Wo wir gleich beim Thema sind:

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Wie und womit kann ich "stehende Wellen" künstlich bereits im eigentlichen Mix erzeugen?
Sodass diese Dinger bereits unabhängig von der Raumakustik bereits auf der Platte sind?
Software?
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Antwort#2
Mit einer Saite z.B. Na gut, ist ne stehende Transversalwelle.
Also ein Blasinstrument.
Oder auch zwei parallele schön reflektierende Wände.
Wozu soll das gut sein?
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Antwort#4
ein gutes österreichisches gymnasium *grins*
Georg
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Antwort#5
hi,
stehende wellen sind raummoden, die entstehen, sobald parallele wände vorhanden sind. das heißt ein recheckiger raum hat 3 raummoden, bzw. stehende wellen.
errechnen kann man diese auch.
340/2xd = freq (hz)
d= abstand der parallelen wände.
mit dieser formel läßt sich auch der kammfiltereffekt berrechnen, wenn d dem abstand vom mik zur wand entspricht.
raummoden sind nicht erwünscht und deshalb ist man ganz froh, wenn diese nicht mit auf cd kommen. sonst wären alle bauakustischen maßnahmen für die katz.
gruß racker
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Antwort#6
Hi Racker!
Es ist nicht ganz richtig. Nicht nur in rechteckigen Räumen und zwischen parallelen Wänden gibt es Moden. Immer dann wenn die Reflexionen an den Ausgangspunkt "zurückkehren" und somit von neuem "den gleichen Weg gehen" kommt es zu stehenden Wellen, Moden, Resonanzen. Hauptsache die Dimensionen dieses Weges sind im Bereich der Wellenlänegen zu finden.
Im allgemeinen geht man von drei Arten von Resonanzen in geschlossenen Räumen aus. Es gibt axiale, tangetiale und schräge.
Die axialen sind die, die sich am meisten bemerkbar machen, dafür sind sie aber auch am leichtesten zu berechnen. Sie werden zwischen zwei Wänden hin und her geworfen. (von Dir beschrieben)
Da die anderen zwei Arten sozusagen pro Periode öfter an Wände stoßen und somit auch mehr absorbiert und diffundiert werden, verlieren sie schneller an Energie und haben, vor allem die dritte Art, die schrägen Resonanzen, weniger Auswirkungen auf die Färbung des Klangs in diesem Raum.
Aus oben genannten Gründen ist auch der Einsatz von Diffusern besser als das schräg stellen von Wänden. Dieses macht nur die Berechnung(z.B. Deine Formel) fast unmöglich.(über das Volumen des Raumes kann man ca. die Resonanzen vorhersagen)
Gruße
Andreas M
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