EQUALIZER

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Martin ich mache Homerecording,
du sagst ich nehme ohne Equalizer auf. Wie machst du das ? Wenn ich aufnehme mag der Saenger mehr Baesse oder Hoehen im Kopfhoerer. Diesen Signal mit Equalizer geht dann aus dem Direktout vom Mischpult in der Soundkarte auf dem Harddisk. Mach ich etwas falsch ? Soll ich einen Equalizer vor dem Kopfhoerer setzen. Den Signal im Kopfhoerer nehme ich aus dem Mischpult. Ich arbeite mit einem SOUNDTRACS PROJEKT 8 Konsole.
danke aus Luxemburg
GIGI
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Antwort#2
Wichtig ist das sich der Musiker wohlfühlt. Also gib ihm seinen Bässe....
...und seinen Hall.
Die meisten Musiker sind gewohnt wie andere Consumer auch, die Bässe und Höhen kräftig reinzudrehen. Eine lineare Abhöre klingt für die nicht gut.
Du hast mehrere Möglichkeiten:
a) der Sänger hat tatsächlich ein dünnes Stimmchen und braucht sowieso mehr Bässe oder EQ, dann kann man schon _vorsichtig_bei der Aufnahme EQen. Lieber weniger denn einmal falsche Frequnzen raus/reingenommen kriegt man kaum wieder gescheit rein/raus.
b) Beim Abhören im Sängerkanal einen EQ benutzen. Also nach dem Recorder.
c) vor dem Kopfhörer ein EQ benutzen wenns bei dir auf der Abhöre richtig klingt.
BTW. das Inlinekonzept mag ich nicht. Weil es für viele Anwenungen eben nicht geht. Wenn ich beispielsweise noch eine Gesangsspur aufnehme dann ändere ich nicht den Kanal wo der Gesang reinkommt, sondern nur die Spur auf dem Recorder und den Abhörkanal. Meistens belegt man ja nicht mal einen Kanal auf dem Mischpult sondern benutzt einen externen Preamp. Inline ist sinnlos. Der einzige Sinn besteht darin praktisch die doppelte Anzahl von Kanälen zu haben. Also 64 Spuren auf einen 32spur Inlinepult abmischen zu können.
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Antwort#4
Hallo Thomas,
daß Inline sinnlos sei, da muß ich widersprechen.
Wie Du meintest, änderst Du, wenn Du noch eine (weitere?) Gesangsspur aufnimmst nicht den Eingangskanal, sondern nur die Spur und den Abhörkanal. Wenn Du beim Inlineprinzip über die Gruppen rausgehst, geht das doch genauso- außer Du verwndest den Direct Out.
Ich denke auch, daß man oft bei HD Recording die Abhörmischung im Rechner machen kann und dann am Pult nur noch Stereo anliegen hat. Aber gerade wenn man viele Signale gleichzeitig aufnimmt (und auch noch analog), dann ist Inline sehr viel übersichtlicher, als z.B. Splitmässig abzuhören, vorrausgesetzt man hat genügend Kanäle.
Wenn man aber nur wenige Signale gleichzeitig aufnimmt, ist es natürlich auch entbehrlich.
Viele Grüße
Uvo
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Antwort#5
daß Inline sinnlos sei, da muß ich widersprechen.
Einigen wir uns drauf, dass _ich_ damit nix anfangen kann.
Sinn macht es nur wenn die Kanäle zum Abhören plus Kanäle zum Aufnehmen mehr sind als die Gesamtzahl der Kanäle.
Ansonsten hörte ich auch bis zu 16gleichzeitige Kanäle lieber getrennt auf vollständigen anderen Kanälen ab.
Das Problem beim Inlining ist, dass die Anzahl der reingehenden oft ungleich der anzahl der rausgehenden ist. Daher leidet die Übersichtlichkeit.
Beispiel:
benutzte Pultpreamps:
Bassdrum, Snare oben, Snare unten, T1-T4, Highhat, OHL+R, Bass, Gitarre, Vocals
Benutzte Recordertracks:
Bassdrum, Snare, Toms (Stereosubmix), Highat, OHs, Bass, Gitarre L, Gitarre R, Lead Gitarre, Vocals1, VocalsChorus, BackVocals, Keyboard L,R
Wies halt früher mit 16Spuren ADAT + MAckie war.
Wie wäre denn da die übersichtliche Inline-Mixerbelegung?
Jetzt da im Rechner gearbeitet wird, ist es sowieso ganz anders. U.a. bieten alle virtuellen Pulte sowieso keine Inlinefunktion. Daher stellt sich die Frage
gar nicht und ich vermisse auch nichts.
Auch wenn einige auf die Mackie 8bus-Pulte schwören. Die Teilke rauschen und Gruppen sind nur zum Zwecke des Submischens (wie oben Snare und Toms) sinnvoll.
Ansonsten gilt: so schnell wie möglich wieder raus....
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Antwort#6
Hallo,
am besten gehst Du mit dem Signal entweder über einen Mischpultkanal (egal ob Inline oder nicht) oder einen ext. Preamp direkt ins Aufnahmegerät. Von dort kommt das Signal wieder zurück in Dein Pult. Dort machst Du den Kopfhörermix für den Sänger mit all seinen Wünschen. Die meisten Recordingpulte haben einen sogenannten Split-Modus, d.h. Du kannst zwei voneeinander unabhängige Mischungen erstellen, eine für den Kopfhörer und eine für Deine Abhöre.
Um die bereits beschriebenen Nachteile eines Inline Pults zu umgehen, kannst Du mit `ner Patchbay arbeiten, dann kann der Kanalzug bleiben, wenn Du `ne zweite Spur aufnimmst.
Ich benutze folgende Kette: Signal > Pult (1. Hälfte) > Patchbay > Bandmaschine / HD-Recorder > Patchbay > Pult (2. Hälfte) So kann ich jedes Signal auf jede Spur bzw. auch jede Spur auf jeden Mischpultkanal legen und bin unendlich flexibel. Außerdem kann ich mit der PFL-Funktion in meiner Abhöre auch mal nur den Sänger hören, ohne daß sein KH-Mix verändert wird.
Ich hoffe, daß ich Dir helfen konnte.
Martin
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Antwort#7
danke,
da ich eine grosse Latentzeit habe Splitte ich den Output von meinem Micropreamp
und gehe zuerst in einem SPL Dynamx Kompresor, dann ueber einen Splitter einmal ins Pult und einmal im PC. Im PC ueber Aark20/20 ist das Signal nicht mit Equalizer. Das Signal im Kopfhoerer mit Equalizer.
Ist das auch eine Loesung? Habe ich nach dem Splitter Verlust?
Das Ganz mixe ich mit Midisounds und Stimme wiederum auf dem Mischpult und dann ueber den Behringer Digital Kompressor Digital Stereo ins PC.
Ist das OK ?
danke
gigi
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Antwort#8
Hallo,
das müsste so funktionieren, ein ordentlicher Splitter macht keine Verluste.
Martin
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Antwort#9
danke und gruss aus Luxemburg
gigi
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