Hatte da so eine Idee

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
wüsste gerne euere Meinung dazu, und ob es sowas schon gibt.
Grüße und guten Rutsch
Tomy


Hier geht es zum Vorschlag
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Antwort#2
Servus,
also _gänzlich_ unqualifiziert:
1. Die Grundidee, nur das zu übertragen, was notwendig ist, ist richtig.
2. Je nach Stimmlage/Instrument fehlen tiefe Frequenzbereiche.
Was nicht da ist, kann doch auch nicht verstärkt, übertragen werden und sollte dementsprechend auch vorher rausgefiltert werden/worden sein - oder?
3. Wie hoch ist da der (finanzielle) Aufwand für den Käufer einer solchen "Klein-PA"?
4. Dein Punkt 4 überzeugt (mich):
"Bei allen bisherigen Frequenzweichen enthält das Subwoofersignal jedoch auch (je nach Trennfrequenz und LowCut Filter im entsprechenden Signalweg) das Signal der Vocalmikrofone mit allen Problemen, die eine solche Anordnung zur Folge hat (Rückkopplungsgefahr, Intermodulation etc.)."
5. ... jedoch:
ich hör schon so manche Experten (_nicht_ Lee Marvin): Aber da fehlen doch dann die=meine Bässe etc.
Fazit:
Kommerziell wird das wohl kein Renner werden, auch wenn das Prinzip wohl gut und richtig ist. Trotzdem könnte es dafür einen Markt geben im (halb-)professionellen PA-Sektor?
Mal Willi und Konsorten fragen ...
redi
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Antwort#3
Hi Redi,
jep, hatte ich ganz vergesen. Wenn ich das Ding elektrisch konstruiere, dann könnte der Willi das ja bauen (in Alu gebürstet, versteht sich :-):
Tomy
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Antwort#4
gute idee

könnte da noch aktives sense limiting rein
und ne schaltung oder nen insert für ne boom box und nen kosmos und nen virtualizer ???

Ansonste ob mann nun 2x oder 4x NF nahc vorne legt ist ja auch wurst.
nur was machst du bei gösseren sachen, beid denen das PA hängt oder zumindest nen teil der Bässe oder nem PA wo unter 15ohz nix passiert im top.
und die Keyboards oder so zerissen wikren könnten.
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Antwort#5
Hallo,
also, bin ja noch nicht so lange vom Fach. Trotzdem haben mir sich doch noch ein paar Fragen gestellt.
Wie soll das denn praktisch aussehen? Willst Du die vocals ueber Aux-wege anspielen?
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann willst Du das fuer kleine PA's machen und deshalb auch das kleinere Pult. Meine ganz dumme Frage nun. Da ja die kleinen Pulte keinen Hochpass haben, warum nicht einfach nur einen Hochpass mit sehr schraeger Flankensteilheit machen, der mit einem kleinem "Stecker" (also einfach nur wie so'n doppelstecker gross) untergebrachjt wird. Ergibt das denn nicht den gleichen effekt, das einfach vor alle mic eingaenge zu haengen? Dann kommt doch rein theoretisch kein Signal an die Subwoofer (es sei denn die Flanke ist nicht steil genug).
Weiss nich, ob ich da vollkommen an dem Problemfall vorbeisteuer. Das mit dem Mono Sub in der Mitte ist aber generell eine gute Idee.
Mir viel noch was auf. Wofuer sind denn die Summing amps vor den Tops gedacht? Welche Signale werden da denn zusammengemischt?
Gruss, HaJo



HaJo
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Antwort#6
Hallo Hajo,
natürlich stellt sich die Frage nach dem ausspielen der Signale, aber heutzutage hat ja fast jedes Pult Subgruppen, und die kann auch (fast) immer vom Master nehmen. Dann routet man z.B. die Vocals auf die Subgruppen, den Rest auf den Master. Natürlich kann man auch einen Auxsend nehmen, da muss man aber aufpassen, dass das Signal nicht doch irgendwie auf den Master kommt (denn den Fader wollen wir ja schon nutzen können, oder?).
Die Idee mit den Zwischensteckern ist nicht neu, nur ist es schwierig Filter über zweiter Ordnung (d.h. steiler als 12dB/Oktave) passiv (d.h. ohne Stromversorgung) aufzubauen. Ich hab mir früher mal was für die Inserts gebaut, 100Hz, 24dB/okatave, da hatte ich total klare Vokals.
Die Summingamps dienen dazu, das Signal, das über die eigentliche Weiche kommt (d.h. die Mitten/Höhen der Instrumente) mit dem Phasenkorrigierten Vokals zu mischen.
Tomy


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Antwort#7
Tomy schrieb:
Ich hab mir früher mal was für die Inserts gebaut, 100Hz, 24dB/Oktave, da hatte ich total klare Vokals.
Servus,
sowas hätte ich schon lange auch ganz gern, denn unser Pult hat keine Bass-Sperren im Signalweg. Ich dreh halt in den entsprechenden Kanälen die Tiefen raus, was aber vor allem bei tieferen Männerstimmen nicht so toll funktioniert.
Und wenn das dann noch regelbar wäre ... und nicht zu teuer ;-) ...
redi
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Antwort#8
Hi Redi,
das Problem ist, dass ein Einstellbarer Lowcut mit hoher Steilheit relativ teuer ist, daher hab ich mich für die Festfrequenzlösung entschieden.
Aufwand war 1*TL074, 4*Widerstand,4*Kondensator, und noch die Entkopplung der Versorgungsspannung (2*100 Ohm, 2* 100n, 2* 47u).
Im Prinzip (weil ich zu faul zum Rechnen war), hab ich einfach Vier einfache RC Filter jeweils mit einem Op amp entkoppelt. Die Grenzfrequenz war SQRT(2)/(R*C).
Tomy
Tomy
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Antwort#9
Danke Tomy für die Mail.
Also, gibt es so ein Gerät, dann evtl. mit regelbarem Hochpaß (Tiefpaß wäre u.U. auf ganz nett) für mehrere Inserts, das dann aber wiederun Inserts ermöglicht?
redi
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Antwort#10
Servus nochmal,
wie wärs denn damit, nur so als Beispiel?


hier steht's (als pdf-Datei):
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Antwort#11
HI,
hmm, bin mir da nicht so ganz sicher, denn sie sind ja schon für eine andere Anwendung.
Für ein Gerät fällt mir spontan der alte Autoquad von Behringer ein, ein vierfach Gate mit Hoch und Tiefpass im Key-Signal, an den man über Key - Listen rankommmt. Musst halt mal in e-bay schauen, ob es sowas gibt. Achtung, die neuen haben ein parametrisches Filter, das bringt nix (in dieser Richtung).
Grüße
Tomy



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Antwort#12
Hallo zusammen
Es gibt da eine viel einfachere Lösung.
Man braucht dazu einen digitalen Kontroller mit drei Eingängen.
Zwei Eingänge sind normal für links und rechts. Das Signal kommt von der Summe und geht nur auf die Tops.
Der dritte Eingang wird über einen Postfader Aux angesteuert und ist nur für den Bass.
Somit kann man ganz einfach mit dem Auxregler den Pegel für Bass anwählen.
Gruss Elias
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Antwort#13
Hi,
nun ja, darum geht es nicht unbedingt. Diese Sache, von der du redest, kann man auch mit (fast) jeder Weiche realisieren, wenn man sie an's Pult stellt.
Aber bei meiner Idee geht es darum, dass ein Teil des Signals eben wirklich nur auf die Tops gelangt.
Grüße
Tomy
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Antwort#14
Hi folks
Die Idee ist erstmal richtig. Aber leider nicht neu.
In der Praxis handhabe ich und viele kollegen von mir das so:
die meisten controller bieten 3 Eingänge an. A und B werden auf die tops geroutet während C nur für die Subs zuständig ist. Dann beschickt man den Eingang C über einen postAUXsend des Pultes, und dreht dort nur die Channels auf, Die mann auf den Subs haben will. Alternativ funktioniert auch eine Matrix in die mann nur die Instrumentalgruppen einmischt.
Grueße Martin


chaossounds
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