Gotham GAC-3

Erstellt 15 Antworten16 Beiträge
Startbeitrag#1
Mein GAC-3 ist alle. Wollte nicht mal jemand eine günstige Sammelbestellung machen? Jetzt wäre ich dabei.
Grün oder lila (nicht rosa) bevorzugt (haben weniger).
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Antwort#2
Servus,
ein paar Meter könnte ich auch gebrauchen.
Zur "Auslieferung": Ich wohne in Bayreuth - daher auch das "bth" aus der email-Adresse.
redi
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Antwort#3
Hi Thomas,
wenn Du hier ein wenig mehr darüber verrätst, wofür dises Kabel (speziell) zu gebrauchen ist und warum Du damit glücklicher bist als mit einem anderen (billigeren?), findest Du vielleicht noch mehr Freunde zum Bestellen.
Beste Grüße,
Christian
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Antwort#4
1. So teuer ist es nicht deswegen
2. Kabel selber löten ist a) billiger b) flexibler
3. 3-adriges Mikrofonkabel (u.a. von Neumann eingesetzt) logischerweise überall im Studio zu gebrauchen
4. es ist dünner als andere Kabel
5. 3-adrig Schirm führt keine Masseverbindung, sondern Masse(->Phantomspannung) extra Ader.
Rainer kann dir sicherlich noch mehr zu den technischen Daten sagen. Mir reichte dass es gut ist und nicht zu teuer.
Such mal im Archiv. Wenn mich nicht alles täuscht hab ich sogar mal nach Kabelempfehlung gefragt.
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Antwort#5
Hallo ThomasT,
wenn du keine blind machenden farben nimmst, bin ich dabei.
also kein pink und auch kein grün.
liebe grüße vom anderen t.
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Antwort#6
Warum ein Kabel mit drei Adern für ein Audiosignal?Hier sind einige Antworten:
Besserer Störeinstrahlschutz: Wenn die dritte Ader korrekt mit den beiden Schirmen verbunden ist, erhöht sich die Einstreudämpfung auf ca 115 dB (20 dB über Standard). Diese Tatsache wurde auch in einem "AES-Paper" von Neil A. Muncy bestätigt, wo das GAC-3 als das beste zur Zeit erhältliche Mikrofonkabel genannt wird.
Eine runde Sache: Drei Adern ergeben einen symmetrischen Kreis. Also machen die drei Adern immer den gleichen Weg bei Bewegungen in alle Richtungen, was eine längere Lebensdauer des Kabels und eine hohe Flexibilität in allen Richtungen ergibt.
Phantomspeisung: Wenn man die dritte Ader an den Schirm anschliesst, bietet diese zusätzliche Sicherheit ohne den Schirm zu beeinflussen.

Farben: schwarz, grau, braun, rot, gelb, grün, blau
Preis: 134.00
Irgendwie hatte ich mal in Erinnerung das jemand anders die günstiger bekommen kann durch Sammelbestellung. Also es eilt. nicht unbedingt bei mir.
Also wenn nicht grün, dann wäre ich für braun (==hat niemand sonst!) oder grau(==auch selten). Auf keinen Fall aber schwarz (==hat jeder Ar...) Rot und blau sind auch sehr häufig.
Also 100m brauche ich nicht mehr. Würde was davon abgeben.
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Antwort#7
ThomasT schreibt:
Warum ein Kabel mit drei Adern für ein Audiosignal?Hier sind einige Antworten:
Eine runde Sache: Drei Adern ergeben einen symmetrischen Kreis. Also machen die drei Adern immer den gleichen Weg bei Bewegungen in alle Richtungen, was eine längere Lebensdauer des Kabels und eine hohe Flexibilität in allen Richtungen ergibt.
[...]
[...]
Bei dem Gotham GAC-3 ist hier noch etwas erwähnenswert:
die Litzen der Adern sind aus 96 Einzeldrähten mit je 0,05 mmm aufgebaut. Damit sind diese Adern flexibler als bei anderen Fabrikaten, wo die Aderlitzen aus 28 Drähten mit je 0,1 mmm bestehen.
Allerdings beträgt beim Gotham GAC-3 die Kapazität zwischen den Tonadern 150 pF/m, während bei anderen Produkten (Klotz, Cordial) < 60 pF/m üblich sind.
Ein 3 adriges Mikrokabel mit Doppel-Wendelschirm habe ich übrigens billiger bei Kabeltronik (www.kabeltronik.de) gekauft. Das (nur in schwarz erhältliche) Kabel Type Mik-D/D hat pro 100 m nur 108,31 Euro gekostet (incl. MWSt und Versandkosten).
P.S.: Zur Frage, wo und wie man beim 3-adrigen Kabel dann Verbindungen zwischen Schirm, Gehäuse und Masse (Pin 1) machen soll, habe ich bei 3 kompetenten Quellen angefragt und habe dabei leider 3 (drei !) verschiedene Versionen als Empfehlung bekommen.
Gruss -kln
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Antwort#8
Hallo,
mein Vorredner (-schreiber) (dessen Name ich jetzt vergessen habe, weil in diesem komischen Forum nie der Text, auf den man antwortet, zitiert wird.) schrieb:
P.S.: Zur Frage, wo und wie man beim 3-adrigen Kabel dann Verbindungen >zwischen Schirm, Gehäuse und Masse (Pin 1) machen soll, habe ich bei 3 >kompetenten Quellen angefragt und habe dabei leider 3 (drei !) verschiedene >Versionen als Empfehlung bekommen.
Genau das hätte mich jetzt nachdem ich die letzten Beiträge gelesen habe, auch interessiert. Ich baue meine Kabel ohnehin fast alle selber, und wenn ich richtig gutes Material verwende, ist das immer noch billiger, als fertige Kabel zu kaufen.
Aber was nützt mir das alles, wenn ich nicht weiß, wie ich das gute Material auch gut verarbeiten kann??
Vielleicht weiß hier Rainer einen Rat???
Beste Grüße,
Christian
P.S.: Habe übrigens auf der Musikmesse mit den Leuten von Gotham gesprochen und erfahren, daß sie auch - von der Schweiz aus - kleinere Mengen verschicken. Also vielleicht interessant für Leute, denen 100 Meter etwas zu viel sind.
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Antwort#9
Hallo Christian CJB,
du hast ein Problem, denn du schreibst verärgert: "Mein Vorredner (-schreiber), dessen Namen habe ich jetzt vergessen, weil in diesem komischen Forum nie der Text, auf den man antwortet, zitiert wird.
Lösung: Bevor du auf "Antwort schreiben" klickst, nimm doch die Mail, die du beantworten willst, mit "Copy" in den Zwischenspeicher und wenn sich das Antwort-Blatt geöffnet hast, dann "paste" es da hin, dann kannst du immer lesen, was denn in dem Posting stand, einschließlich des Namens des Posters.
So komisch ist dieses Forum doch gar nicht.
Gruß
Maya
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Antwort#10
[...]
Lösung: Bevor du auf "Antwort schreiben" klickst, nimm doch die Mail, die du beantworten willst, mit "Copy" in den Zwischenspeicher und wenn sich das Antwort-Blatt geöffnet hast, dann "paste" es da hin, dann kannst du immer lesen, was denn in dem Posting stand, einschließlich des Namens des Posters.
So komisch ist dieses Forum doch gar nicht.
[...]
Warum so kompliziert?
Wenn man von der Hauptseite des Forums in den Bereich "Neueste Beiträge" geht und von dort aus antwortet, wird das Bezugsposting doch bereits direkt mit ">" Kennzeichnung ins Antwort-Formular eingefügt. Man kann dann darin überflüssige Passagen löschen.
P.S.: Aber die eigentliche Frage (Anschluss von Schirm-Gehäuse-Masse) ist auch für mich noch immer offen.
-kln
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Antwort#11
Danke kln - gute Idee!
Du schreibst: Wenn man von der Hauptseite des Forums in den Bereich "Neueste Beiträge" geht und von dort aus antwortet, wird das Bezugsposting doch bereits direkt mit ">" Kennzeichnung ins Antwort-Formular eingefügt. Man kann dann darin überflüssige Passagen löschen.
Das war mir nicht eingefallen, danke.
Maya
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Antwort#12
Hallo Christian,
Ich benutze auch die GAC-3 und verschalte die XLR-Verbindungen 1:1 wobei: grün an Pin 1, weiß an Pin 2 und braun an Pin 3 geht. Der Schirm liegt auf den Stecker- und Kupplungsgehäusen auf und ist beidseitig mit dem Pin 1 verbunden.
Die Idee mit dem 3-adrigen Kabel geht auf die Mikrofonkabel von Neumann zurück, dort wurde mikrofonseitig der Schirm nur auf die Kupplungshülse gelegt. Ich weiß allerdings nicht, wie Neumann seine ganz normalen Verlängerungskabel beschaltet. Ich stelle mal die Frage in das Neumann-Foum. Vielleicht kann ja jemand der Neumann-Entwickler mal hier antworten.
Ich habe jedenfalls mit der o.g. Beschaltung gute Erfahrungen hinsichtlich Störsicherheit.

MfG
Rainer
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Antwort#13
Servus,
und sorry, daß ich mich _hier_ einmische. So, wie Rainer oben schreibt
"verschalte die XLR-Verbindungen 1:1 wobei: grün an Pin 1, weiß an Pin 2 und braun an Pin 3 geht. Der Schirm liegt auf den Stecker- und Kupplungsgehäusen auf und ist beidseitig mit dem Pin 1 verbunden."
"aus Gründe dr HF-Sicherheit empfehlen wir IMMER beidseitig die Gehäuse an Pin 1 UND Schirm zu löten. Nur so erhält man eine durchgehende Schirmwirkung, die auch bei HF wirksam ist.
so empfehlen es die Neumänner, z.B. hier:
Bei anderen Geräten wird der Schirm gelegentlich nur einseitig verbunden, um Masseschleifen zu verhindern. Diese treten bei Mikrophonen aber nur äußerst selten auf (z.B. Durchgehend leitende Verbindung vom Gehäuse zu Installations-Masse, bei stark gestörter Umgebung).
N.B. Intern ist das Mikrophongehäuse stets auch mit Pin 1 verbunden."
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Antwort#14
Sorry (nochmal),
da hab ich zu schnell geklickt ...
Hier die Adresse für den Text von
eben:
http://www.neumann.com/pinboard/archives/archives.cgi?message_id=5894
Und ausführlich diskutiert wird das "Kabel/Erdungs"-Problem
hier:
http://www.neumann.com/pinboard/archives/archives.cgi?message_id=5218
ABER,
keine Regel ohne Ausnahme, wie z.B.
hier:
http://www.neumann.com/pinboard/archives/archives.cgi?message_id=391
"for standard applications we recommend parallel connection of the 3rd lead and the shield,
"exepting the very few cases where the mic housing physically contacts a metal part which is again connected to house ground. (I've seen XLR sockets sitting in METAL tables which were again grounded with a discrete wire, in a 10,000 audience hall, with lighting system and everything.... They had to open the shield connection on one side.)"
the 3rd lead connected to Pin1, the shield to the housings, with a bridge between housing and Pin1 on both ends of the cable.
Just in very few situations, of e.g. radio frequency interference, it can sometimes help to open the bridge on one end of the cable."
So, und ich als Elektrodepp hab da jetzt noch eine (dumme?) Frage:
Wozu braucht man dann, wenn die dritte Leitung mit dem Schirm mit den Gehäusen verbunden ist, überhaupt diese dritte Leitung?
Um sie etwa unterbrechen zu können, wenn ein (Ausnahme-)Fall eintritt, wie
hier?:
http://www.neumann.com/pinboard/archives/archives.cgi?message_id=5235
redi
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Antwort#15
So, und ich als Elektrodepp hab da jetzt noch eine (dumme?) Frage:
Wozu braucht man dann, wenn die dritte Leitung mit dem Schirm mit den Gehäusen verbunden ist, überhaupt diese dritte Leitung?
Wurde doch schon innerhalb des Threads erwähnt:
- noch bessere Abschirmung
- mechanisch flexibleres Kabel
- flexibler in der Anwendung
- kostet nicht wesentlich mehr
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Antwort#16
Servus,
da hab ich mich ungenau ausgedrückt.
Das hier ist/war mir klar:
- mechanisch flexibleres Kabel
- flexibler in der Anwendung
- kostet nicht wesentlich mehr
- noch bessere Abschirmung
Das hier aber nicht:
redi
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