CD-Lautstärke

Erstellt 12 Antworten13 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi zusammen
Also, ich hab folgendes (Anfänger-)Problem:
Ich kann meine "Produktionen" Komprimieren/Limitieren, (und anschliessend natürlich normalisieren) aber im direkten AB Vergleich zur CD klingen meine Tracks noch viel zu leise. Woran liegt es ? Durch das Kompriemieren müsste der Track doch eigentlich subjektiv schon sehr laut sein, oder ? Danach limitiere ich meine Tracks, um Pegelspitzen abzuschneiden und dann normalisiere ich sie, aber irgendwie klappt es doch noch nicht. Gibt es noch andere Tipps/Dinge die ich beachten muss?
Gibt es Tipps zum limitieren, z.B um wieviel db man immer limitieren kann, ohne hörbar Verluste zu erleiden ?
Danke schonmal im vorraus.
Gruß
Björn
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Antwort#2
Hi Björn!
Nichts für ungut, aber wenn die Tracks, die Du zu hause hobbytechnisch zusammenschraubst, genauso "fett" klingen würden, wie eine professionell gemasterte Produktion, dann könnten alle Masteringstudios (inkl. mir) dicht machen, oder???
Im Ernst: Natürlich versuchst Du Deine Produktion durch Kompression und Limiting lauter zu bekommen, das ist ja auch gut so.
DOCH hängt das Ergebnis
1. vom Ausgangsmaterial ab, 2. von Deiner Erfahrung im Masteringbereich 3. auch etwas vom verwendeten Equipment (nur als Beispiel, benutzt Du einen Breitbandkompressor, Multibandkompressor, oder hast Du mehrere um vielleicht parallele Kompression zu fahren?) und 4. natürlich von Deiner Abhörsituation (Raum, Lautsprecher, etc.).
Sorry, dass ich Dir kein Patentrezept liefern kann, aber einen Masteringtip zu geben ohne mal das Material gehört zu haben ist so gut wie unmöglich.
Grüße
Markus Brückner


marcoustic audio
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Antwort#3
Hi, ich möchte auch wie Björn wissen, ob es nicht vielleicht ein Mastering-Tool als kostenloses Plug-In gibt, mit all dem Wissen der Mastering-Ingenieure drin. Ein Audio-Studium und lange Übungszeit möchte ich mir sparen, weil das anstrengend ist und zu viel Zeit und Geld kostet. Auch will ich wissen, wie man über preiswerte Kopfhörer mischen kann. Das Einrichten der Akustik eines Regie-Abhörraums mit teuren Studio-Monitoren kann ich mir nicht leisten. Ich will doch nur einen fetten Profi-Klang haben, der sich gegenüber anderen CDs deutlich durchsetzt.
Kann denn das hier niemand von den Fachleuten mal kurz verraten, wie man das so üblicherweise macht?
Andreas M.
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Antwort#4
Lieber Andreas M.
deine undurchdachte Frage nach einer schnellen und kostengünstigen Lösung zu Tonaufnahmen, der Mischung und dem End-Mastering ist typisch in all diesen technischen Foren.
Den Pianisten Axel Zwingenberger zu fragen, wie man es anstellen soll, um selber auch so virtuos Boogie-Woogie spielen zu können oder die Violinistin Anne-Sophie Mutter zu fragen, wie man denn selber so einen schönen Geigenton erzeugen kann, wird niemand jemals wagen zu fragen, weil die Antwort klar ist: Es hilft neben der notwendigen Begabung nur sehr viel üben - fast unmenschlich viel üben.
Bei den künstlerischen Tätigkeiten, wie dem Erstellen einer Tonaufnahme, traut man sich ohne Nachzudenken ganz plump zu fragen, welche Mikrofone verwendet wurden und wie denn der wunderbare Bass-Drum Wums erzeugt wurde.
So, wie der Typ der Geige der Anne Sophie Mutter nicht ihren wunderbaren Ton erklären kann, so kann die Angabe einer Mikrofontype auch nie die gute Klangwirkung eines Chores bei einer Tonaufnahme erklären. Aber immer wieder liegen die Fragen in dieser Richtung - wieso eigentlich?
Borris Becker wird dir auch nicht mal schnell in einer Tennis-Übungsstunde den Weg nach Wimbledon öffnen.
Das ist nur mal eine Feststellung.
Viele Grüße
ebs
Forum für Mikrofonaufnahmen und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com





http://www.sengpielaudio.com
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Antwort#5
Hallo Markus!
Natürlich ist es klar, das sich mein Audio-Material nicht mit einem professionell gemasterten Tape vergleichen lässt, aber mein Ziel ist es ja, dass es (irgendwann...) mal so weit sein soll. Daher ja auch die Frage.
Also ich verwende eigentlich nur einen Multibandkompressor und einen Loudness Maximizer.

GRuß
Björn
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Antwort#6
Lieber ebs,
ich glaube nicht, daß der Beitrag von Andreas M. ernst gemeint war. Lies es einfach so, als hätte es ein (sarkastischer) Profi geschrieben, dann ist es eindeutig. Ich mußte jedenfalls breit grinsen, weil es halt völlig überzogen ist. Es ließe sich nur noch dadurch toppen, daß der gute Andreas M. sich nochmal meldet, weil er es wirklich ernst meinte.
Viele Grüße,
Jochen Baltes
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Antwort#7
Sehr geherten Herr Andreas M.
Wenn Sie meinen Beitrag mal mit Ruhe gelesen hätten, dann hätten Sie mit ein bischen Intelligenz (die Sie ja sicherlich auch haben werden ,denn Sie sind ja der absolute Vollprofi und wiisen alles ohne jeum Rat gebeten zu haben) auch feststellen können, dass:

-ich erstens nach Tipps gefragt habe, und nicht nach Komplettlösungen.
-ich niemals auch nur im Ansatz behauptet habe, dass man solche Dings einfach so erlernen kann bzw. mit einem Plugin realisieren kann
Aber wahrscheinlich lohnt sich eine Diskussion mit solchen Klugscheissern (lieber Forummaster, bitte entschuldigen Sie diesen Ausrutscher), wie sie einer sind, eh nicht, da alle Hobbymusiker / Hobbyproduzenten die (leider) nicht die Möglichkeit haben, Tontechnik zu studieren, für Sie sowieso nur kleine Fische sind.
Einen schönen Abend dann noch
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Antwort#8
Die gleichen Fragen habe ich mir bereits auch öfter gestellt und ich behaupte mit Sicherheit nicht, so gut wie ein professionelles Mastering-Studio zu mischen (mit meine Equipment überhaupt nicht möglich).
Trotzdem würde ich diese Frage als berechtigt betrachten, ein Plug-In, was alles automatisch macht, wird es natürlich nicht geben, aber bei mir hat es erst mit einem Tip aus der Keyboards "Klick" gemacht, vorher klangen meine Mixe völlig Sch...

Ohne Anspruch auf Richtigkeitund Vollständigkeit:
Also, z.B. mit der Bassdrum beginnen und z.B. bis -10 dB aussteuern, danach sachte den Bass druntersetzen sowie die anderen Druminstrumente (Snare z.B. gleich laut mischen wie die BD, sodaß sich ein homogenes Gesamtbild ergibt.
Danach die anderen Instrumente platzieren und zwar im Stereobild (gilt auch für die Drums außer der Bassdrum).
Tiefe Instrumente eher in die Mitte platzieren, unterhalb eines bestimmten Frequenz (ich glaube 100 Hz) hört man eh' nicht mehr, wo das Geräusch herkommt.
Bestimmte rhythmische Instrumente wie Shaker, HiHat, usw. ruhig extrem weit außen positionieren (gilt bei Pop-Musik; nicht so extrem, wenn ein Original-Schlagzeug abgebildet werden soll).
Dann den Rest dazumischen und zwar so, daß sich nach Möglichkeit schon in etwa ein Pegel von 0dB ergibt.
Den Rest machen dann Summenkompressoren, Anhebung mit anschließender Limitierung, Loadness Maximizer und die netten Sachen, die einen Mix so richtig schön plattmachen (aber laut).
Wichtig sind z.B. Tricks, mit denen Flächen breiter gemacht werden (also z.B. doppeln, auf die beiden äußeren Positionen im Stereobild setzen und zeitlich leicht verschieben (oder sogar leicht verstimmen, je nachdem, welchen Effekt man erzielen möchte).
Ebenfalls wichtig: sparsamer, aber effektvoller Umgang mit Hall, meine ersten Mixe hörten sich an, als seien wir in eine Grotte gestiegen (taugt nichts, wie war das, Hall hört man nur bei Schlagern oder Demos... :-) )
Mit weniger oder mehr Hall kann man übrigens einen 3D-Effekt erzielen, indem man das Instrument je nach Hallanteil eher weiter vorne oder weiter hinten (mehr Hall) stellt (dieser Effekt spielt sich im Gehirn ab).
Ansonsten sind nach meiner Einschätzung bei fast allen Pop-Produktionen die einzelnen Kanäle mehr oder weniger komprimiert (compressed to fuck).
Extrem wichtig ist ebenfalls exaktes EQing, d.h. das Instrument in dem Bereich anzuheben, in dem es am besten klingt,z.B. eine Bassdrum bei ca. 60-100 Hz (je nachdem) oder eine Gitarre eher in mittleren Frequenzbereichen (z.B. bei 1 kHz)
sowie brutales Absenken in Bereichen, in denen das instrument nichts verloren hat, z.B. den Tiefenanteil bei einer Closed gespielten HiHat kann man bedenkenlos kappen.
Wichtig ist aber vor allem vergleichendes Hören, d.h. A/B-Vergleich mit einer professionellen Produktion, die ähnliches Material beinhaltet.
Interessant ist auch die Morphing-Funktion vom FreeFilter (aus der Steinberg Mastering Edition)
Über den Geschmack kann man sich sicherlich streiten, fest steht auf jeden Fall, daß man Sachen damit extrem laut bekommt.
In der Hoffnung, nicht viel Falsches erzählt zu haben (bin kein Profi!!!), viele Grüße aus Krefeld, Frank
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Antwort#9
ein Beitrag(sauschnitt) aus einem amerikanischen Forum:
"
Head over to the mastering to hang with the other criminals who are responsible for destroying ALL mix fidelity. And bring that piece of shit 'SPL Toobe Screamer' with ya. Sure is shiny AND the lights are purple....
Back to "La-La" land. Yer GML 8200 "plascticizer" is holding a poolside table for you over there. I think it's ALSO holding my high-mids hostage in an ornate Italian handbag.

[...]

PS. Many thanx for putting that 120-300Hz 'mud' back in after I spent about 6 hrs. in mix framing, taking it out.
PPS. Kudos for making that 'gentle clean guitar' breakdown filigree with whispered vocal the same volume as the 'balls to the wall' chorus vamp. Genius. Maybe next time you can just overdub a sustained dissonant pipe organ chord across the entire record?
PPPS. The 15-20% increase in THD(via limiting artifacts) on the summated mix is also very impressive. Makes my $600 000 desk sound JUST like a Mackie 8-buss being overdriven at a county fair by a drunken redneck FOH man. Happy holidays, why don't you just come over and fuck me in the ass with a Roto-Tiller? Sure would be an improvement over what your doing to me lately.
"
(slipperman @ prosoundweb.com)
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Mastering einmal anders gesehen....

Liebe Grüße aus Wien
Georg


Tonzauber - "So geht die Phrase...."!
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Antwort#10
Hi!
Trotzdem würde ich diese Frage als berechtigt betrachten, ein Plug-In, was alles automatisch macht, wird es natürlich nicht geben,
Ohne Anspruch auf Richtigkeitund Vollständigkeit:
Also, z.B. mit der Bassdrum beginnen und z.B. bis -10 dB aussteuern, danach sachte den Bass druntersetzen sowie die anderen Druminstrumente
(Snare z.B. gleich laut mischen wie die BD, sodaß sich ein homogenes Gesamtbild ergibt.
Danach die anderen Instrumente platzieren und zwar im Stereobild (gilt auch für die Drums außer der Bassdrum).
Bestimmte rhythmische Instrumente wie Shaker, HiHat, usw. ruhig extrem weit außen positionieren (gilt bei Pop-Musik; nicht so extrem, wenn ein Original-Schlagzeug abgebildet werden soll).
Dann den Rest dazumischen und zwar so, daß sich nach Möglichkeit schon in etwa ein Pegel von 0dB ergibt.
Den Rest machen dann Summenkompressoren, Anhebung mit anschließender Limitierung, Loadness Maximizer und die netten Sachen, die einen
Mix so richtig schön plattmachen (aber laut).
Wichtig sind z.B. Tricks, mit denen Flächen breiter gemacht werden (also z.B. doppeln, auf die beiden äußeren Positionen im Stereobild setzen und
Ebenfalls wichtig: sparsamer, aber effektvoller Umgang mit Hall, meine ersten Mixe hörten sich an, als seien wir in eine Grotte gestiegen (taugt nichts, wie war das, Hall hört man nur bei Schlagern oder Demos... :-) )
Ansonsten sind nach meiner Einschätzung bei fast allen Pop-Produktionen die einzelnen Kanäle mehr oder weniger komprimiert (compressed to fuck).
Extrem wichtig ist ebenfalls exaktes EQing, d.h. das Instrument in dem Bereich anzuheben, in dem es am besten klingt,
z.B. eine Bassdrum bei ca. 60-100 Hz (je nachdem) oder eine Gitarre eher in mittleren Frequenzbereichen (z.B. bei 1 kHz)
sowie brutales Absenken in Bereichen, in denen das instrument nichts verloren hat, z.B. den Tiefenanteil bei einer Closed gespielten HiHat kann
Über den Geschmack kann man sich sicherlich streiten, fest steht auf jeden Fall, daß man Sachen damit extrem laut bekommt.
Schlimmer! Es wird so etwas als solches Verkauft werden. Gibt meines wissens schon. Komm aber jetzt nicht auf den Namen.
(So'n Multiband-Kompressor, Frequenzgangangleicher. Einfach Lieblingsmusik scannen lassen. Davon die Paramter bestimmen lassen und über den eigenen Mix rattern lassen: voila, das professionelle Masterin ist fertig.)
Jedenfalls wird sich das/sowas etablieren, denn man kann das kosten- oder zeitaufwendige Mastern sparen. Und die Musik wird abermals ihr Durchschnittsniveau absenken.
Sowas Kommentier ich immer gerne und ich freue mich schon auf die mindestens n+1 anderen Meinungen der n anderen Tonleute.
Mit Bassdrum und Snare beginnen ist ok. Aber ich würde erstmal alle wichtigen Intrumente und z.T. auch den Gesang langsam aufziehen bis alles in etwa gut gemischt ist. Bevor ich überhaupt an irgendwas weitermache.

Das z.B. hängt ganz von der Art der Snare ab. Je fetter und tiefer die Snare desto lauter muss sie sein um sich durchzusetzen. Bei mir ist die Snare fast immer laute als die BD. Daher lieber Snare als Massstab nehmen. Oder das lautere von beiden.
Würde ich auch später machen. Ausser bei Sachen die Klar sind. Overheads und Keyboards. Bewährt hat sich für den _Anfang_ auch alles erstmal Mono zu mischen und auf einem Monitor abzuhören. Dann auf dem anderen. Das Gehör ermüdet so nciht so schnell als wenn man sich mehrere Stunden frontal beschallen lässt. Nach einer halben Stunde volle Frontalbeschallung würde man auch diesen Roughmix schon gut finden.
Vosicht. Sind diese Groove bestimmend dann kann der Mix/Song auf einer Anlage bei der nur eine Box geht oder wenn man direkt neben einer Box steht/sitzt zusammenbrechen. Man schauen sich dazu mal die Boxenanordnugn in machen Wohnzimmern, Kneipen etc. an.
Die anderen Instrumente addieren zum lautesten Schlaginstrument ca. max 5dB. Erfahrungsgemäss macht man beim Mixen immer alles lauter. D.h. die Lautstärke steigt stetig. Irgenwann clippt es dann und man muss alles leiser machen und der Mix beginnt erneut. Deshalb lieber geringer Pegel. Wenn man 24bit abmischt ist genug footroom um auch mal einen Song bei -30dB abzumsichen. Und später zu normalisieren.
Das ist der letzte Schritt. Erstmal muss der Mix an sich ausgewogen und laut sein. Jedes Intrument an seinem (Frequenz-)platz.
Ein guter Trick wie man das merkt ist u.a. mal in den Nachbarraum gehen und von dort aus hören oder im Sommer von draussen. Oder im Auto. Oder im Auto aber Türen zu und von aussen hören. Man glaubt gar nicht wie gut das Gehör es gelernt hat Musik nebenbei unter schlechten Bedingungen zu hören. Das muss man ausnutzen.
zeitlich leicht verschieben (oder sogar leicht verstimmen, je nachdem, welchen Effekt man erzielen möchte).
Vosicht: Monobildung, Kammfiltereffekte.
Hall zuletzt um Tiefe und Atmosphere zu erzeugen. Ja. Aber hör dir mal auch diverse Jazzsachen an. Da ist auch ordentlich Hall dran.
Nur wenn sie miess aufgenommen und/oder gespielt wurden. Ein ordentlicher Musiker und ein ordentliches Intrument produziert auch von sich aus eine ausgewogene Dynamik. Ich ertappe mich immer dabei immer genau dann an Kompressor zu denken, wenn der Musiker/Instrument unausgewogen ist. Bei Gesang ist das fast zwangsläufig. Vorallem wenn er sich über einem fetten Mix behaupten will. Dann bleibt nix anderes übrig als zu komprimnieren. Beim Bass teilweise auch. Weil da die Töne oft nicht gleich klingen.
Nicht ganz. Sondern wie es am besten im Gesamtmix klingt. Ein Piano kann z.B. wunderbar mit seinen Bässen klingen. Bei einer harten Gitarrenwand stört das aber und das Piano hat eher dünn und hart zu klingen.
Desweiteren ist der Frequenzbereich der klingt nicht der Frequnzbereich dem man am EQ einstellt. Beispielsweise kann man bei einem Bass die 60Hz boosten, aber trotzdem kann er sein Maximum bei 150Hz haben. Die 60Hz waren in dem Fall eben nur zuuu leise.
Bassdrum und überhaupt Trommeln sind schwierig weil sie Resonanzen haben. Eine Bassdrum die bei 100Hz klingt hat meist nicht mehr viel allzuviel darunter. Sie wird bei 60Hz nicht klingen. (die meisten Drummer stimmen eh zu hoch)

Wozu wenn es eh nicht da ist. Zu brutal darf man nämlich auch nicht cutten, sonst klingt das Instrument zu dünn oder dumpf.
Laut != gut.
Hör dir mal CDs an die vor 10Jahren gemastert wurden. Die sind nicht so laut.
Ich habe mal einen Song von mir gemastert. Habe bestimmt 20 Varianten auf CD gebrannt und angehört. (Qn, L1, C1, C4, SPL charisma, T-Comp) Weil ich so laut sein wollte wie eine bestimmte CD. Letztendlich war die beste Variante die am wenigsten bearbeitete (C4 und L1 nur leicht, L1 nie mehr als 6dB gain Reduction, durchschnittlich max. 3dB). Die lauteste war verzerrt. Aber laut. Hatte was (ist eh Metal von daher stört Verzerrung nicht wirklich), aber nervt schnell.
Und der Wumms der Trommeln lässt auch nach wenn zu viel plattgedrückt wurde. Es sei denn man kalkuliert das schon vorher ein und macht sie etwas lauter als sie eigl. sein sollten.
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Antwort#11
Wunderschoenes Zitat - besser kann man dieses Misshandeln von Musik nicht karikieren...
Gruss
Micha
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Antwort#12
Es ging immerhin um dieFrage, wie man einen Mix laut bekommt, nicht darum, wie man ihn schön bekommt...
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Antwort#13
Bei Frank geht es immerhin um die Frage, wie man einen Mix laut bekommt, nicht darum, wie man ihn schön bekommt...

Aber die meisten Kunden wollen vom Masterer den Mix unbedingt "schön laut" haben. Also immer schön "und" laut und nie "schön verzerrt" und laut. Letzteres will man eher niemals haben. Der Mix muss immer unbedingt lauter sein als der Konkurrenztitel, aber dabei auf keinen Fall hörbar mehr verzerrt. Die "Schönheit" des Titels wirkt durch mehr Lautheit automatisch auch schöner.
Mache mal den Versuch und spiele einen nicht so durchsichtigen, also nicht so schönen Titel noch etwas lauter vor. Schnell tritt Begeisterung ein.
Ciao
Wolfi
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