Was heißt eigentlich "Warm"

Erstellt 2 Antworten3 Beiträge
Startbeitrag#1
haben diese Töne eine besonders hohe Termperatur?;-)))))
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Antwort#2
Rolly fragt grinsend: "Haben diese Töne eine besonders hohe Temperatur?"
Vermutlich ist das Thema "warm-klingende EQ-Filter von Jünger-Audio" gemeint.
Der Ausdruck ist nicht besonders schön. Aber Musiker und Techniker haben eben diese Sprache. Da kommt der Violinisto (Geiger) zu mir und fiedelt mir seine unangenehm hohen quietschenden Töne auf der hohen e-Saite aus Stahl vor und sagt: bitte nimm diese Töne schön warm auf - oder mach' die mal schön warm-klingend.
Als Gegensatz dazu ist ein bestimmter "elektrisch-kalter" Digitalsound zu nennen, der bei den ersten Sony PCM-1600 A/D- und D/A-Wandlern leider erzeugt wurde.
Gruß
ebs
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Antwort#3
Nicht nur bei diversen Effektgeräten, sondern vor allem bei den Billig-Effekten im PC (vor allem Hall) klingt einiges ziemlich kalt, ich würde sagen metallisch.
Da aber immer mehr Produktionen damit gemacht werden, ist die Frage, ob sich der Massengeschmack nicht ohnehin in diese Richtung entwickelt.
Bei einem Cubase-Seminar hat der Schulungsleiter mal ein Experiment gemacht und einen Digitalmix durch eine analoge Bandmaschine gejagt und anschließend wieder aufgenommen, war ein Unterschied wie eine Kuh und ein Toaster.
Da helfen selbst Plugins wie Magneto noch nicht, mal sehen, vielleicht erfindet die Softwareindustrie ja mal was Gescheites.
Ach ja, ich arbeite übrigens nur mit einem Rechner (außer live), hab' mich irgendwie daran gewöhnt.
Als Tipp würde ich sagen (aber das ist ja nichts Neues), Effekte sparsam einsetzen, typischer Einsteigerfehler ist immer brutal viel Hall, da hilft selbst ein sauteures Lexicon-Gerät nicht mehr.



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