Schluss mit Schummeln: Software soll getürkte schriftliche Arbeiten enttarnen.
Hat sich was - mit abgeschriebenen Hausarbeiten aus dem Internet. Es hat sich herumgesprochen, dass das Internet auch gut zum "Tauschen" von Semesterarbeiten ist. Jetzt schlägt das Imperium zurück und will abschreibenden Studenten per Computer die Flausen austreiben ...
(Disc4You/ub - 10.01.2003) - Dass sich im Internet jede Menge Hausarbeiten aus allen möglichen Fachrichtungen finden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Für Abiturienten und vor allem auch für Studenten hält das Netz einen großen Pool an Arbeitserleichterungen bereit - aus dem sich dann auch ausgiebig bedient wird. Zumindest in Großbritannien will man dem nun abhelfen und abschreibenden Studenten in naher Zukunft das flotte Leben erschweren. Die englischen Universitäten gehen dazu ebenfalls mit moderner Technik vor und werden die Texte ihrer Studenten landesweit mit der Hilfe von Computern untersuchen. Ziel ist es, herauszufinden, welcher der akademischen "Lehrlinge" seine Semesterarbeiten überwiegend aus dem Netz bezieht.
Wie es heißt, hat die leichte Verfügbarkeit fertiger Semesterarbeiten zu starkem Missbrauch geführt. Viele Professoren, Studienräte und Lehrbeauftragte werfen ihren Studenten und Schülern vor, nur noch abzuschreiben. Das Internet macht es Studenten viel leichter, Quellen zu finden und diese lassen sich einfach kopieren, so Malcolm Read vom Berater-Service für Plagiate an der Universität Northumbria. Ein universitäts-übergreifendes Computersystem soll ihm zur Seite stehen und derartige Plagiate künftig aufspüren helfen. Fällt einem Dozenten eine Arbeit auf oder steht der Verdacht im Raum, dass bei der Erstellung nichts alles so recht korrekt zugegangen ist, kann er die Arbeit an die zentrale Prüfstelle schicken. Bereits vier Stunden später soll das Ergebnis fertig sein.
Zum besseren Überblick setzt man dabei auf Farben. Existieren mehr als 50 Prozent des jeweiligen Textes auch woanders, ist die Arbeit Rot gekennzeichnet. Darunter geht es in Abstufungen auf Orange, Gelb und Grün. Bei mehr als 90 Prozent wirklicher Eigenleistung ist die Arbeit als sauber in freundlichem Blau gekennzeichnet.
Dieses Thema hatten wir mal hier im Forum und da gab es einige unterstützende Freunde für den abschreibenden Betrug. Ich finde, man hat bei überwiegender Eigenleistung doch ein deutlich besseres Gefühl oder ist das heute nichts mehr wert?
Maya
Hat sich was - mit abgeschriebenen Hausarbeiten aus dem Internet. Es hat sich herumgesprochen, dass das Internet auch gut zum "Tauschen" von Semesterarbeiten ist. Jetzt schlägt das Imperium zurück und will abschreibenden Studenten per Computer die Flausen austreiben ...
(Disc4You/ub - 10.01.2003) - Dass sich im Internet jede Menge Hausarbeiten aus allen möglichen Fachrichtungen finden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Für Abiturienten und vor allem auch für Studenten hält das Netz einen großen Pool an Arbeitserleichterungen bereit - aus dem sich dann auch ausgiebig bedient wird. Zumindest in Großbritannien will man dem nun abhelfen und abschreibenden Studenten in naher Zukunft das flotte Leben erschweren. Die englischen Universitäten gehen dazu ebenfalls mit moderner Technik vor und werden die Texte ihrer Studenten landesweit mit der Hilfe von Computern untersuchen. Ziel ist es, herauszufinden, welcher der akademischen "Lehrlinge" seine Semesterarbeiten überwiegend aus dem Netz bezieht.
Wie es heißt, hat die leichte Verfügbarkeit fertiger Semesterarbeiten zu starkem Missbrauch geführt. Viele Professoren, Studienräte und Lehrbeauftragte werfen ihren Studenten und Schülern vor, nur noch abzuschreiben. Das Internet macht es Studenten viel leichter, Quellen zu finden und diese lassen sich einfach kopieren, so Malcolm Read vom Berater-Service für Plagiate an der Universität Northumbria. Ein universitäts-übergreifendes Computersystem soll ihm zur Seite stehen und derartige Plagiate künftig aufspüren helfen. Fällt einem Dozenten eine Arbeit auf oder steht der Verdacht im Raum, dass bei der Erstellung nichts alles so recht korrekt zugegangen ist, kann er die Arbeit an die zentrale Prüfstelle schicken. Bereits vier Stunden später soll das Ergebnis fertig sein.
Zum besseren Überblick setzt man dabei auf Farben. Existieren mehr als 50 Prozent des jeweiligen Textes auch woanders, ist die Arbeit Rot gekennzeichnet. Darunter geht es in Abstufungen auf Orange, Gelb und Grün. Bei mehr als 90 Prozent wirklicher Eigenleistung ist die Arbeit als sauber in freundlichem Blau gekennzeichnet.
Dieses Thema hatten wir mal hier im Forum und da gab es einige unterstützende Freunde für den abschreibenden Betrug. Ich finde, man hat bei überwiegender Eigenleistung doch ein deutlich besseres Gefühl oder ist das heute nichts mehr wert?
Maya
