Kontrabassmikrofonierung LIVE

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Startbeitrag#1
folgendes Beschallungsproblem: Kontrabass, 50er Jahre-Musik, und damit´s nicht Scheisse klingt, wird das Teil mit einem Mikro abgenommen. Ich habe schon zig Mikros probiert, mehr oder weniger kostengünstige Kondensatormics,die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte will ich jetzt hier gar nicht ausführen, es gibt jedenfalls reichlich funktionierende und akzeptabel klingende. Signalweg: Audio
Technica Pro 35R, von dort in ein Mackie DFX 6, im Insertweg ein dbx 266xl eingestellt auf sanfte Kompression, von dort in einen TC 1140 und 200HZ recht steilflankig um -10 db abgesenkt, sowie 5kHz über 2 Oktaven um ca. -6 db abgesenkt, heraus kommt ein LIVE gut klingender Kontrabass, der wesentlich weniger rückkopplungsanfällig ist, als man bei der Grösse der Kiste zunächst befürchtet. Das Setup funktioniert, ohne Kompression geht´s nicht, ohne Filterung auch nicht. Ich bin aber auf der Suche nach einer Lösung, die ich mal eben selber schleppen kann und die ich zu Gigs mitnehmen kann, bei denen keine PA vorhanden oder erforderlich ist. Aktivmonitore sind vorhanden, mir fehlt sowas wie ein Channelstrip, der einen MicPreamp / Kompressor / Filter in einer Kiste kombiniert und LIVE wenig Zicken macht. Ich lese seit Wochen massenhaft Testberichte von diesen Teilen, da geht´s aber immer nur um Recording. Kann mir hier jemand einen Tip geben, welches dieser Geräte LIVE tauglich ist? Ich brauche keines mit einem A/D Wandler, auch keinen Focusrite Red7, für LIVE müsste es auch eine Kiste in der Liga deutlich unter 1000 Euronen tun, z.B. TL Audio 5051, LA Audio MPX10, SPL Track One, Mindprint EnVoice, Symetrix 528,.... die Liste lässt sich so weit fortführen, dass ich gar nix mehr unterscheiden kann.
Ich fasse meine Frage mal etwas zusammen: wer hat Erfahrungen mit Channelstrips in LIVE Situationen bei der Verstärkung von akustischen Instrumenten?
Danke
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Antwort#2
Hi,
ich mach das live immer relativ einfach. Mikro (egal SM 57, M 201, o.ä.) in Handtuch unter den Steg geklemmt und los. In der Anlage brauch ich meist dann nur ein bißchen Rumpeln wegmachen, und das wars. Kein Compressor o.ä. notwendig.
Wenn Du ohne Anlage unterwegs bist, entweder GK Kofferamp oder aktive Box, fertich.
Gut Hör wünscht der
Go
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Antwort#3
Genau so, nur nehme ich statt dem Handtuch ein Stück Schaumgummi und als Mikro ein Neumann KM 86 mit Kugelcharakteristik. Vergangenes WE musste ich allerdings aufgrund eines tempereturbedingten Aussetzers desselben (Einsatz im Freien bei 2°C) schnell auf ein gerade vorhandenes Ramsa P 40 umsteigen, und siehe da, es geht auch (wenn auch nicht ganz so schön).
Die größte Kunst bei der Live-Angelegenheit ist gar nicht, denn Bass optimal klingen zu lassen, sondern die anderen Instrumente möglichst effektiv aus dem Basskanal auszublenden.
Das ist kein Rezept, sondern eine Erfahrung.
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