Stimmverständlichkeit:

Erstellt 19 Antworten20 Beiträge
Startbeitrag#1
Wie mach ich im mix meine Stimme verständlich ohne dass die mit dem hohen Drumgezische sich ins Gehege kommt?
Danke
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Antwort#2
Hi Gigi,
du kannst deine Stimme verständlich machen, indem du bestimmte Frequenzen anhebst.
Gehe zu dem Posting:
http://f11.parsimony.net/forum16949/messages/17989.htm
da findest du die beiden Geheimadressen zu den Blättern:
"EQ-Tipps für FOH-Mischpult-Einstellungen"
http://www.sengpielaudio.com/EQ-TippsFuerFOH-Mischpult01.pdf
http://www.sengpielaudio.com/EQ-TippsFuerFOH-Mischpult01.pdf
Und dort suche nach "Stimme" und seine Frequenzen.
Gruß
Murkel
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Antwort#3
Was meinst Du denn mit dem herum-gezische?
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Antwort#4
Ja schon klar aber was macht man wenn die hohen Drumteile im selben Freqbereich liegen??
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Antwort#5
Gigi fragt: was man denn macht, wenn die hohen Drumteile im selben Frequenzbereich liegen?
Na klar: Trennen (!) - also den Abstand zwischen Drummer und Sänger vergrößern, oder eine akustische Wand zwischen Drummer und Sänger stellen.
Gruß
Markus
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Antwort#6
Wie baue ich auf der Aufnahme eine akustische Trennwand?
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Antwort#7
*Wie* du für eine Aufnahme (!) eine akustisch bessere Trennung zwischen Sänger und Schlagzeug erreichst, sollte eigentlich deiner Intelligenz überlassen bleiben. Es gibt doch Vorbilder z.B. Plexiglas. Das ist aber wegen der gleichzeitigen Reflexion problematisch, aber dafür ist es schön durchsichtig. Es gibt auch Schallkabinen. Bei Aufnahmen - wie du uns mitteilst - gibt es sogar getrennte Räume für den Schlagwerker und den Sängern. Und den Abstand vergrößeren hilft auch. Leiser auf dem Schlagzeug spielen ist ein sehr kollegialer Gedanke. Es gibt immer eine Kompromisslösung, wenn alle Beteiligten es wollen. Denke doch selber nach.
Maya
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Antwort#8
Leiser auf dem Schlagzeug spielen ist ein sehr kollegialer Gedanke.
Gerade bei der Aufnahme nicht.
Kann der Sänger nicht später singen?
Oder (notfalls) im Regieraum?
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Antwort#9
Nichts klingt in einer Mischung künstlicher und eigentlich schrecklicher, als ein extrem laut geschlagenes Schlagzeug, was angeblich nicht leiser spielen kann und daneben ein "hauchender" von Liebe flüsternder "Sänger". Das Arrangement muss doch "angepasst" sein. Rock'n'Roll mit 'ner lauten Gesangs-Röhre ist OK, aber ein überlaut gespielter Titel mit leisem Schmacht-Gewinsel ist doch unangepasst und daneben. Da muss sich der Schlagzeuger und alle anderen dem leisen Sänger und dem Titel anpassen! Es kann doch nicht sein, dass jeder für sich allein mit größter Lautstärke "musiziert" und den Rest macht halt der arme Techniker.
Maya
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Antwort#10
Ja, Musik hat allgemein was mit gemeinsamen Musikmachen zu tun, auch bei Rock. Wer das nicht verstehen will, macht eben keine Musik und Kunst, sondern ... Müll. Noise Pollution.
Markus
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Antwort#11
Stimmt. (hatte ich aber auch nicht bezweifelt)
Also muss GIGI schon mit mehr Details über seinen Aufbau, Zweck, Musik etc. herausrücken...
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Antwort#12
Also erst mal geht es darum dass die Spuren schon im Kasten sind,eine akustische Trennwand aus Plexiglas ist also nicht möglich da es nicht um Live geht sondern um Abmischen von fertigen Studioaufnahmen!
Das Problem ist:Das der Drummer sehr viele elektronische,hohe Hihhats benutzt die auch grade zufällig im Verständlichkeits Freqbereich der Rap/Singstimme liegen,und Beide wollen dominant kommen!
Wie krieg ich es jetzt hin,dass man beide _gut_ hört ohne dass sie sich gegenseitig ins Gehege kommen?Die Stimme klar verständlich und der Drummer den klaren elektronischen Resosynthgeladenen Drum'n' Bass Rhytmus sauber wie Babypups bekommt?
Halt so dass es auch kommerziell verwertbar ist usw.
Ich stecke da echt in der Klemme,weil keiner zufrieden ist!
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Antwort#13
Hallo,
in diesem Thread wurde die Ansicht geäußert es sei hilfreich statt einer Trennwand den Abstand zu vergrößern. Ich habe gegenteilige Erfahrungen gemacht. Wer so was vorschlägt überlege sich mal wie weit er von einem Schlagzeug weg muss, bis der Abstand wirklich hilft. Ein Fernglas für den Sänger wäre dann nicht schlecht. Auch wie weit es sein muss, bis keine Verfärbungen durch das ak. Delay auftreten. Besser ist: möglichst nah an die Quelle mit dem Mikrofon, und notfalls beim Schlagzeug eben Kugeln nehmen. Außerdem versuchen, Verstärker in andere Räume auszulagern und entstandene Delays zwischen wirklich übersprechenden Mikrofonen zu kompensieren. Übersprechen kann in vielen Fällen ein Einbahnstraßenphänomen sein. ich habe zumindest noch nie einen Sänger ins Schlagzeug übersprechen hören! Die Verfärbungen durch Übersprechen dürften in den meisten Fällen übrigens schlimmer sein, als die Reflexionen durch die Stellwand.
Grüße, Tonmaus
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Antwort#14
Hallo Gigi!
Achso. Frequenzmässig. Die anderen und in Folge dessen auch ich hatten angenommen das zuviel Highhat in der Gesangsspur ist.
Ehrlich gesagt kann ich weiter nix dazu sagen. Da ich es hören müsste. (mp3s posten sinnlos, ich kann hier nix hören, vielleicht die anderen).
Aber Highhat und Vocals sollten sich schon trennen lassen. Wie hängt von Sound der beiden ab.
Vielleicht den Gesang noch stärker komprimieren.
Mit unterschiedlichen Hall arbeiten.
Pan-pot Stellung.
Oder vielleicht auch Ducking. D.h. durch den Gesang das HH runterregeln lassen.
Auch beide zusammen (multiband-)komprimieren.
Mal so als Brainstorming.
Das ist jetzt ein typischer Fall für Hören und Gefühl bei Mischen. Kann man nicht per Posting beschreiben.
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Antwort#15
Servus,
soo genau sind die "Details" ja noch nicht. Wenn (Sprech-)gesang und Schlagzeugblech auf derselben Spur liegen hilft u.U. auch mal ne schmalbandige Anhebung von "typischen" Frequenzen, evtl. den "Kling" mit einem Sweep so in den (unteren) Mitten suchen und anheben.
Aber Vorsicht: Clipping droht!
redi
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Antwort#16
So wie ich verstanden habe hat GIGI kein Übersprechproblem (also _kein_ HH im Vocalkanal), sondern ein _Mix_problem. Er bekommt nicht beides gleichzeitig voll klar in den Vordergrund.
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Antwort#17
Gigis konkretisierte Ausgangsfrage war: Wie mache ich im Mix meine Rap/Singstimme deutlicher, ohne dass diese mit den elektronischen hohen Schlagzeug-HiHats ins Gehege kommt? Beides muss unbedingt prägnant vordergründig kommen und kommerziell klingen.
Wenn die elektonischen starken HiHats das Ohr mit ihrem Zischen vertäuben, dann ist kein Platz mehr für die Verständlichkeit des Rap-Textes. Das ist Psychoakustik. Wenn der Text wichtig ist, hilft nur ein Kompromiss: Die HiHats müssen unbedingt weniger zugemischt werden. Das wird dir jeder Mastering-Mann sagen.
Ähnlich verhält es sich mit stark zerrenden Gitarren (Overdrive). Diese alleine können schon breitbandig das ganze Ohr besetzen. Alles andere klingt dann dagegen undeutlich und verwaschen und kann sich nicht mehr durchsetzen. Das ist eben so. Du kannst die Gesetze der Physik nicht verändern.
Gruß
Markus
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Antwort#19
Gigi, die Aussage stimmt schon: Wenn die elektonischen starken Hi-Hats das Ohr mit ihrem Zischen vertäuben, dann ist kein Platz mehr für die Verständlichkeit des Rap-Textes.
Nur ein Gedanke: Wenn man in Surround-Sound mischen würde, so wäre der Party-Effekt auszunutzen, indem man den Rap vorne allein isoliert aus dem Center-Lautsprecher kommen lässt und die elektronischen Zisch-Hats aus den hinteren Surround-Boxen. Diese vorne-hinten Trennung könnte vielleicht noch ein wenig helfen beides gleichzeitig deutlich zu bekommen.
Maya
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Antwort#20
Das Problem ist, dass auch heutige Mixe "mono"kompatibel bleiben müssen. Damit meine ich nicht "echtes" Mono, sondern die Tatsache das Musik oft nicht in der idealen Stereoposition gehört wird und der Mix deshalb auch nicht zusammenbrechen darf wenn man z.B. aus dem Nachbarzimmer hört.
Eine Trennung _nur_ nach Panorama ist nicht ausreichend.
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