Harddiskrecording und Prozessorüberlastung!

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi Harddiskrecorder...
Ich stehe momentan vor dem Problem, das mein PC bei 25 Tracks (inklusive AUX und Submixes) ziemlich am Ende ist. (P4 2,4GHZ 512 MB DDR-Ram, schnelle IDE-Platte (die aber nur zu 30% ausgelastet ist))
Ich vermute das dies Hauptsächlich durch die Directx /VST-Plugins kommt.
Mich würde mal interessieren wie Ihr arbeitet?
Benutzt Ihr den PC nur als (Magnet-)Bandersatz und mischt an einem externen Mischpult mit externen Effektgeräten?
Mir ist klar, dass ich durch destruktive Effekte etc, das System entlasten könnte, was ich aber eher als Notlösung ansehe.
Da alle Wave-Files bisher mit 96khz aufgenommen wurden, spiel ich auch schon mit dem Gedanken, alles auf 48 khz runterechnen zulassen , ist da ausser dem (wahrscheinlich kaum hörbaren) Qualitätsverlust etwas zu beachten?
Danke für Eure konstruktiven Vorschläge Joe
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Antwort#2
a) 96kHz halte ich vor allem in Hinsicht auf die Rechnerleistung für überflüssig. Selbst der Unterschied 44.1 und 48 macht sich bemerkbar. Bei 44.1 geht eben noch ein bischen mehr ohne das es schlechter klingt.
b) ich arbeite mit creamware pulsar + pulsar srb (== 8 DSPs) reicht zwar auch nicht aus alleine. Aber zusammen mit cubase gehts. 40spuren, viele mit gutem EQs (Sonic Timeworks, Waves Q), ein paar compressoren (sonic timeworks, creamware, waves) und zwei-drei Reverbs. Cubase ist quasi ein vormischer und einen Teil der FX werden dort gerechnen. Auch lässt es sich in Cubase besser automatisieren. Das eilg. Mischen geschieht dann mit dem Pulsarmixer und dessen plugins. Und man kann - ohne Latenz - externen FX einschleifen, was den Rechner nochmals entlastet.
Gerade Reverbs sind wahre CPU/DSP-fresser oder sie klingen nicht gut. (Waves Renaissanceverb braucht fast 50% meiner CPU-Leistung..:-() Und manche Geräte die gerade nicht neutral klingen sondern analogen Sound machen klingen als analoge Geräte besser als irgendwelche plugins, dessen Röhrensimulationen (z.B.) meist nicht überzeugen können im Gegensatz zum SPL Charisma beispielsweise.
Und sei froh mit Protools LE hättest du nur 24....(was das Ausschlusskriterium für mich darstellte)
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Antwort#3
Also ich halte 96 Khz für überflüssig (für CD-Produktionen ohnehin), aber ich glaube, das ist hier garnicht das Problem.
Ich hatte in einem Thread weiter unten bezgl. der Dropouts schon einmal einige Tips aufgezählt, wie der PC zu optimieren ist. Ich arbeite zur Zeit mit einem P4 2 Ghz allerdings mit 1GB RDRAM, das Biest ist sauschnell und nur für Musikanwendungen konfiguriert.
Was eine nicht zu verachtende Rolle spielt ist, wofür der Rechner zusätzlich noch eingesetzt wird (Internet-Anwendungen, Office-Sachen, usw.) Hier werden häufig Sachen installiert, die nicht nötig sind.
Leider lassen sich unter XP nicht alle Sachen, die man nicht benötigt, auch abschalten, Beispiel die Tooltip-Fenster (gelbe Mini-Fenster, die beim Halten des Mauszeigers auf bestimmte Menüpunkte erscheinen).
Wenn Du möchtest, suche ich mal die entsprechenden Artikel zum Optimieren des PC für Dich heraus (sind glaube ich in der Keyboards erschienen).
viele Grüße aus Krefeld, Frank


http://www.sirencircle.de
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Antwort#4
Zum RAM. Du schreibst mit 1GB. Ich habe bei mir festgestellt, dass der Sprung von 256MB auf 512MB enorm war. Erweiterung auf 786MB brachte kaum bessere performance. Speicher ist bei reiner Audioanwendung auch nicht sooo wichtig. Wichtig ist, dass alle gleichzeitig laufenden programme bedient werden können. Die reine Verarbeitung der Audiodaten verbraucht nur wenig Speicher.
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Antwort#5
Hallo Thomas,
da hast Du sicherlich Recht, allerdings halte ich für die meisten Anwendungen 128 (Beitrag vorher) oder 256 MB für zu wenig, sicherlich 1GB ist übetrieben, aber den rechner habe ich damals so über unsere Firma bestellt, da war mir das relativ egal.
Was allerdings absolut wichtig ist, daß man eine Standard-PC-Installation "musikfähig" macht, einfach nur das OS aufspielen und loslegen ist einfach nicht genug.
Ich habe lange mit einem 500 MHz-System gearbeitet (256 MB RAM), klar, irgendwann ging es nicht mehr, aber mit einigen Optimierungen kann man eine Menge herausholen...
viele Grüße aus Krefeld, Frank


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Antwort#6
Hi ThomasT und Frank und restliche Leser...
Wäre nett Frank, wenn Du mir die URL für die PC-Optimierung posten könntest.
WG Arbeitspeicher: Ich arbeite unter Win98 (mein Samplitude mag unter XP nicht so...) und ich glaub Win 98 bekommt ab mehr als 512 MB Probleme, bzw. nutzt den Hauptspiecher nicht mehr richtig.(Ich hörte gar das es langsamer wird)
Allerdings vermute ich , das das Problem bei den 96 khz liegt, ist ja auch klar ,da die Effekt-Plugin-Algorithmen eine viel grössere Datenmenge verarbeiten müssen.
Weiss jemand zufäälig, ob man in Samplitude das Projekt von nem 96 KHZ zu nem 48 KHZ Projekt konvertieren kann? (ohne die Sample-Rate jedes Wave-File manuell zu ändern...)
CU Joe
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Antwort#7
Es gibt leider keine URL (zumindest weiß ich im Augenblick keine).
Meine Statements und konkreten Erfahrungen beziehen sich auf einen Artikel in der Zeitschrift Keyboards (ich suche jetzt mal die Ausgabe heraus, vielleicht gibt es den Artikel ja mittlerweile auch online).
Ansonsten gibt es immer wieder mal vereinzelte gute Tips zum Optimieren in den PC-Homerecording- oder Studio-Büchern. Allerdings sind diese Bücher meist schon zum Zeitpunkt des Erscheinens veraltet oder so allgemein gehalten, daß mit 90% des Inhalts wenig bis garnichts anzufangen ist.
Kannst Du die Samplingrate nicht in den Audioeinstellungen ändern, bei RedRoaster (abgespecktes Samplitude) geht das so weit ich weiß, allerdings läuft das Zeug nicht mehr unter XP, weil die Kopierschutzabfrage irgendwie nicht klappt.
Wie gesagt, ich sehe mal nach, wann der Artikel erschienen ist, dauert aber etwas, muß die letzten zwei Jahrgänge durchsuchen.
viele Grüße und schönes Wochenende an Alle..



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Antwort#8
Hallo!
Es gibt ein kleines Programm für Windows 98, dasss nennt sich "98lite professional". Durch dieses Programm werden etliche neue Installations und Deinstallations Optionen (die ja vorallem interessant wären) im Windows Softwaresetup aufgedeckt. Ausserdem bietet es die Möglichkeit den Windows95 Desktop in Win98 einzubauen. Das heißt man hat ein Windows98 mit einem Win95 Desktop. Ich kann nur sagen das das den Rechner verdammt schnell macht, da sämtliche Spielereien wegfallen. Das Programm kan man irgendwo kaufen oder sonst zum "testen ;-)" mal bei "kazaa" runterladen, Ich kanns dir aber auch mailen is nur 400 kb groß.

PS.: Um die Geschichte mit dem 95 Desktop zu machen brauchst du ne Win95 CD.

MFG
Hunter$
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Antwort#9
hi.
es gibt ein tool, dies nennt sich XP-AntiSpy3d.
mit diesem kann man sehr vieles im XP deaktivieren.
dies hilft ebenso nochmals performance für musik freizubekommen.
vor allem sollte man den M-PC nicht noch mit internet sachen ausstatten (z.b. t-online, aol usw). dies kann die kiste zum stottern bringen.
grüsse,
holsten
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