120) + I3*Sin(240)))
So ist es in den vollen. Nun vereinfachen wir..
IN = SQRT( SQR (I1 - I2*Cos(60)- I3*cos(60)) +
SQR (I2*Sin(60) - I3*sin(60)))
Mit den Werten SQRT ( sqr(13 - 13*0.5)+SQR(13*sin(60)) =
SQRT(169) = 13
q.e.d.
Tomy
ZitierenPost melden
Antwort#47
Hallo Claus,
...Nochmal: Solange die Stroeme alle brav um je 120 Grad phasenverschoben sind fuehrt der Mittelpunktleiter max. den Strom der groesseten Phase...
Tja, da muss ich dich leider enttäuschen, da hast du die Rechnung ohne die Oberwellen gemacht (für einen reinen Sinus hast du schon Recht). Und genau diese Oberwellen im Netz stellen mehr und mehr ein Problem dar.
Ich habe Anfang des Jahres in Heidelberg an einem Symposium teilgenommen, da wurde unter anderem genau dieses Thema angesprochen, da es immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Wenn du Lust hast, kannst du auch mal googlen: gib mal N-Leiterüberlastung ein und lies dich mal durch die Treffer.
Gruß
Dietmar
ZitierenPost melden
Antwort#48
Hallo Markus,
magnetisch hast du mit keiner Kaskade zweier LS-Schalter irgendeine Selektivität sobald der Kurzschlussstrom oberhalb des magnetischen Ansprechwertes beider Schalter liegt. Normale LS Schalter sind mehr oder weniger gleichschnell und lösen aus, wenn der Strom den Ansprechwert überschritten hat.
Gruß
Dietmar
ZitierenPost melden
Antwort#49
Hallo !
Zu den FI´s:
DAS etwas im Verteilerkasten an SIcherungen ist, davon kann man ausgehen, aber WAS drin ist ??!?
Also quasi eine "auf Nummer sicher" Absicherung. Vielleicht hat der FI im Verteiler ja 300mA und nicht 30mA (oder noch mehr)...
Gruß
Markus
ZitierenPost melden
Antwort#50
Wer sagt denn dass???
Wenn die CEE Steckdose an der Du ansteckst nicht zu den "Sonderfällen" gehört (z.B. nasse Räume, Baustelle, Steckdose im freien,...) schreib die VDE keinen FI zwingend vor sondern lediglich einen Hauptschalter der Verteilung und Abgangssicherungen. Ein FI wird LEDIGLICH EMPFOHLEN. Und das wird auch in der Praxis angewendet, dass häufig KEIN Fi zu Einsatz kommt oder bei CEE ein 300mA.
Die C1 und VDE 0108 schreiben aber für fliegende Bauten (sämtliche Steckvorrichtungen bis 16A) zwingend einen 30mA vor !
Deshalb ist dieser in der Unterverteilung auch zwingend notwendig.
ZitierenPost melden
Antwort#51
hab mich gestern vertan mit der addition der beiden Zeiger, der ausgleichstrom beträgt 14 A. Sorry
Tobi
ZitierenPost melden
Antwort#53
Hallo,
habe mich vertan,
habe bei der geometrischen addition die falsche richtung genommen, sorry für die verwirrung.
Tobi

hier die richtige berechnung!!
ZitierenPost melden
Antwort#54
Ja, da hast du natuerlich absolut recht.
Aber bei der allgemeinen Verwirrung die hier herscht wollte ich doch erstmal die Grundlagen klarstellen.
Oberwellen sind heute ein ganz heisses Thema, ohne Frage, aber die Loesung dafuer heisst PFC (spricht VERMEIDEN) und nicht vergroessern der Nulleiter.
Fuer die urspruengliche Problemstellung sind wir uns aber doch wohl einig, das er mit 2,5 Quadrat auf der sicheren Seite liegt.
Gruss
Claus
ZitierenPost melden
Antwort#55
Hallo,
es gibt eine neue Version mit korrigierter Berechnung für den Nullleiterstrom.
Tomy
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.