Aktivbox, die 2!

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Ihrs!
Ich hatte schon einmal die Frage gestellt, welcher Aktivmonitor geeigneter wäre für Homerecording, genelec 1030 oder 1029, und da wurde mir vom 1029 abgeraten, der sei nur so für Radioproduktionen.
Jetzt habe ich immer noch keine Monitore, habe aber gesehen, daß es günstigere als die 1030er gibt, und zwar von Event den TR5, die sich meinem Geldbeutel schon eher nähern.
Wenn ich mir aber die Wattzahlen vom TR5 ansehe (70/30), liegt er bei den Höhen unter Genelecs 1029 (40/40). Die 1030er haben 80/50. Wie genau sagt denn das jetzt was über die Klangtreue oder die Linearität oder Qualität (ich bin da nicht vom Fach, wie man sieht, sondern habe lediglich Ohren, die hören können, mehr nicht?)? Kann man sagen, da die 1029 eher schwach auf der Brust sind und in Ü-Wagen gehören und die box von event mit ihren 30W sogar noch unterhalb der Eventbox liegt, daß die TR5 noch ungeeigneter für Homerecording ist? Oder ist das nicht so ausschlaggebend? Hat schon mal jemand die TR5 gehört?
Vielen Dank im voraus,
Andreas
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Antwort#2
Hallo Andreas,
über die Wattzahlen würde ich mir mal keine Gedanken machen, die sagen relativ wenig aus. In welchem Abhörabstand willst Du denn mischen, und welche Art von Musik?
Die 1029 ist schon brauchbar - wenn man in recht geringen Abständen (1m-1,5m) mischt und nichts mit Tiefbaß (also z.B. Klassik oder Sprachaufnahmen), den kann man nämlich mit einer so kleinen Box wirklich nicht vernünftig beurteilen, da braucht es allermindestens die 1030. Die Event kenne ich nicht persönlich, aber ich kenne schon mehrere Aussagen von Leuten, die sie getestet und für schlecht befunden haben, insbesondere die Directivity soll katastrophal sein.
Preiswert und trotzdem gut sind meiner Ansicht nach: Syrincs M3-220, wenn Du im Nahfeld mischst (bis ca. 1,5m), da ist sogar ein Sub dabei, der richtig Dampf machen kann. Oder Behringer Truth B2031, wenn Du eher Midfield-Ambitionen hast (also Hörabstände von 1,5....2,2m). Die Behringer ist ein - recht gelungener - Nachbau der Genelec 1031 und kostet nur ca. ein Viertel des Originals.
Gruß,
M.
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Antwort#3
Malte schrieb:
Die 1029 ist schon brauchbar - wenn man in recht geringen Abständen (1m-1,5m) mischt und nichts mit Tiefbaß (also z.B. Klassik oder Sprachaufnahmen), den kann man nämlich mit einer so kleinen Box wirklich nicht vernünftig beurteilen, da braucht es allermindestens die 1030
Lieber Malte,
lieber Andreas
Ein Grundsatz bei der Auswahl der Abhörlautsprecher sollte sein:
You can't mix what you don't hear.

Und ich würde den Genelec 1029 auch für Klassik nicht benutzen denn auch hier habe ich Tiefbass (z.B. Kontrabass, 30Hz), mit dem sich teils auch "ausgewachsene" Lautsprechersysteme schwer tun.
(Ob ich diese Informationen auch wirklich benötige, und ob sie der Endkunde auch wirklich wiedergeben kann, ist eine andere Frage).
Auch würde ich unbedingt Probehören empfehlen, bei Dir zu Hause mit Deiner Musik, über längere Zeit, damit Du siehst ob Du mit den LS auch ermüdunsfrei arbeiten kannst.
Lieben Gruß,
Georg



Tonzauber - einfach klassisch!
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Antwort#4
Hallo Georg!
Die angelsächsische Weisheit hört sich gut an! Aber was hältst Du denn von der Behringer, diesem Genelecnachbau? Oder lohnt sich da die Mehrinvestition in die Originale?
viele Grüße,
Andreas
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