Hallo ! Hat jemand schon mal so ein Mikro ausprobiert !!! "the t.bone SCT800 Studio Röhren-Großmembranmikro" Mich würde mal eure Meinung interessieren. Und was ist überhaupt von der Serie zu halten? Sind das typische Billigprodukte oder wie machen die das mit dem Preis sonst ?
So weit ich weiß, werden die in China gefertigt, daher der Preis, zum Klang kann ich nichts sagen, aber aus den Testberichten ist zu entnehmen, daß man selbst mit diesen billgen Mikros brauchbare Ergebnisse erzielen soll. Ich hatte schon länger mal vor, so ein Ding einfach mal auszuprobieren und bei Nichtgefallen wieder zurück zu geben.
Hallo Ulli, Demnächst gibt´s bei Tools4Music einen Test, bei dem teure mit Mittelklasse- und Billigmikros ind Sachen Werte, Sound und Exemplarstreuung verglichen werden. Der Verlag ist gerade beim Ordern bzw. kaufen. Da wir je zwei Exemplare benötigen, die garantiert nicht vom Hersteller selektiert und gepaart wurden, wird je ein Mikro beim Hersteller geordert und ein weiteres in irgend einem Laden gekauft. Die Prüfreihe erstreckt sich vom 99 EUR Mikro bis zum 1000 EUR Mikro, die genaue Typenauswahl kenne ich auch noch nicht. Vielleicht wartest Du einfach das Ergebnis ab, ich bin auch schon sehr gespannt. Natürlich kannst Du auch mal eins kommen lassen und probieren, dann versuche aber, ein gutes Vergelichsobjekt für deinen echten A/B Vergleich parat zu haben, denn das Ohr gewöhnt sich verdammt schnell an einen Sound. Gruß Martin
Habe mir jetzt am Freitag ein Set RØde NT5 gekauft, mit der ausdrücklichen Option Ware zurück-Geld zurück. 369 Euronen in Köln. Dann habe ich damit am Wochenende ein Konzert mit Werken des Frühbarock (Schütz etc, Chor + historische Instrumente, Aufstellung ähnlich ORTF) aufgenommen. Fazit: Die Mikros bringe ich NICHT zurück. AKG BlueLine, C391, kann man im Vergleich damit _sofort_ in die Tonne treten. Da merkt man, was Klangverfärbung heißt. Die NT5 klingen etwas weicher als Haun MBC410 (ich weiß, man darf so direkt nicht Niere mit Kugel vergleichen, aber 440er habe ich nicht). Und die NT5 sind sehr rauscharm, laut Datenblatt haben die Neumann 184 den gleichen Wert: 16dB(A). Weiter zu China-Mikros: Irgendwo habe ich die Mutmaßung gelesen, dass es im ehemaligen "Ostblock" einen regen Technologietransfer gegeben habe. So sei es durchaus denkbar, dass auch die Erkenntnisse von Georg Neumann (zu DDR-Zeiten die Mikrofonschmiede in Gefell) ihren Weg durch die östliche Hemisphere gemacht haben. Wenn dem tatsächlich so sein sollte, wären die China-Mikros echte Abkömmlinge von Neumann/Gefell. Welch eine Perspektive! Viele Grüße Michael Viele Grüße Michael
Wenns nur um Home-Recording geht, reicht wohl auch ein günstiges Mik. Trotzdem solltest Du mehrere miteinander vergleichen, da jedes eine eigene Charakteristik hat und nicht jedes unbedingt zu Dir passt.
Wenn die NT 5 Billigmikros sind, würde ich sagen immer wieder. Ich hah damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei den anderen Billigmikros, die man nicht kennt, nur gegen Rückgaberecht holen, testen und dann mal hören. Ich hab bei manchen billig Miks gute, aber auch schlechte Erfahrungen gemacht. Bei teuren war es aber auch nicht unbedingt besser. Schönen Hör wünscht der Go
Oh, da lag ein Fettnäpfchen .... Marcel, ich bin überzeugt, dass das BlueLine C391 einen prima Job an Bongos, Rasseln und anderen Percussion-Instrumenten macht, man kann sicher noch andere gute Sachen damit anstellen. Mein Vergleich bezog sich auf "klassische" Vokalensemble, Blockflöten und historische Blasinstrumente, bei einem Mikrofonierungsabstand von ca 4-5 Metern und Musik vom bekanntesten der Dresdner Hofkapellmeister. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass - so universell das Prinzip der Kondensator-Kleinmembranmikrofone auch ist - manche Mikrofone des für Normalverbraucher erschwinglichen Preissegments (explizit auch das C391, oder genauer: die Kapsel CK91 am C300SE-Body) sooooo universell eben nicht sind. Auch muss ich eingestehen, dass ich die anderen Kapseln nicht kenne - mag ja sein, dass die Kombination CK92 + CK94 ein schönes MS-Setup für Klassik ergibt, aber so richtig glauben tu' ich das nicht. Viele Grüße Michael
Habe letzte Woche 6 Haun Mikros bekommen, 2 Kugeln 4 Nieren. Muss sagen lässt sich mit den Schoeps vergleichen, aber bei kleinem Preis. Bin total zufrieden. Gruss Hans
Grüsze! Die Rode Teile, die ich zerlegt habe ;-), waren alle sauber verarbeitet und haben ordentliche Technik. Finde sie Ok. Wie's mit Service, Beratung und Vertrieb aussieht weiß ich nicht, das muß jeder selber entscheiden. C391B: Ich schließe mich marcels Meinung an :-) Mein Fazit: Für den Hobbymusiker ist das Thomann-Mikro sicher problemlos brauchbar. Wenn man aber 15 Jahre Dauereinsatz anstrebt wird ein Mikro mit höherem Anschaffungspreis wieder preisWERT. mfg JF
Nun, ich denke dass man die MBHO Haun Mikrofone nicht zu den Billig-Mikros zählen sollte, da sie wirklich ausgezeichnete Mikrofone sind, mit einer geringen Serienstreuung, exzellentem und raschen Service (lebenslange Garantie, wo hat man das schon?), freundlicher Kundendienst, etc... Ich denke, dass diese Mikrofone preislich unterbewertet sind (ich hoffe das liest nun niemand von MBHO), denn es ist nun einmal nicht eine der "Nobelmarken" mit dem N oder S vorne dran.... Übrigens, ich bin vom anfänglichen Skeptiker (ich erhielt anfangs einmal eine Kapsel, die scheusslich geklungen hat, sich dann aber als defekt herausgestellt hat...) zum absoluten MBHO -Fan mutiert. Nächste woche erhalte ich mein 9. und 10. MBHO... Man kann eigentlich nur Werbung für MB machen :) (und ich werde nicht bezahlt) Lieben Gruß, Georg
Ich hab neulich eine Vocal-Session mit dem C391 genacht. Ich hatte vertrieft noch ein anderes Mikro mitzubringen. Die Wahl fiel auf das Mikro, weil es am Highhat hing, ich dieses beim Mix mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% nicht brauche, also unkritisch mitten in einer live-recording session (so 3Songs live gespielt, dann die drei Songs eingesungen) ab- und aufzubauen. Was soll ich sagen: top. (bei dem Sänger) Habe weder beim Aufnehmen noch beim Mix irgendeinen EQ gebraucht. Genauso wie es war: top. (Komisch immer wenn ich gerade das erstbeste griffbereite Mikro mal einfach so ausprobriere dann klappt es mit dem Sound sofort. Bring ich gleich eine ganze Batterie unterscheidlicher Miks zum Ausprobieren mit, dann gibts immer Probleme...)
Hallo Thomas, so geht es doch oft, ich denke daß sich ein großer Teil der Heikelkeit (nicht nur bei Mikros) in unseren Köpfen abspielt. Übrigens, meine allererste CD war ein Live-Mitschnitt von Volksmusik-Trios (instrumental und vocal) mit sechs Stück AKG 391, denn die gehörten dort zur Saal-Ausrüstung und ich hatte damals selber noch kein anständiges Mikro. Was soll ich sagen: Mir ging es wie Dir, es war einfach gut! Vielleicht lag es auch daran, daß während der Aufnahme (8-Spur analog) noch keiner der Musiker wusste, daß ich die Pressung einer Platte in Erwägung ziehe. Entsprechend locker waren die drauf. Im kommenden Jahr steht die gleiche Veranstaltung wieder an, ich bin mal gespannt wie´s diesmal läuft, denn der Psychotrick mit der Unwissenheit funktioniert leider nur beim ersten Mal. Martin