HILFE, die pegel auf meinen aufnahmegeräten (tascam da-38) stimmen nicht mit den pegeln auf meinem mischer überein! (soundtracks topaz) ich benutze die unsymetrischen ausgänge der tascams, jedoch ist ein pegel auf dem band unter 0db, im pult schon über 3 db. pegeluntrerschiede in hinsicht auf -10dbv und +4dbu schliesse ich mal vorsichtig aus! die equalizer sind ebenfalls ausgeschaltet geblieben!
Hilfe naht? Misst du mit statischem Sinuston und verfügst im Pult über VU-Meter? Dann müsste der Lead dieser VU-Meter und die Empfindlichkeit der Mischpulteingänge ermittelt werden, um dir eine präzise Einmessungsanweisung zu geben. Der DA-38 hat Spitzenspannungsmesser, deren 'Integrationszeit' (naja, digitale Messung) sich naturgegeben von der sehr langen der VU-Meter unterscheidet. Höre ich diesbezüglich etwas von dir? Hans-Joachim
hallo, so tief bin ich noch nicht in der materie, als das ich dir genau sagen kann, was ich selbst besitze. ich hab ne handelsübliche meterbridge am pult, und anscheinend sagt dir das da-38 schon etwas!
bei einer aufnahme hatte z.b. die snare auf dem da-38 gleichen pegel wie die bass-drum, im pult jedoch war die bass übersteuert, die snare nicht. in umgekehrter reihenfolge, also vom pult aufs band, sind die pegel identisch! ich habe mir überlegt, nach den aufnahmen die "line" eingänge des mischers mit den ausgängen des da-38 zu speisen. zumindest habe ich dann die möglichkeit, die pegel runter zu schrauben. spricht was dagegen???
oder sind die signale grundsätzlich schon übersteuert, wenn ich die spitzenwerte um 0db halte?
Lieber Miralem, du schreibst folgendes: "ich hab ne handelsübliche meterbridge am pult" Handeslüblich ist so ziemlich alles, was wir verwenden, solange ich nicht zu intensiv den Lötkolben schwinge. Ich bin daher noch nicht weiter, deshalb eine Rückfrage: Besitzt jene Meterbridge (VU-?)Zeigerinstrumente oder LEDs? Im Falle von Zeigerinstrumenten wäre die Sache bereits mit höchster Wahrscheinlichkeit klar und man könnte sich über die Pegelunterschiede auslassen. "in umgekehrter Reihenfolge, also vom pult aufs band, sind die pegel identisch!" Frage: Wo misst du jetzt, im Pult oder am DA-38? Diese Feststellung spricht aber wohl für eine VU-Messung im Pult mit Einschwingzeiten zwischen 250 und 300 ms, d.h. Pegelspitzen werden auf der Pult-Meterbridge nicht mehr vernünftig angezeigt. Dagegen erscheinen jene Spitzen auf den Aussteuerungsmessinstrumenten des DA38 mutmaßlich -ich habe das bei den DA's nie exakt erfasst, weil bei mir an allen Ecken und Enden gemessen wird...- mit ihrem tatsächlichen Pegel. Um nun mit VU-Metern doch halbwegs genau Pegel überwachen zu können, verpasst man dem VU-Meter bei Beaufschlagung mit statischem Sinuston (1 kHz) einen sog. Lead (Vorlaufgröße), der im Vergleich zu Spitzenspannungsmessern für analoge Zwecke (10 ms Integrationszeit) zumeist 6, gelegentlich aber auch 7 bis 10 dB betragen kann. Man macht also letztlich das VU-Meter um 6-10 dB empfindlicher als einen vergleichbaren Spitzenspannungsmesser, damit bei 'schwankender' Modulation der mittlere Pegel bei beiden Messverfahren halbwegs gleich angezeigt wird. Sollen digitale Geräte per VU 'überwacht' werden (ein Widerspruch in sich...), müssten dabei noch einmal 9-10 dB zugeschlagen werden. Damit muss der Lead natürlich die ballistischen Eigenschaften des jeweiligen Messwerkes berücksichtigen, das früher ja immer mechanisch (Zeiger) war, heute oft aber auch als elektronische LED-Kette angelegt ist, deren Messverstärkereigenschaften dann allein die Integrationszeit bestimmen. Kurze Spitzen gehen im VU-Meter per definitionem (!) immer unter, weshalb sich zur Pegelüberwachung in der professionellen Tonaufnahme über ganz Europa schon früh der Spitzenspannungsmesser durchsetzte. Leider fand ich im Internet kein Handbuch deines nach meinem Wissen ja analogen Pultes, so dass ich die Nennempfindlichkeit des in Frage stehenden Einganges nicht kenne, sollte er überhaupt fix sein. Sieh' bitte die Nennempfindlichkeit im Handbuch nach. Weiterer Schritt: Lege mit dem DA-38 und seinem eingebauten Sinusgenerator (ich kenne dessen Pegel nicht, weil ich den DA-38 nicht besitze und auch noch nie verwendet habe; die Pegel bei meinen DA-98HR sind zu -16,-18 und -20 dB einstellbar) einen Pegel auf dein Mischpult, der dort 0 dBVU (ich nehme das Vorhandensein von VU-Metern im Pult einstweilen einfach mal an) ergibt. Was zeigt dabei der Pegelmesser im DA-38 an? Das sollte im Bereich von -16 dBfq (des DA-38) liegen. Wichtig dabei: Welche Ausgänge des DA-38 verwendest du? Cinch (unsymmetrische -10 dBV, also 0,316 V) oder 25-Pin-Sub-D symmetrisch (+4 dBU, also 1,23 V)? Ansonsten wäre es vielleicht nicht abwegig, wenn wir privatim über die Sache diskutierten, weil das wahrscheinlich so individuelle, auf deine Situation zugeschnittene Fragestellungen zutage fördert, dass man damit vielleicht doch das allgemeine Forum eher belastet als bereichert, auch wenn die Sache namentlich bei umfangreicherer (analoger) Mimik im Studio nicht ganz unwichtig ist. Der 1,55-Volt-Fetisch unserer Väter erblickte nicht zufällig das Licht der Welt, denn die Praktiker wussten schon, was sie taten, wobei sie ihre Grenzen kennen lernten. Herzlichen Gruß aus München
hallo allda! nur noch mal bezüglich meines einfalls! könnte ich die da-38 ausgänge auf die line in wege schalten (beim abmischen)? das würde mir zumindest eine vorrübergehende variante ermöglichen. bezüglich des pegel krimms krams werd ich mich dann per mail bei dir melden, und danke dir erst mal vorab für die infos!!!