Ich möchte einen Compressor für Gesangsaufnahmen kaufen. Wie wird sowas angeschlossen? Preislich kommt nur der Behringer MDX-2200 Composer-PRO in frage... der hat allerdings keine Phantompower. Recht die Speisung vom Mischer für das Mikrophon aus?
Compressor
Geschrieben von BB am 29. August 2002 12:46:16:
Hallo Basty - BB,
üblicherweise arbeiten "anständige" Kompressor/Limiter-Geräte mit dem Arbeitspunkt auf Line-Level, das sind + 4 dBu (Profi-Studiolevel) oder -10 dBV (Amateur-Heimlevel) - also hinter dem Mikrofon-Vorverstärker.
Jetzt ist deine Frage ziemlich unverständlich: "Reicht die Speisung vom Mischer für das Mikrophon aus, weil das Gerät keine Phantomspeisung hat?"
Wo willst du denn dein Gerät seltsamerweise mit Phantomspeisung anschließen?
Gruß
ebs
Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik:
http://www.sengpielaudio.com
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Hallo Basty - BB,
üblicherweise arbeiten "anständige" Kompressor/Limiter-Geräte mit dem Arbeitspunkt auf Line-Level, das sind + 4 dBu (Profi-Studiolevel) oder -10 dBV (Amateur-Heimlevel) - also hinter dem Mikrofon-Vorverstärker.
Jetzt ist deine Frage ziemlich unverständlich: "Reicht die Speisung vom Mischer für das Mikrophon aus, weil das Gerät keine Phantomspeisung hat?"
Wo willst du denn dein Gerät seltsamerweise mit Phantomspeisung anschließen?
Gruß
ebs
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Hallo Basti,
Die Frage ist, ob du tatsächlich einen Kompressor oder einen "Kanalzug" anschaffen möchtest, wenn du das Teil schon speziell für Gesang verwenden möchtest.
Im Unterschied zu nem "normalen" Kompressor bietet ein "Channel Strip" vor allem einen hochwertigen Mikrofonverstärker, evtl. auf Röhrenbasis, das ist zur Zeit mal wieder höchst in Mode, und weiterhin je nach Modell neben nem Kompressor noch nen guten EQ und / oder Deesser.
Wenn du wirklich ein so begrenztes Budget hast, dann ist der Composer eine sehr gute Wahl (laß dich da nicht irritieren - im Preis/Leistungs Verhältnis ist Behringer bei vielen Geräten immer noch unschlagbar, und sooo schlecht ist das Ding dann ja auch nicht).
Ich würde dir aber trotzdem empfehlen, wenn du mit dem Gerät einige Zeit gearbeitet hast und dich mit der Funktionsweise eines Kompressors vertraut gemacht hast, beim Musikalienhändler deines Vertrauens mal ein paar teuerere Modelle (z.B. von dbx oder SPL) auszuprobieren, um mal zu hören, wo für die damit verbundenen Mehrausgaben die Klangunterschiede liegen. Möglicherweise kannst du dir auch mal ein teureres Gerät für ein paar Tage ausleihen, und zu Hause in Ruhe mit dem Composer vergleichen.
Es Gate Faderleicht, nur Mute! (und ja, ich weiß, der is nicht von mir!)
Janko
Die Frage ist, ob du tatsächlich einen Kompressor oder einen "Kanalzug" anschaffen möchtest, wenn du das Teil schon speziell für Gesang verwenden möchtest.
Im Unterschied zu nem "normalen" Kompressor bietet ein "Channel Strip" vor allem einen hochwertigen Mikrofonverstärker, evtl. auf Röhrenbasis, das ist zur Zeit mal wieder höchst in Mode, und weiterhin je nach Modell neben nem Kompressor noch nen guten EQ und / oder Deesser.
Wenn du wirklich ein so begrenztes Budget hast, dann ist der Composer eine sehr gute Wahl (laß dich da nicht irritieren - im Preis/Leistungs Verhältnis ist Behringer bei vielen Geräten immer noch unschlagbar, und sooo schlecht ist das Ding dann ja auch nicht).
Ich würde dir aber trotzdem empfehlen, wenn du mit dem Gerät einige Zeit gearbeitet hast und dich mit der Funktionsweise eines Kompressors vertraut gemacht hast, beim Musikalienhändler deines Vertrauens mal ein paar teuerere Modelle (z.B. von dbx oder SPL) auszuprobieren, um mal zu hören, wo für die damit verbundenen Mehrausgaben die Klangunterschiede liegen. Möglicherweise kannst du dir auch mal ein teureres Gerät für ein paar Tage ausleihen, und zu Hause in Ruhe mit dem Composer vergleichen.
Es Gate Faderleicht, nur Mute! (und ja, ich weiß, der is nicht von mir!)
Janko
Hallo,
ich habe mit dem Composer nicht sehr gute Erfahrungen gemacht, an Deiner Stelle würde ich mir einen dbx-Compressor 166 (A o. XL) gebraucht kaufen, da man bei der Bedinung dieser Geräte nicht viel falsch machen kann, naja beim XL schon. Die klingen für ihr Geld echt gut.
Gruß
Arne
ich habe mit dem Composer nicht sehr gute Erfahrungen gemacht, an Deiner Stelle würde ich mir einen dbx-Compressor 166 (A o. XL) gebraucht kaufen, da man bei der Bedinung dieser Geräte nicht viel falsch machen kann, naja beim XL schon. Die klingen für ihr Geld echt gut.
Gruß
Arne
ich habe mit dem Composer nicht sehr gute Erfahrungen gemachtIch ebenfalls nicht. Ausser man braucht mal Mulm.
Da er aber auch nach dem Anschluss eines Mikros fragt, wäre ein Channelstrip wie Mindprint Envoice, LA Audio MPX10, SPL Channel One, Focusrite Voicemaster, dbx 376 und so weiter.
Bei reinen Kompressoren ist auch mal der RNC (really nice compressor) von FMR Audio zu erwähnen. Stereo (aber nicht 2x Mono!), unsymetrische I/Os (inserts sind eh meist nur unsymetrisch), aber immer super Kritiken. 200Dollar, zu beziehen u.a. unter www.mercenary.com. (Versandkosten nach D ca. 50-100Euro)
nochmal... was ich möchte: ich möchte bei gesangsaufnahmen laut und leise etwas nieder"bügeln" - also vernünftigen pegel, kein übersteuern. was ich dachte, was zu tun wäre: ich schließe das mikro per xlr an einen kompressor an, gehe per xlr weiter in den mischer und von dort aus in die audiokarte. ist das verkehrt? sorry...bin musiker :-)
xlr an einen kompressor an, gehe per xlr weiter in den mischer und von dort aus in die audiokarte. ist das verkehrt?Ja! Du gehts u.a. deshalb in dem Mischer um das Mikrofonsignal zu verstärkern.
Also um die "preamps" des Mixers zu nutzen die dir das Signal auf "line-pegel" verstärkern. Kompressoren arbeiten fast ausschliesslich mit line-pegel. Daher müssen sie nach dem Preamp geschaltet werden.
Also Mikro->Preamp(==Mixer)->Kompressor->A/D-Wandler(==Soundkarte)
Zum Einschleifen gibt es an Mixer auch die sog. Insertbuchsen.
Lieber ohne Kompressor als mit "Composter".
Im Ernst: Schleife den Comp am Insert des Mixers ein. Cool für voc ist der Aphex 108, kost auch nicht die Welt, aber schon etwas mehr als der Rot-chinesische Composter. http://www.aphex.com
Grüsse
Detlef
Im Ernst: Schleife den Comp am Insert des Mixers ein. Cool für voc ist der Aphex 108, kost auch nicht die Welt, aber schon etwas mehr als der Rot-chinesische Composter. http://www.aphex.com
Grüsse
Detlef
okidok. insert habe ich gefunden. was ich nun kaufen sollte weiß ich immer noch nicht. was käme so für 200E in frage, wenn nicht behringer? samson? dbx? an jedem produkt steht compressor, und ist wohl doch nicht das, was ich suche...
Einen der besten Kompressoren und für gutes Geld zu haben ist von Mindprint der En-Voice. Ist einen Röhrenkompressor der richtig Dampf macht. Gibts für 639?, vielleicht ein bisschen teuer für deinen Geldbeutel, aber du wirst es nicht bereuen. Aber wie gesagt, wenn du wirklich nur einen schmalen Geldbeutel zur Verfügung hast, dann kann man sich auch BehringerMüll kaufen. Aber ich rate dir, spare lieber noch ein paar Monate, und hole dir einen "richtigen". Dann wirst du auch nicht enttäuscht werden. Weil es gibt nix schlimmeres, als wenn man Geld aus gegeben hat, für Produkte die einem nicht gefallen, weil das Geld ist definitiv weg.
Bis denne
Maini
der gute En - Voice
Bis denne
Maini
der gute En - Voice
Hallo,
also zum ersten finde ich es nicht gut, dass hier mal wieder nur nach Namen gehandelt wird.
Ich finde, am Anfang ist ein Composer durchaus ausreichend. Ich würde mir keinen neuen kaufen, sondern mal bei e-bay schauen.
Grüße
Tomy
Nur Werbung
also zum ersten finde ich es nicht gut, dass hier mal wieder nur nach Namen gehandelt wird.
Ich finde, am Anfang ist ein Composer durchaus ausreichend. Ich würde mir keinen neuen kaufen, sondern mal bei e-bay schauen.
Grüße
Tomy
Nur Werbung
Moin!
Bei Deinem Budget empfehle ich Dir den 266 von dbx, der tut in dem Preissegment gute Dienste.
Grüße
Markus
marcoustic audio
an jedem produkt steht compressor, und ist wohl doch nicht das, was >ich suche......Hm, aber was suchst Du denn dann? Dein Mikrofon kannst Du mit den pultinternen Vorverstärkern schonmal verstärken und jetzt suchst Du eine Möglichkeit, die Dynamik zu begrenzen. Dann ist doch ein Compressor im Insertweg genau das richtige, oder?
Bei Deinem Budget empfehle ich Dir den 266 von dbx, der tut in dem Preissegment gute Dienste.
Grüße
Markus
marcoustic audio
Danke, Tomy. Endlich mal einer der sich von Markennamen lösen kann (und diese elende Behringer-Diskussionen hatten wir ja schon zur Genüge).
Ich bleibe dabei: Composer sind bei weitem nicht so schlecht wie ihr Ruf und für den Preis unschlagbar - hey, das Ding kostet 89 Euro bei Thomann, wenns dann trotzdem so klingen würde wie ein Envoice für den achtfachen Preis, dann würden ja wohl die anderen bescheissen, oder?
Außerdem, wenn man nen wirklich einfach zu bedienenden und "trotzdem" gut funktionierenden Komp. sucht, dann sollte man mal den Dynamaxx von SPL probieren.
Janko, der auch lieber nen DPR-402 benutzt, aber den "Composter" durchaus zu schätzen gelernt hat
Ich bleibe dabei: Composer sind bei weitem nicht so schlecht wie ihr Ruf und für den Preis unschlagbar - hey, das Ding kostet 89 Euro bei Thomann, wenns dann trotzdem so klingen würde wie ein Envoice für den achtfachen Preis, dann würden ja wohl die anderen bescheissen, oder?
Außerdem, wenn man nen wirklich einfach zu bedienenden und "trotzdem" gut funktionierenden Komp. sucht, dann sollte man mal den Dynamaxx von SPL probieren.
Janko, der auch lieber nen DPR-402 benutzt, aber den "Composter" durchaus zu schätzen gelernt hat
soll er sich doch den alten mdx2000-composer gebraucht kaufen... der neue ist nun wirklich so toll nicht, aber ausreichend.
Einen der besten Kompressoren und für gutes Geld zu haben ist von Mindprint der En-Voicedu meinst dn T-Comp?
Der Envoice ist ein Channelstrip mit Compressor.
Im Mindprintforum findet sich jetzt sogar eine Anleitung zum Verändern der fixen Regelzeiten.
