Tiessen - Vorspiel zu einem Revolutionsdrama

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Liebe Kollegen,
folgendes Problem:
Ich habe das "Vorspiel zu einem Revolutionsdrama" (op. 33) von Tiessen aufgenommen, ein sehr interessantes Werk.
Allerdings habe ich dass Problem, das teilweise die große Trommel "solistisch" eingesetzt ist, und durch die weiche Spielweise (Donnergrollen) dabei nichts über 45Hz zu hören ist - nun gilt es die Aufnahme "Konsumentenfähig" zu machen - denn 90% der Anlagen geben bei diesen Frequenzen nicht mehr viel wieder.
Filtern - ich könnte zwar die 45Hz verstärken, denke aber nicht dass das so zielführend ist - denn Anlagen die es unverstärkt nicht reproduzieren können, können es auch dann nicht reproduzieren, und bei Anlagen die es können würde es zum Disaster führen.
Abschneiden geht nicht, da z.b. alleine in den ersten 15 Takten die Trommel Hauptinstrument ist.
Irgendwelche Tips?
Lieben Gruß,
Georg




Tonzauber - einfach klassisch! Auch in Graz, der Kulturhauptstadt 2003
ZitierenPost melden
Antwort#2
Du könntest versuchen, mit einem dafür vorgesehenen Gerät die Obertöne der Trommel zu betonen (Exciter oder Enhancer oder sowas). Durch den Residuum-Effekt sollte die Trommel dann, auch wenn die Grundfrequenzen weggeschnitten werden, von menschlichen Gehirn wie normal wahrnehmbar sein.
HTH,
tobi
ZitierenPost melden
Antwort#3
Lieber Tobi,
dnake, daran habe ich auch gedacht, allerdings ist dsa problem dass ich - laut meinen Ohren und fft-analyse - über 45 Hz nichts habe, da die Trommel eben sehr weich gespielt worden ist - d.h. die Obertöne müssten künstlich erzeugt werden, was natürlich den Klangcharakter stark ändert....
Aber versuchen kann mans ja...
Georg


3 vor Berta, bittschön!
ZitierenPost melden
Antwort#4
Vielleicht, wenn du gaaaaaaaaaaaanz dezeeeeeeeent.... :-)
Klassische Aufnahmen sind halt leider was sehr empfindliches. Ich hab das bisher nur einmal gemacht, waren aber leider übermäßig viele Publikumsgeräusche drauf, sodass ich nicht wirklich viel Erfahrungen sammeln konnte.
Gruß,
tobi
ZitierenPost melden
Antwort#5
Hi Georg!
Ich nehme mal stark an, dass Du die Trommel nicht zusätzlich auf einer einzelnen Spur hast, oder? Sonst hätte ich Dir empfohlen, das Signal einfach mal um eine Oktave hoch zu pitchen und dem Original leicht nach Belieben dazuzumischen.
Wenn Du nur eine Hauptmikrofonie oder eine anderweitig geartete Stereosumme hast, geht das allerdings auch:
Splitte das Signal, Bearbeite eines mit einem Tiegpassfilter bei etwa 50 Hz und oktaviere dieses wiederum. Nun kannst Du es dem Original leicht hinzumischen.
Das muss kein Patentrezept sein (vor allem, weil ich die Aufnahme nicht kenne), aber einen Versuch ist es wert.
Grüße
Markus


marcoustic audio
ZitierenPost melden
Antwort#6
Die einzig für eine CD-Produktion akzeptable Lösung:
Neu-Einspielung der Stellen mit härter geschlagener Trommel (dadurch mehr Obertöne - besser hörbar...).
Danke dennoch für alle Tips!
Gruß
Georg


Tonzauber - einfach klassisch!
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.