Zwar kann ich mit Geräten wie Autotune unter Umständen kleine Ausrutscher >hinbiegen (ob das zielführend ist sei dahingestellt), allerdings muss
ich dafür dennoch singen können.
Wenn ich Autotune stärker Anwenden muss um einen Sänger "in Stimmung" zu bekommen, werde ich starke Artefakte mitbekommen (vgl: die
Tontechniker, - Ingeneure und -Meister sind keine Zauberer. Auch Stefan Raab nicht.
Der heutige Perfektionswahn der(durch digitale Schnittsysteme und Autotune&co) bis zur makellosen Perfektion (in punkto Tonhöhe) getrieben
Also ich finde, dass gerade bei einem Sänger bei dem man Autotune eigl. (bei einer Stimme) nicht bräuchte, Autotune teilweise sehr nützlich ist. Denn dann und mit moderater Einstellung werden wirklich nur die Ausreisser hingebügelt.
Sobald man den Gesang doppelt oder mehrstimmig singt bringt Autotune ernorm was.
Aus einem schlechten Sänger kann Autotune keinen guten machen. Aus einem guten allerdings einen etwas besseren. Wenn auch keinen sehr guten.
Top 20 der Hitparade), und es wird alles andere als natürlich klingen.
-> Cher (dort wurde das bewusst als Effekt eingesetzt)
Was man aber machen kann ist aus 20 oder mehr Takes die brauchbaren Wörter oder Silben herausschneiden, dann bearbeiten. Allerdings lohnt das nur, wenn wirklich unbedingt ein Nichtskönner als Sänger verjauft werden soll.
geht auf Kosten der Musikalität.
Wenn ich exakt quantisiertes logischerweise tonhöhenperfektes Material habe, was ansich bei elektronischer Musik ja nicht verwerflich ist, dann passt keine 0815 leicht schwankende Stimme. Es hört sich einfach komisch an. Spielen dagegen Drums, Bass, Gitarre relativ "dreckig" dann kann die Stimme sogar noch krummer sein ohne negativ aufzufallen. Eine Bleistiftskizze kann gut aussehen. Teilweise Bleistiftskizze innerhalb eines perfekten computergerenderten Bildes stört dagenen total.