Hallo Leute, wie ist der Qualitätsunterschied einer mit 320 kbs (Fraunhofer Codec) kodierten Datei zu den Minidisk Formaten. Ist die Qualität vergleichbar? Rein theoretisch dürfte es doch keinen großen Unterschied geben, oder? Ich plane MP3s für Live Beschallungen einzusetzen. Besten Dank im voraus Helga
Ich hatte mal einen Blindtest gemacht immer 1min Original, X1, X2, X3. Wobei ich hören musste was die anderen drei waren (128kb mp3, 256 und original). Die Dateinen habe ich durch ein kleines Programm zufällig umnummerieren lassen. Ich wusste es wirklich nicht, bis ich ins logfile geschaut habe. Fazit war: mp3 ist bei komprimierter Rockmusik erstaunlich gut, 256 und original waren nicht zu unterscheiden. Bei vielen natürlichen Instrumenten hört man noch die Verschlechterung von original zu 256. Aber bei reiner elekronischer Musik (DarkWave, Techno) merkt man (==ich) keinen Unterscheid zum unkomprimierten Original. Es kommt also aufs Material an. Zweite wichtige Erkenntnis: Der Einsfluss der DA-Wandler ist teilweise schlimmer als der Unterschied zwischen 128er mp3 und Original.
Hi! bei MD hast du halt das Risiko, dass die Aufnahme nicht all zu gut wird, bei mp3 kannst du sie ja direkt von der CD auf den Rechner rippen. Hat auch den Vorteil, dass du die Tracks schneller und übersichtlicher erstellst und findest. Und mal ganz ehrlich: Selbst wenn man einen Minimalen Unterschied hört, WER hört den denn bitte bei einer Livebeschallung bei allen Nebengeräuschen, Reflektionen, etc noch raus???
Danke, dass es mal einer sagt. Es kommt immer auf den Einsatzzweck an, und denjenigen, der live mit Publikum im Saal eine mp3- von einer MD-Zuspielung unterscheiden kann, den will ich sehen... ;-) Gruss, Thomas