Nachtrag zu Cubase / Wavelab-Dateivergleich

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Startbeitrag#1
Um nochmal die (nach unten gerutschte) Cubase-Diskussion anzuheizen ein Ergebnis aus einem Experiment.
Ich habe eine 447 MS lange Wave-Datei (16-Bit, Mono) in Cubase importiert und anschließend sofort wieder als 16-Bit Mono exportiert.
Und zwar indem ich nur das Sample, also per Option "Ausgewählte Parts" exportiert habe.
Der grauen Theorie zufolge müßte die Datei praktisch nur geklont worden seien.
Hier das Ergebnis, das beim Wavelab-Dateivergleich herauskam:
Dateilänge Originaldatei: 447 Milisek.
Dateilänge exportierte Datei: 514 Milisek.
Dateigröße Originaldatei: 42,5 KB
Dateigröße exportierte Datei: 44,3 KB
Wavelab hat 7194 Unterschiede gefunden.
Und das auf dem kleinen Raum von gerade mal einer halben Sekunde.
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Antwort#2
interessant! könntest du den versuch spasseshalber nochmal mit einem anderen dateiformat machen? .aif oder so (ich hoffe, beide programe können das)
nur so als gegenprobe, ob die veränderung vom dateiformat unabhängig sind.
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Antwort#3
Kein Problem.
Diesmal habe ich 'ne AIFF genommen.
Diesmal blieben Datei-Länge und -Größe identisch - zumindest auf den ersten Blick, aber (Zit. Wavelab):
"Die beiden Dateien sind unterschiedlich!
145963 Unterschiede konnten gefunden werden.
0 Marker ist/sind erzeugt worden.
Achtung: Die beiden Dateien haben eine unterschiedliche Größe."
Um mögliche statistische Schwankungen auszuschalten habe ich eine Datei gewählt, die über 7 Sekunden lang war.
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Antwort#4
jep, hab das zum Spass auch mal gemacht. Sogar mit nem ganzen Song. Ergebniss is ähnlich wie Deins. Aber unten in der Diskussion gings ja darum, dass es scheisse klingt, wenn man aus Cubase exportiert. umm, also ich konnte keine Unterschiede der beiden Datein feststellen. Nett, das Programme wie Wavelab das können. Aber solange ich das nich mitbekomme... drauf geschissen!!!
denn bis * Ari
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Antwort#5
Cubase speichert standardmäßig in Broadcast Wave, wenn Du das nicht abgeschaltet hast, speichert er noch eine Beschreibung/Author/Referenz in die Datei. Würde vieleicht den Unterschied erklären.
Gruß Kai
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Antwort#6
Hallo,
ich habe diese ganze Diskussion weitestgehend mitverfolgt. Ist schon seltsam diese Veränderungen.
Mich packt in solch einem Fall einfach die Neugier. Deshalb macht doch mal einen einfachen Vergleich:
Nehmt doch mal eine definierte Anzahl Perioden eines periodischen Signals auf und zwar ein Sinus, ein Reckteck und meinetwegen ein Dreieck oder Sägezahn und seht Euch hinterher die Wellenform des Originals und des exportierten Signals an. Und natürlich auch den Pegel. Mich interessiert einfach mal, ob da Unterschiede vorhanden sind.
Wavelab und Soundforge habe ich zwar, jedoch nicht Cubase und daher kann ich es nicht probieren.
Ansonsten mache ich in solch einen Fall den Subtraktionsvergleich. Da ich mit dem SADiE arbeite, geht das sehr gut: Man legt einfach die beiden Signale samplegenau übereinander in 2 Spuren und invertiert bei einer die Phase. Danach läßt man beide auf eine Summe arbeiten. Sind die Signale gleich, muß Digital-Null herauskommen. Bounced man beide zu einem neuen Soundfile hat man bei Nichtübereinstimmung zumindest ein Differenzsignal woraus man evtl. Schlüsse ziehen kann WAS da genau geschieht.
Grüße
Rainer
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Antwort#7
Ich möchte mir erlauben, noch was draufzusetzen.
Kennt jemand das Problem, dass Cubase manchmal Dateien erzeugt welche zB. von Wavelab nicht geöffnet werden können ?
Ich glaube, dass irgend was mit CB's Audioengine nicht 100% richtig läuft.
Und nochmal zum Sound generell:Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach, dass immer einzelne Spuren/Parts/Events um einige Samples verschoben werden. Und als weiteres schwerwiegendes Manko die Problematik, dass die Plugin Verzögerung nicht mal bei den Hauseigenen "VST-Dynamik's" korrekt ausgeglichen wird.
Übrigens Hab ich mit einem Freund das Ganze auf einem Mac und auf einem PC durch gecheckt und eigentlich immer die selben Fehler entdeckt. Öffensichtlich liegt der Fehler in der Programmierung (! Quellcode !).
Gruß Zifko
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Antwort#8
Also ich finde, das sagt garnix aus. Zum Einen ist die Dateilänge bei Cubase normal, da auch Punch in und Punch out Punkte kurz vorher und nachher angehängt werden. Das hat wohl den Grund, daß Cubase so in der Lage ist, saubere Crossfades hinzubekommen. (Stell Dir vor, die Phase ist gerade auf Maximalausschlag, wenn der Punch In Punkt kommt - dann hättest Du ein digitales Knacken drin. Wenn Cubase schon ein paar ms früher anfängt, kann es einen ganz kurzen Fade in machen, um solche Probleme auszuschalten.
Dies ist keine offizielle Erklärung, ich habe das nur festgestellt, als ich mir mal einen Drumloop Bounce hinterher angesehen habe. Solange man nichts in Cubase verändert, wird der Loop auch nicht verschoben. Macht man jedoch einen neuen Import, verschiebt sich das ganze nach meiner Erfahrung um genau diesen Fade In nach hinten. (ist aber so minimal, daß es mich nie gestört hat)
Die 7000 Unterschiede können allein von der Lautstärke herrühren, denn du wirst es nicht schaffen, beim Bounce die exakt gleichen digitalen Werte wieder zu erreichen.
Dennoch ist es natürlich offensichtlich, daß die Soundqualiät in Cubase VST irgendwie leidet. Bei SX soll es hörbar besser sein...

Steve
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Antwort#9
Wie dem auch sei - ich bin von Cubase losgekommen.
Cubase ist für mich nur noch ein Sample-Editor oder ein VST-Instrument.
Alles Audio-Material lade ich in den (die) Reason-Sampler.
Es klingt einfach besser, besonders der Mixer.
Hört sich komisch an, aber dieses "digitale" Back to the Roots hat meinem Sound echt auf die Beine geholfen.
Mein Reason und meine Pluginn-Sammlung gebe ich echt nicht für das tollste Pro Tools her (naja, für 'n Pro Tools HD 3 vielleicht schon *g*).
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Antwort#10
Ich glaube, dass irgend was mit CB's Audioengine nicht 100% richtig läuft.
Öffensichtlich liegt der Fehler in der Programmierung (! Quellcode !).
Mag sein. Ich denke aber nicht, dass es ein triviales Problem ist: denn dann wäre es behoben. So frage ich mich, wie siehts denn mit den anderen Programmen aus?
Wenn du letzteren kriegst: bitte mailen! Den will ich auch haben....
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