1.) Kennt sich jemand mit besagten ICsaus? Bin grad dabei einen Adapter von ADAT auf 4xSPDIF und umgekehrt zu entwerfen. Und hab noch ein paar Fragen. Vor allem zum Syncen der 4SPDIF Receiver auf einen OptoGen. 2.) Wie sehen professionelle SPDIF-Ein- und Ausgänge aus? Überträger oder nicht? Wenn ja, welche? Beim Bastelvorschlag weiter untern (schon im Archiv) wurde ein 1 -> 3 Überträger benutzt. Soll der Schirm auf Masse gelegt werden (schon wieder...)? Oder doch besser nur über Überträger.
Hallo Thomas, Bei den ganzen Digitalen Schnittstellen muß man aufpassen. Denn nicht alles was AES/EBU und/oder SPDIF heißt ist auch das was es vom Namen her verspricht. Generell ist SPDIF hardwaremäßig mit unsymmetrischem Eingang/Ausgang versehen aber trotzdem mit ÜT, wobei ein Pol der Wicklung auf Masse liegt, der Eingangs- und Ausgangswiderstand ist 75 Ohm. AES/EBU ist symmetrisch und mit 110 Ohm Quell- und Eingangswiderstand. Die Symmetrierung erfolgt m.W. nicht immer mit Übertrager. Zu beachten ist, daß manche Schnittstelle die wie eine AES/EBU-Schnittstelle aussieht (XLR 3 und symmetrisch) in wirklichkeit gar keine ist, denn die beiden unterscheiden sich nämlich auch noch im Datenprotokoll der Zusatzdaten. Ich habe da auch schon Überraschungen erlebt.
Bei den ganzen Digitalen Schnittstellen muß man aufpassen. Denn nicht alles was AES/EBU und/oder SPDIF heißt ist auch das was es vom Namen her verspricht. Generell ist SPDIF hardwaremäßig mit unsymmetrischem Eingang/Ausgang versehen aber trotzdem mit ÜT, wobei ein Pol der Wicklung auf Masse liegt, der Eingangs- und Ausgangswiderstand ist 75 Ohm. AES/EBU ist symmetrisch und mit 110 Ohm Quell- und Eingangswiderstand. Die Symmetrierung erfolgt m.W. nicht immer mit Übertrager. denn die beiden unterscheiden sich nämlich auch noch im Datenprotokoll der Zusatzdaten. Ich habe da auch schon Überraschungen erlebt.
Genau deshalb frage ich. Ich hätte ihn z.B. nicht auf Masse gelegt und isolierte BNC-Buchsen verwendend. Was nehme ich denn dann für einen Trafo? 1:1 und an der Primärseite einen 75R in Reihe? (die Ausgänge sind niederohmig laut Datenblatt.) Für AES/EBU sind überall genügend Pläne. Zustzdaten gibt's nicht! Entsprechende IO-Pins werden gnadenlos auf Masse oder 5V gelegt. (als Protokoll aber pro=0; dürfte SPDIF sein) P.S. das einzige was mich stört ist, dass es die ICs nur als SMD gibt.
Vielleicht um Missverständnissen vorzubeugen: mit professionellen SPDIF Schnittstellen, meinte ich professionell ausgeführte SPDIF schnittstellen. Nicht AES/EBU. Sondern die mit 75Ohm 0.5Vpp. Protokoll "consumer", was aber egal ist. Denn wie gesagt: Daten kommen keine, und meine Geräte "fressen" eh beide Protokolle als "SPDIF".
Hallo Thomas, Die Trafos dafür sind reine HF-Trafos. Du kannst einen Siferrit-Kern nehmen, ein paar Windungen Draht draufwickeln und fertig. Die Primär-Induktivität sollte so groß sein, daß für die Grundfrequenzen des SPDIF-Signals ihr induktiver Widerstand ca. um den Faktor 10 größer ist als die 75 Ohm. Dann ist der Primäreingangswiderstand nur vom sek. Lastwiderstand abhängig. Unter dem Begriff "Zusatzdaten" meinte ich die in dem Protokoll außer den Audiodaten übertragenen Header-Daten. Und die unterscheiden sich wesentlich von denen des AES/EBU-Protokolls. Es ist nicht allein das Pro/Consumer-Format-Bit.